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Der seit April 2026 angekündigte Führungswechsel bei Apple ist vollzogen: John Ternus hat zum 1. September 2026 offiziell die CEO-Rolle von Tim Cook übernommen, der in die neu geschaffene Position des Executive Chairman wechselte. Als ersten großen Auftritt seiner Amtszeit stellte Ternus am 9. September 2026 das iPhone Duo vor – Apples Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones, ab rund 2.299 Euro und mit einem durchgehenden 7,6-Zoll-Bildschirm im aufgeklappten Zustand. Damit ist eine zuvor offene Frage aus der bisherigen Berichterstattung beantwortet.

In nachträglichen Interviews erläuterten Ternus und Marketingchef Greg Joswiak Designentscheidungen: eine neu entwickelte Nanotextur-Beschichtung gegen Reflexionen und Bildschirmfalte, an den rechten Bildschirmrand verlegte Bedienelemente sowie Apple-Pencil-Unterstützung. Den hohen Preis begründete Ternus mit der technischen Komplexität des Geräts und betonte zugleich, das iPhone bleibe trotz neuer „Intelligent Personal Hub”-Positionierung zentral in Apples Strategie – auch als, wie ein weiterer Bericht festhält, weiterhin bestes KI-Gerät des Konzerns. Diese Detailangaben stammen bislang überwiegend aus einem einzelnen Bericht, der selbst auf Interviews zweier US-Magazine zurückgeht, und sind nicht unabhängig gegengeprüft; erste Hands-on-Berichte nannten zudem Schwächen bei Innenkamera und Linkshänder-Bedienung.

Offen bleiben mehrere Punkte: eine berichtete, aber unbestätigte Neuordnung der zweiten Führungsebene (Srouji, Khan, Parekh, Cue), konkrete neue Siri-Funktionen sowie Apples tatsächlicher Marktanteil bei Falt-Smartphones – hierzu kursieren widersprüchliche Prognosen unterschiedlicher Sekundärquellen. Preiserhöhungen bei den älteren iPhone-Modellen, die Apple am selben Termin vornahm, sind gesondert im eigenen Artikel dazu dokumentiert.

Der Wechsel ist vollzogen

Der seit Monaten angekündigte Führungswechsel an der Spitze von Apple ist eingetreten: John Ternus hat zum 1. September 2026 offiziell die Position des Chief Executive Officer übernommen, Tim Cook wechselte in die neu geschaffene Rolle des Executive Chairman. Der organisatorische Kern des Wechsels gilt damit als gesichert – bestätigt durch mehrere unabhängige Medien.

Zum Antritt äußerte sich Ternus laut Apples ursprünglicher Ankündigung sinngemäß dahingehend, dass er die Rolle mit Demut annehme und im Sinne der über Jahrzehnte gewachsenen Werte und Vision des Unternehmens führen wolle. Eine unabhängige Bestätigung des genauen Wortlauts über die Original-Pressemitteilung hinaus liegt weiterhin nicht vor, mehrere Medien geben das Zitat aber übereinstimmend wieder.

Neue Aufgabenverteilung in der Führungsriege

Über den CEO-Wechsel selbst hinaus berichtet ein Medium von einer weitergehenden Neuordnung der zweiten Führungsebene: Johny Srouji solle demnach Ternus’ bisherigen Posten als Hardware-Chef übernehmen, während Corporate-Veteranen wie COO Sabih Khan, Finanzchef Kevan Parekh und Dienste-Chef Eddy Cue größere Verantwortung erhalten sollen. Diese Angaben stammen weiterhin aus einem einzelnen Bericht ohne begleitende offizielle Apple-Mitteilung und sind entsprechend nicht abschließend verifiziert – die aktuelle Quellenlage liefert dazu keine neuen Erkenntnisse.

Erster großer Auftritt: Das iPhone Duo ist da

Was im bisherigen Bericht noch als offene Frage formuliert war, ist eingetreten: Bei seiner Herbstpräsentation am 9. September 2026 stellte Ternus als erstes großes Projekt seiner Amtszeit das iPhone Duo vor, Apples Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones. Im zusammengeklappten Zustand hat das Gerät etwa die Abmessungen eines Reisepasses, aufgeklappt verfügt es über einen durchgehenden 7,6-Zoll-Bildschirm. Es ist Apples bisher dünnstes und zugleich teuerstes iPhone-Modell, mit einem Einstiegspreis ab rund 2.299 Euro.

Beobachter werteten den Auftritt als ersten großen Test für Ternus als CEO. Anders als frühere, spekulative Berichte war die Existenz des Geräts zwar bereits durch Leaks bekannt, Details zu Bedienkonzept, Verarbeitung und genauer Preisgestaltung galten aber bis zur Präsentation als offen. Wie im eigenen Artikel zu den iPhone-Preiserhöhungen im September 2026 berichtet, nutzte Apple denselben Termin auch, um die Preise der älteren, weiterhin erhältlichen iPhone-Modelle anzuheben – das ist Gegenstand jenes separaten Berichts und wird hier nicht erneut vertieft.

