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Die Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Sie wurde am Sonntag in einer Wohnung in Greenville, South Carolina, tot aufgefunden. Ihr Ex-Partner Wladimir Klitschko äußerte sich auf Instagram bestürzt und würdigte die gemeinsame Tochter Kaya, die seit der Trennung 2018 bei ihm in der Ukraine lebt. Auch Filmkolleginnen wie Kim Cattrall, Connie Britton und Viola Davis nahmen Abschied. Laut übereinstimmenden US- und österreichischen Medienberichten hat sich die US-Antidrogenbehörde DEA gemeinsam mit der Polizei Greenville und der Gerichtsmedizin den Ermittlungen angeschlossen; eine am Montag durchgeführte Autopsie habe keine äußeren Anzeichen von Gewalteinwirkung ergeben, im Funkverkehr der Rettungskräfte sei zudem von einer möglichen Überdosis die Rede gewesen. Eine offizielle, von der Gerichtsmedizin bestätigte Todesursache liegt weiterhin nicht vor, da ein Toxikologiebefund noch aussteht.

Vier Tage nach ihrem Tod hatte sich Brian Hickerson, mit dem Panettiere zeitweilig eine Beziehung führte, über seinen Anwalt erstmals geäußert und erklärt, die Ermittlungen liefen weiter, die Polizei habe bereits bestätigt, dass keine Anzeichen für ein Verbrechen vorliegen. Laut Polizeieinsatzbericht hatte Hickerson selbst die Polizei verständigt; er soll den Beamten einen Beutel mit Panettieres Medikamenten gezeigt haben. Nun hat sich auch Panettieres Mutter Lesley Vogel erstmals öffentlich geäußert: Gegenüber Entertainment Tonight erklärte sie, die Entfremdung von ihrer Tochter sei nicht auf mangelnde Fürsorge zurückzuführen gewesen, sondern auf die Beteiligung einer aus ihrer Sicht „toxischen“ Person, die ihrer Meinung nach zum Tod beigetragen habe – einen Namen nannte sie dabei nicht. Medien deuten dies im Kontext von Panettieres früherer On-Off-Beziehung zu Hickerson, eine Bestätigung dafür gibt es nicht. Vogel hatte bereits 2019 gegenüber einem anderen US-Medium erklärt, sie wisse von einer Neigung zu körperlicher Gewalt bei der von ihr kritisierten Person – ein ebenfalls nicht unabhängig überprüfter Altvorwurf. Zudem äußerte sich die Kosmetikmarke Neutrogena nach Boykott-Aufrufen erstmals und kündigte eine Investition zugunsten von Frauen mit Wochenbettdepression an. Sämtliche Ermittlungsdetails sowie Vogels Vermutung beruhen weiterhin auf Medienberichten beziehungsweise persönlichen Einschätzungen, nicht auf einer direkt eingesehenen, behördlich bestätigten Feststellung zur Todesursache oder Verantwortung.

Was passiert ist

Die Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Sie wurde am Sonntag in einer Wohnung in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina tot aufgefunden. Ihr Vater teilte den Tod seiner Tochter laut US-Medien mit den Worten mit, die Familie gebe „mit tiefer Trauer“ den „tragischen Tod“ bekannt. Erste Ermittlungen der Polizei hätten zunächst keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände ergeben, eine genaue Todesursache wurde nicht mitgeteilt.

Reaktionen aus der Filmbranche

Ihr Ex-Partner, der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko, äußerte sich auf Instagram erstmals zu dem Verlust. Die beiden waren von 2009 bis 2018 in einer On-Off-Beziehung liiert und einst verlobt. Sie haben eine gemeinsame, 2014 geborene Tochter namens Kaya, die seit der Trennung bei Klitschko in der Ukraine lebt. „Die Nachricht von Haydens tragischem Tod macht mich zutiefst traurig. Sie hat diese Welt viel zu früh verlassen“, schrieb Klitschko. Er kündigte an, seiner Tochter „immer mit Respekt“ von ihrer Mutter zu erzählen.

Auch frühere Kolleginnen Panettieres zeigten sich auf Social Media bestürzt. Schauspielerin Kim Cattrall schrieb, Panettiere sei „viel zu früh von uns gegangen“. Connie Britton, die mit Panettiere in der Serie „Nashville“ vor der Kamera stand, erklärte, ihr fehlten die Worte, und würdigte deren „Brillanz“. Auch Selma Blair, „Scream 6“-Co-Star Melissa Barrera sowie Oscarpreisträgerin Viola Davis, die 2016 gemeinsam mit Panettiere das Gerichtsdrama „Custody“ gedreht hatte, drückten ihre Trauer aus.

