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Der allererste Elektro-Ferrari ist am Wochenende bei einer Auktion des Auktionshauses RM Sotheby’s am Rande der Autoshow in Pebble Beach für 40 Millionen US-Dollar, rund 34,6 Millionen Euro, versteigert worden. Verkauft wurde das Fahrzeug mit der Chassis-Nummer 0, also das erste Produktionsexemplar der neuen Modellreihe Luce. Der gesamte Erlös geht an die gemeinnützige Ferrari-Stiftung, das Auktionshaus verzichtete zusätzlich auf die Käuferprämie. Der Betrag gilt als Rekordpreis für ein neu verkauftes Auto bei einer Versteigerung.

Der im Mai 2026 vorgestellte Luce sorgte wegen seines vom klassischen Ferrari-Design abweichenden Aussehens für heftige, teils spöttische Kritik. Medienberichten zufolge geriet daraufhin auch die Ferrari-Aktie zunächst unter Druck, erholte sich aber inzwischen deutlich; zudem sollen die für 2026 vorgesehenen rund 500 Fahrzeuge bereits ausverkauft sein. Diese Angaben zu Kursbewegungen und Absatz stammen aus einzelnen Medienberichten und sind nicht abschließend verifiziert.

Wer den Wagen ersteigert hat und wie Ferrari selbst zur Kontroverse um Design, Kurs und Absatz steht, ist aus den vorliegenden Quellen nicht bekannt.

Was passiert ist

Der allererste Elektro-Ferrari ist am Wochenende bei einer Auktion für 40 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 34,6 Millionen Euro, versteigert worden. Verkauft wurde das Fahrzeug mit der Chassis-Nummer 0 – also das erste Produktionsexemplar der neuen Modellreihe Luce – am Rande der Autoshow im kalifornischen Pebble Beach. Durchgeführt wurde die Versteigerung vom Auktionshaus RM Sotheby’s, das den Luce ohne Mindestpreis anbot. Der gesamte Erlös fließt an die Ferrari-Stiftung, eine gemeinnützige Organisation, die Bildungsprojekte fördert. Das Auktionshaus verzichtete zusätzlich auf die sonst übliche Käuferprämie, sodass die vollen 40 Millionen Dollar der Stiftung zugutekommen. In mehreren Berichten gilt der Betrag als Rekordpreis für ein neu verkauftes Auto bei einer Versteigerung.

Die Design-Kontroverse

Der Luce wurde im Mai 2026 vorgestellt und wurde binnen kurzer Zeit zum meistdiskutierten Modell des italienischen Sportwagenherstellers. Im Zentrum der Debatte steht das Design, das deutlich vom gewohnten Erscheinungsbild klassischer Ferrari-Sportwagen abweicht. In sozialen Netzwerken wurde das Fahrzeug teils scharf kritisiert und verspottet, ein Bericht bezeichnete es unmittelbar als „hässlich“. Der Basispreis des Luce liegt laut übereinstimmenden Berichten bei rund 550.000 Euro.

Aktie und Absatz

Nach der Präsentation geriet die Ferrari-Aktie zunächst unter Druck. Medienberichten zufolge lag der Kursrückgang bei bis zu rund acht Prozent, verbunden mit einem Marktwertverlust in Milliardenhöhe – diese konkreten Zahlen stammen aus einer einzelnen Quelle und sind nicht abschließend verifiziert. Inzwischen soll der Kurs laut Berichten deutlich über dem Niveau vor der Luce-Vorstellung liegen. Auch beim Absatz zeichnet sich ein anderes Bild als die Design-Kritik vermuten lässt: Die für das Modelljahr 2026 vorgesehene Stückzahl von rund 500 Fahrzeugen soll bereits vollständig vergeben sein – eine Angabe aus einem einzelnen Bericht, die bislang nicht mehrfach unabhängig bestätigt ist.

Was unklar bleibt

Wer den Luce mit der Chassis-Nummer 0 ersteigert hat, ist öffentlich nicht bekannt. Ebenso liegt keine offizielle Stellungnahme von Ferrari selbst zur Design-Debatte oder zur Auktion vor. Die genauen Kursbewegungen der Ferrari-Aktie seit Mai lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht lückenlos rekonstruieren, und auch die Angabe, dass bereits alle Fahrzeuge des Modelljahrs verkauft seien, ist nicht unabhängig bestätigt.

Einordnung

Die Versteigerung fällt in eine Phase, in der Ferrari mit dem Luce erstmals ein vollelektrisches Modell im eigenen Portfolio positioniert – ein strategisch heikler Schritt für eine Marke, deren Identität stark an Verbrennungsmotoren und ein bestimmtes Design-Erbe gebunden ist. Dass ein Unikat aus dieser umstrittenen Baureihe einen Rekordpreis erzielt, lässt sich sowohl als Beleg für ungebrochene Sammlernachfrage nach Ferrari-Exponaten lesen als auch als PR-Erfolg, der von der Design-Kritik ablenkt. Beide Lesarten sind mit den vorliegenden Quellen vereinbar, eine abschließende Bewertung der wirtschaftlichen Wirkung ist derzeit nicht möglich.