Ein Ryanair-Flug von Thessaloniki nach Memmingen musste kurz nach dem Start umkehren, nachdem sich laut vorliegenden Quellen ein Kabinenfenster löste beziehungsweise brach. Durch den entstandenen Druckabfall wurde ein Passagier nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten teilweise aus der Öffnung gezogen, Kopf und Schultern sollen im Freien gewesen sein. Mitreisende hielten ihn fest, bis er zurückgezogen werden konnte; in der Kabine fielen Sauerstoffmasken herab. Die Maschine landete rund eine Stunde nach dem Start wieder in Thessaloniki.
Ryanair bestätigte den Vorfall laut mehreren internationalen Medien und sprach von einem Fenster, das sich während des Flugs gelöst habe. Der betroffene Passagier wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, die übrigen Reisenden flogen mit einem Ersatzflugzeug nach Memmingen weiter.
Offen bleibt die genaue technische Ursache: Manche Berichte vermuten ein abgelöstes Triebwerksteil, Ryanairs Stellungnahme erwähnt dies nicht. Auch Identität und Gesundheitszustand des Passagiers sind nicht offiziell bestätigt, eine behördliche Untersuchung ist bislang nicht bekannt.
Was passiert ist
Ein Ryanair-Flug von Thessaloniki nach Memmingen musste kurz nach dem Start umkehren, nachdem sich laut vorliegenden Quellen ein Kabinenfenster löste beziehungsweise brach. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien kam es dabei zu einem plötzlichen Druckabfall in der Kabine, wodurch ein Passagier in Fensternähe teilweise aus der Öffnung gezogen wurde. Kopf und Schultern des Mannes sollen dabei laut Augenzeugenschilderungen im Freien gewesen sein. Mitreisende hielten ihn offenbar fest, bis er zurückgezogen werden konnte. In der Kabine fielen zudem Sauerstoffmasken herab. Die Piloten leiteten daraufhin einen Sinkflug ein und kehrten zum Ausgangsflughafen Thessaloniki zurück, wo die Maschine rund eine Stunde nach dem Start wieder landete.
Was die Quellen zeigen
Der Vorfall wird von einer breiten Zahl unabhängiger Redaktionen berichtet, darunter österreichische Medien wie Der Standard, Die Presse und die Kleine Zeitung sowie internationale Häuser wie CBS News, Euronews, CNBC, France 24 und der auf Luftfahrt spezialisierte Dienst Simple Flying. Ryanair hat den Vorfall laut mehreren dieser Medien in einer eigenen Stellungnahme bestätigt und spricht darin von einem Fenster, das sich während des Flugs „gelöst“ habe; die Maschine sei sicher gelandet. Nach Angaben, die auf einen Krankenhausaufenthalt hindeuten, wurde der betroffene Passagier – Berichten zufolge ein Tourist aus Serbien – mit Verletzungen versorgt. Die übrigen Reisenden wurden mit einem Ersatzflugzeug, das am Vormittag von Thessaloniki abhob, nach Memmingen weitergebracht. Diese Kernelemente des Ablaufs decken sich über mehrere voneinander unabhängige Quellen hinweg.
Was unklar bleibt
Offen bleibt laut vorliegenden Quellen vor allem die genaue technische Ursache des Fensterschadens. Manche Berichte bringen ein abgelöstes Triebwerksteil ins Spiel, das das Fenster getroffen haben könnte, während Ryanair in seiner Stellungnahme – so wie sie in Medienberichten zitiert wird – lediglich von einem sich lösenden Fenster spricht, ohne einen Zusammenhang mit dem Triebwerk zu erwähnen. Diese Widersprüche sind nicht abschließend verifiziert. Auch der genaue Gesundheitszustand des betroffenen Passagiers, seine Identität und sein Alter werden in Berichten uneinheitlich wiedergegeben und sind nicht offiziell bestätigt. Ob eine Luftfahrtbehörde eine förmliche Untersuchung eingeleitet hat, ist derzeit nicht bekannt.
Einordnung
Da es sich um einen Vorfall mit Personenschaden und ungeklärter technischer Ursache handelt, wird hier bewusst zurückhaltend formuliert: Weder die genaue Schadensursache noch der Gesundheitszustand des Passagiers werden als abschließend geklärt dargestellt, und es werden keine Schuldzuweisungen getroffen. Die Berichterstattung stützt sich auf eine Vielzahl unabhängiger Medien plus eine über diese Medien wiedergegebene Stellungnahme von Ryanair; eine direkt eingesehene offizielle Mitteilung der Fluggesellschaft oder ein Behördenbericht liegt bislang nicht vor. Weitere Details dürften sich im Zuge einer möglichen technischen Untersuchung noch ergeben.