DEA und Gerichtsmedizin ermitteln

Laut übereinstimmenden US-Medienberichten – unter anderem von ABC News, die sich auf mit dem Vorgang vertraute, nicht namentlich genannte Quellen berufen – hat sich die US-Antidrogenbehörde DEA den Ermittlungen zum Tod Panettieres angeschlossen. Sie arbeitet demnach gemeinsam mit der Polizei Greenville und der zuständigen Gerichtsmedizin (Coroner’s Office) an dem Fall. Auch mehrere österreichische Medien, darunter Der Standard, Kleine Zeitung und Die Presse, berichteten unter Berufung auf New York Times und ABC News übereinstimmend darüber – zuletzt erneut am 20. und 21. August, ohne dass neue Details zum konkreten Ermittlungsgegenstand hinzukamen. Eine offizielle Stellungnahme der DEA selbst liegt bislang nicht vor.

Parallel dazu wurden laut US-Medienberichten weitere Details zur Untersuchung bekannt: Eine am Montag durchgeführte Autopsie habe keine äußeren Anzeichen von Gewalteinwirkung ergeben. Im Funkverkehr der Rettungskräfte sei zudem von einer möglichen Überdosis die Rede gewesen, und in der Wohnung sei das Notfallmedikament Narcan gefunden worden. Ein toxikologischer Befund, der Aufschluss über die tatsächliche Todesursache geben könnte, steht nach diesen Berichten weiterhin aus.

Hickerson meldet sich erstmals zu Wort

Vier Tage nach Panettieres Tod hat Brian Hickerson, mit dem die Schauspielerin zeitweilig eine Beziehung führte, über seinen Anwalt Sloan Ellis erstmals öffentlich Stellung genommen. „Haydens Tod wird weiterhin untersucht, und es ist wichtig zuzulassen, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden“, hieß es in der Mitteilung. Der Anwalt erklärte weiter, die Polizei habe bereits bestätigt, dass keine Anzeichen für ein Verbrechen vorliegen. Aus Respekt vor Panettieres Angehörigen und den laufenden Ermittlungen werde es derzeit keine weiteren Statements geben, so Ellis.

Dem Polizeieinsatzbericht zufolge hatte Hickerson selbst die Polizei verständigt; sein Bruder Zach befand sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Wohnung. Hickerson soll den Beamten außerdem einen Beutel mit Panettieres aktuell eingenommenen Medikamenten gezeigt haben. Die vorläufigen Ermittlungen zum Tod hätten laut Polizei keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände ergeben – diese Angaben stammen jedoch weiterhin aus medialer Wiedergabe, nicht aus einer direkt eingesehenen Polizeiquelle.

Panettiere hatte Hickerson in früheren öffentlichen Äußerungen missbräuchliches Verhalten vorgeworfen. Medienberichten zufolge sollen beide zuletzt jedoch zeitweise wieder liiert gewesen sein. Diese Vorgeschichte wird hier als von Medien berichteter Sachverhalt wiedergegeben, ohne dass eine eigene Prüfung der damaligen Vorwürfe möglich ist.

Mutter beschuldigt „toxische Person“

Panettieres Mutter Lesley Vogel hat sich erstmals öffentlich zu den Umständen des Todes ihrer Tochter geäußert. Gegenüber dem US-Sender Entertainment Tonight erklärte die 70-Jährige, die Entfremdung zwischen ihr und ihrer Tochter sei „nicht durch mangelnde Fürsorge oder Liebe“ entstanden, sondern „durch die Beteiligung einer toxischen Person, die meiner Meinung nach zu ihrem Tod geführt hat“. Einen Namen nannte Vogel in dieser Aussage nicht. Die Familie habe versucht, „diesen Mann“ aus dem Leben ihrer Tochter zu entfernen, was jedoch nicht gelungen sei, so Vogel weiter – eine Formulierung, die von österreichischen wie internationalen Medien im Kontext von Panettieres früherer On-Off-Beziehung zu Brian Hickerson eingeordnet wird, ohne dass Vogel selbst diesen Namen ausgesprochen hätte.

Vogel wies zudem darauf hin, dass sich inzwischen die DEA den Ermittlungen angeschlossen habe; das lasse sie vermuten, dass weiterhin offene Fragen zu den Geschehnissen bestünden. Bereits 2019 hatte Vogel gegenüber dem US-Portal Radar Online erklärt, sie wisse, dass die von ihr kritisierte Person „einen Hang zu körperlicher Gewalt“ habe – ein Altvorwurf, der ebenfalls nicht unabhängig überprüft ist. Vogel betonte abschließend, sie hoffe, dass ihre Tochter als der „wundervolle Mensch“ in Erinnerung bleibe, der sie gewesen sei.

