Die Los Angeles Lakers bekommen einen neuen Besitzer: Joshua Kushner und Bob Iger übernehmen den NBA-Club von Unternehmer Mark Walter, der das Team erst 2025 für zehn Milliarden Dollar gekauft hatte. Für den erneuten Wechsel soll laut übereinstimmenden Berichten ein Rekordpreis von rund 12,5 Milliarden Dollar fließen – die höchste je für ein nordamerikanisches Profisport-Team gezahlte Summe.
Joshua Kushner ist Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und war zuvor als Investor in den gescheiterten FIFA-Plan zum Verkauf von WM-Vermarktungsrechten involviert. Bob Iger war früher Chef von Disney, zu dem auch der Sender ESPN gehört, der die Übernahme zuerst meldete. Ursprung der Meldung ist ein ESPN-Bericht, aufgegriffen von österreichischen Medien und international unter anderem von CNN und CNBC bestätigt.
Der Verkauf braucht noch die Zustimmung des NBA-Gouverneursrats, dessen nächstes Treffen für September angesetzt ist. Offen bleiben Finanzierungsdetails, das genaue Abschlussdatum sowie eine offizielle Stellungnahme von NBA, Lakers-Organisation oder Verkäufer Walter.
Was passiert ist
Die Los Angeles Lakers bekommen neue Eigentümer: Joshua Kushner und Bob Iger übernehmen den NBA-Club von Unternehmer Mark Walter, der die Lakers erst 2025 für zehn Milliarden Dollar gekauft hatte. Für den erneuten Besitzerwechsel soll laut übereinstimmenden Berichten ein Rekordpreis von rund 12,5 Milliarden Dollar fließen – die höchste je für ein nordamerikanisches Profisport-Team gezahlte Summe. Kushner und Iger erklärten in einem gemeinsamen Statement, sich „zutiefst geehrt“ zu fühlen, eines der bekanntesten Sportteams der Welt übernehmen zu können.
Wer die neuen Eigentümer sind
Joshua Kushner ist Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und Gründer einer Investmentfirma. Er war zuletzt als Investor in den inzwischen gescheiterten Plan der FIFA involviert, Vermarktungsanteile an Fußball-Weltmeisterschaften zu verkaufen – ein Deal, der nach heftigen Protesten aus der Fußball-Welt zurückgezogen wurde, wie „Neue Nachrichten“ berichtete. Bob Iger war langjähriger Chef des Medienkonzerns Disney, zu dem auch der Sender ESPN gehört, der die Übernahme zuerst meldete.
Was die Quellen zeigen
Ursprung der Meldung ist ein Bericht des Senders ESPN; österreichische Medien wie ORF, Der Standard und Kurier haben ihn aufgegriffen. Internationale Häuser wie CNN und CNBC berichten mit eigener Quellenangabe übereinstimmend über Käufer, Verkäufer und die Größenordnung des Kaufpreises. Diese Konvergenz mehrerer voneinander unabhängiger Redaktionen stützt die Kernfakten der Meldung, auch wenn bislang keine offizielle Bestätigung von NBA, Lakers-Organisation oder den Beteiligten selbst vorliegt.
Was unklar bleibt
Der Verkauf muss noch vom Gouverneursrat der NBA genehmigt werden, ein Prozess, der laut Berichten mehrere Wochen dauern kann; das nächste Treffen des Gremiums ist für September in New York angesetzt. Offen sind zudem Details zur Finanzierungsstruktur des Deals sowie ein genaues Datum für den formalen Abschluss der Transaktion. Berichten zufolge soll Walter neben dem Lakers-Verkauf die Baseball-Mannschaft Los Angeles Dodgers weiter besitzen, was bislang aber ebenfalls nicht offiziell bestätigt ist.
Einordnung
Der Preis markiert innerhalb von gut einem Jahr die zweite Rekordsumme für den Club: Erst 2025 hatte Walter die Lakers laut Berichten für damals ebenfalls rekordverdächtige zehn Milliarden Dollar von der Familie Buss übernommen. Der neuerliche Sprung auf rund 12,5 Milliarden Dollar unterstreicht, wie stark die Bewertungen von Spitzen-Sportfranchises in den USA zuletzt gestiegen sind. Für Kushner ist der Lakers-Deal zudem die zweite große Personalie im Sportgeschäft binnen kurzer Zeit, nachdem sein zuvor verfolgtes FIFA-Investment an Protesten aus der Fußball-Welt gescheitert war.