Design und Preis aus erster Hand: Ternus und Joswiak im Interview

In der Woche nach der Vorstellung gaben Ternus und Marketingchef Greg Joswiak zwei US-Magazinen Interviews, in denen sie Designentscheidungen des Duo erläuterten – laut einem Bericht darüber war das Projekt intern stärker abgeschottet als andere Apple-Vorhaben, bis hin zu einem ungewöhnlichen internen Codenamen. Demnach entwickelte Apple für das Duo eine neue Nanotextur-Beschichtung auf Polymerbasis, die Reflexionen reduzieren und die für Falt-Smartphones typische Bildschirmfalte am Scharnier optisch minimieren soll; Display und Scharnier seien dafür gemeinsam entwickelt worden. Auch die ungewöhnliche Platzierung vieler Bedienelemente am rechten Bildschirmrand – statt wie sonst in Navigationsleiste und Toolbar – wird damit begründet, im aufgeklappten Zustand vertikalen Platz zu sparen und die Bedienung mit dem Daumen in beiden Gerätezuständen zu sichern. Das Duo unterstützt zudem den Apple Pencil.

Zum hohen Einstiegspreis äußerte sich Ternus laut demselben Bericht nüchtern: Das Duo sei ein komplexes, aufwendig konstruiertes Gerät und biete trotz des höheren Preises einen entsprechenden Gegenwert; wer andere Prioritäten habe, könne weiterhin zu iPhone 18 Pro oder Pro Max greifen. Diese Aussagen sind bislang nur über einen einzelnen Bericht zugänglich, der seinerseits auf Interviews zweier weiterer US-Magazine zurückgeht – eine eigene Einordnung der Originalgespräche liegt nicht vor. Erste Hands-on-Berichte von Journalistinnen und Journalisten nach der Keynote nannten daneben auch Schwachstellen, etwa bei der Innenkamera und der Bedienung für Linkshänder.

KI als erklärter Schwerpunkt

Mehrere Berichte ordnen Ternus’ erste Amtszeit inhaltlich vor allem der Konkurrenz um KI-Funktionen zu. In den neuen Interviews bekräftigte er dabei eine grundsätzliche Linie: Apples Positionierung des iPhones als „Intelligent Personal Hub” sei keine Abkehr vom bisherigen Wearable-Geschäft mit Apple Watch und AirPods, sondern eher eine Beschreibung der ohnehin verfolgten Strategie – das iPhone bleibe wegen Rechenleistung, Akkulaufzeit und Display zentral. Ein weiterer, unabhängiger Bericht fasst Ternus’ Haltung pointiert so zusammen, dass das iPhone weiterhin Apples bestes KI-Gerät sei. Konkrete neue Siri-Funktionen oder ein Starttermin für eine überarbeitete Siri-Version wurden dabei allerdings nicht genannt; wie im bisherigen Bericht zur Siri-Verzögerung in der EU dargestellt, bleibt das weiterhin offen. Ein einzelner, nicht näher geprüfter Bericht erwähnt zudem ein Apple-Dokument zu Datenschutzvorkehrungen bei neuen, auf Audioerkennung basierenden KI-Zuhörfunktionen – ein möglicher, aber nicht abschließend eingeordneter Baustein derselben KI-Strategie.

Marktprognosen und offene Fragen

Faltbare Smartphones sind bislang eine Nischenkategorie, auf die nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC nur gut zwei Prozent des weltweiten Smartphone-Absatzes entfallen; aktuell entfällt laut einem Bericht etwa jedes zweite verkaufte Falt-Smartphone auf Huawei, das wegen US-Sanktionen weitgehend von westlichen Märkten abgeschnitten ist. Für Apples künftige Position nennt derselbe Bericht eine IDC-Prognose, wonach der Konzern binnen zwölf Monaten die Marktführerschaft übernehmen und 2027 rund 31 Prozent Stückzahl- sowie 44 Prozent Umsatzanteil erreichen könnte. Eigene Recherche zu weiteren Sekundärquellen derselben IDC-Einschätzung fördert jedoch abweichende Werte zutage (u. a. rund 40 Prozent Stückzahl-Anteil für 2027) – welche Zahl aus welchem IDC-Report stammt und wie verlässlich sie ist, lässt sich anhand der vorliegenden Quellenlage nicht klären.

Samsung hatte im Sommer mit dem Galaxy Z Fold8 ab 1.999 Euro versucht, dem Apple-Einstieg zuvorzukommen. Ob sich der deutlich höhere Duo-Einstiegspreis für Apple auszahlt, bleibt offen – ein Kommentar wirft explizit die Frage auf, für welches Publikum sich das Gerät überhaupt lohnt.

Vorgeschichte

Wie im bisherigen Bericht zu Apples Rekordquartal und Tim Cooks letztem Earnings-Call als CEO dargestellt, war der Führungswechsel zum 1. September 2026 bereits seit Monaten angekündigt und fiel zeitlich mit steigenden Speicherkosten sowie offenen Fragen zu möglichen iPhone-18-Preiserhöhungen zusammen. Diese Preiserhöhungen sind inzwischen eingetreten und im eigenen Artikel dazu gesondert dokumentiert; sie betreffen in erster Linie die älteren iPhone-Modelle und sind nicht Gegenstand der hier beschriebenen Entwicklung rund um Ternus’ Amtsantritt und das iPhone Duo.