Wichtig zur Einordnung: Weder Vogels aktuelle noch ihre frühere Äußerung sind eine behördlich bestätigte Feststellung zur Todesursache oder zu einer strafrechtlichen Verantwortung. Es handelt sich um die persönliche Einschätzung eines Familienmitglieds, das mit seiner Tochter zuletzt entfremdet war; eine namentliche Zuordnung nimmt der Artikel selbst nicht vor.

Neutrogena reagiert auf Kritik

Nach Panettieres Tod hatten ihre früheren Äußerungen im Podcast „On Purpose“ vom Mai 2026 erneut Aufmerksamkeit erhalten: Darin hatte sie der Kosmetikmarke Neutrogena, für die sie bis 2015 zehn Jahre lang geworben hatte, vorgeworfen, ihren Vertrag nicht verlängert zu haben, nachdem sie öffentlich über eine Wochenbettdepression gesprochen habe. In der Folge kam es zu kritischen Äußerungen und Boykott-Aufrufen gegen die Marke. Neutrogena reagierte darauf erstmals in einer Stellungnahme: Panettiere sei über ein Jahrzehnt ein „geschätztes Mitglied“ der Neutrogena-Gemeinschaft gewesen, man sei „stolz“ auf die Zusammenarbeit gewesen. Das Unternehmen räumte zugleich ein, den Star in einer schwierigen Phase nicht ausreichend unterstützt zu haben, und kündigte eine „bedeutsame Investition“ über eine Gesundheitsorganisation an, unter anderem zugunsten von Frauen mit Wochenbettdepression.

Was unklar bleibt

Die endgültige, von der Gerichtsmedizin offiziell bestätigte Todesursache liegt weiterhin nicht vor. Ob der berichtete Hinweis auf eine mögliche Überdosis zutrifft, lässt sich ohne den ausstehenden Toxikologiebefund nicht überprüfen. Ebenso offen ist, welchen konkreten Gegenstand die DEA-Ermittlungen haben und ob die Behörde dazu eine eigene, öffentliche Stellungnahme abgeben wird. Sämtliche bisherigen Angaben zum Ermittlungsstand – einschließlich der Details zu Hickersons Rolle am Fundort und dem Polizeieinsatzbericht – stammen aus Medienberichten, die sich auf anonyme Quellen oder auf über Dritte wiedergegebene Behördenangaben stützen. Eine direkt eingesehene Stellungnahme von Polizei, Gerichtsmedizin oder DEA liegt nicht vor.

Offen bleibt zudem, ob sich Vogels Verdacht gegen eine namentlich nicht genannte Person durch die laufenden Ermittlungen bestätigt oder widerlegt und ob Hickerson oder sein Anwalt darauf reagieren werden. Ebenso unklar ist, wie andere Familienmitglieder oder Panettieres engeres Umfeld zu Vogels Äußerungen stehen.

Einordnung

Panettiere stand bereits als Kind vor der Kamera und erzielte mit 17 Jahren ihren internationalen Durchbruch als Highschool-Cheerleaderin Claire Bennet in der Serie „Heroes“ (2006–2010). Von 2012 bis 2018 spielte sie in „Nashville“ die ehrgeizige Sängerin Juliette Barnes. Im Mai 2026 veröffentlichte sie die Biografie „This Is Me“, in der sie eigenen Angaben zufolge offen über eine postnatale Depression nach der Geburt ihrer Tochter sowie über Suchtprobleme schrieb, wegen derer sie sich 2015 in Behandlung begeben hatte. Auch ihre On-Off-Beziehung zu Brian Hickerson, die von früheren Missbrauchsvorwürfen überschattet war, ist Teil dieser öffentlich bekannten Vorgeschichte. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter Lesley Vogel, die in Panettieres Kindertagen zugleich ihre Managerin war, galt laut Medienberichten schon länger als angespannt und von geschäftlichen Interessen geprägt; zuletzt waren beide entfremdet. Die jetzt gemeldete Einschaltung der Antidrogenbehörde, Hickersons Erstäußerung sowie Vogels öffentliche Vermutung fallen in diesen bereits bekannten biografischen Kontext, ersetzen aber keine offizielle Bestätigung der Todesursache oder einer strafrechtlichen Verantwortung.