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Luka Mladenovic hat bei der Langbahn-Schwimm-EM in Paris die erste österreichische Medaille geholt: Der 22-jährige Salzburger wurde im Finale über 200 m Brust in 2:08,91 Minuten Dritter, hinter dem Briten Filip Nowacki und dem Niederländer Caspar Corbeau. Bereits im Halbfinale hatte er mit 2:08,85 Minuten den österreichischen Rekord von Christopher Rothbauer aus dem Jahr 2020 verbessert. Auch der 18-jährige Christian Giefing sorgte für einen Höhepunkt: Er zog über 200 m Kraul mit einer neuen österreichischen Rekordzeit von 1:44,96 Minuten souverän ins Finale ein.

Am Tag nach seinem Bronzelauf legte Mladenovic nach und erreichte laut einem Bericht von DER STANDARD auch über 50 m Brust mit 27,22 Sekunden das Semifinale (13. beste Zeit unter den Aufsteigern). Landsmann Valentin Bayer schwamm in persönlicher Bestzeit von 27,06 Sekunden auf Rang acht ebenfalls weiter, und Martin Espernberger zog über 200 m Delfin mit der neuntbesten Vorlaufzeit von 1:56,59 Minuten ins Semifinale ein. Alle übrigen an diesem Tag angetretenen österreichischen Aktiven schieden hingegen aus.

Für Mladenovic ist die Bronzemedaille laut den Berichten der bisher größte Erfolg seiner Karriere - nach zwei Bronzerängen bei der Kurzbahn-EM 2025 seine dritte internationale Medaille in der allgemeinen Klasse. Er trainiert seit Kurzem an der University of Texas in Austin, wo mit Bob Bowman der frühere Trainer von Michael Phelps und Léon Marchand sein Umfeld prägt. Offen bleibt weiterhin, wie Giefing im Finale über 200 m Kraul sowie die drei Schwimmer in ihren Semifinals abschneiden.

Was passiert ist

Luka Mladenovic hat bei der Langbahn-Schwimm-Europameisterschaft in Paris die erste Medaille aus österreichischer Sicht geholt. Der 22-jährige Salzburger wurde am Donnerstag im Finale über 200 m Brust in 2:08,91 Minuten Dritter und musste sich nur dem Briten Filip Nowacki (2:07,70) und dem Niederländer Caspar Corbeau (2:07,78) geschlagen geben. Es ist der bislang größte Erfolg seiner Karriere in der allgemeinen Klasse. Tags darauf legte er nach: Über 50 m Brust erreichte er als 13. der Aufsteiger-Zeiten das Semifinale.

Was die Quellen zeigen

Bereits im Halbfinale am Vorabend hatte Mladenovic für Aufsehen gesorgt: In 2:08,85 Minuten unterbot er als Gesamtsiebenter deutlich den bisherigen österreichischen Rekord von Christopher Rothbauer aus dem Februar 2020 (2:09,88) und verbesserte seine eigene, gut ein Jahr alte persönliche Bestzeit um 1,23 Sekunden. Im Finale lag er zeitlich nur wenige Hundertstel über diesem neuen Rekordwert.

Auch Christian Giefing lieferte einen Höhepunkt: Der erst 18-jährige Burgenländer zog über 200 m Kraul als Gesamtfünfter souverän ins Finale der besten acht ein und hatte im Vorlauf mit 1:44,96 Minuten ebenfalls einen österreichischen Rekord aufgestellt, der die bisherige Bestzeit von Felix Auböck aus dem Jahr 2022 unterbot. Beide Zeiten liegen bereits unter dem Olympialimit für Los Angeles 2028 - gültig werden solche Limits laut den Quellen aber erst ab 1. März 2027, weshalb Giefing seine Leistung noch bestätigen müsste.

Am Freitag, dem Tag nach Mladenovics Bronzelauf, kamen laut einem Bericht von DER STANDARD weitere österreichische Achtungserfolge hinzu: Mladenovic schaffte mit 27,22 Sekunden auch über 50 m Brust den Sprung ins Semifinale (13. beste Zeit unter den Aufsteigern), sein Landsmann Valentin Bayer schwamm in persönlicher Bestzeit von 27,06 Sekunden auf Rang acht und zog ebenfalls weiter. Über 200 m Delfin erreichte zudem Martin Espernberger mit der neuntbesten Vorlaufzeit von 1:56,59 Minuten unter den Top 16 das Semifinale. Alle übrigen an diesem Tag für Österreich angetretenen Aktiven schieden hingegen aus. Für die übrigen österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag war der Verlauf bereits durchwachsen gewesen: Mehrere Schwimmer schieden im Vorlauf aus, die 4x100-m-Kraul-Staffel verpasste den Endlauf, stellte dabei aber mit 3:15,83 Minuten einen österreichischen Rekord auf.

Karriereweg und Hintergrund

Mladenovic sammelte laut den Berichten schon als Jugendlicher internationale Erfahrung, unter anderem mit EM-Silber und WM-Gold auf Juniorenebene 2022 sowie Einsätzen bei den Europameisterschaften der allgemeinen Klasse in Rom und Budapest. Das erste Halbjahr 2024 und die Olympischen Spiele in Paris verpasste er wegen einer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber. Nach einem Jahr an der University of Michigan wechselte er kürzlich an die University of Texas in Austin, wo mit Bob Bowman - dem langjährigen Trainer von Michael Phelps und zuletzt Léon Marchand - ein prominenter Name sein neues Trainingsumfeld prägt. Die EM-Bronze in Paris ist nach eigener Einschätzung Mladenovics bisher größter Erfolg und soll laut den Quellen der Auftakt zu einer kompletten neuen Saison in den USA sein.

Was unklar bleibt

Offen ist weiterhin, wie Christian Giefing im Finale über 200 m Kraul abschneidet und ob er damit seine starke Vorlaufzeit bestätigen kann - ein Ergebnis dazu liegt in den bislang gesichteten Quellen noch nicht vor. Ebenso offen ist, wie Mladenovic, Bayer und Espernberger in ihren jeweiligen Semifinals über 50 m Brust bzw. 200 m Delfin abschneiden; die entsprechenden Angaben zum Weiterkommen stammen zudem bislang aus nur einem einzelnen Medienbericht und sind unabhängig noch nicht bestätigt. Ebenso lässt sich derzeit nicht einschätzen, ob Mladenovic seine Pariser Form im neuen US-Umfeld über die Saison hinweg halten kann - eine Einschätzung, die laut den vorliegenden Quellen erst mit der kommenden Wettkampfsaison in Austin möglich sein wird.

Einordnung

Nach Angaben der Presse ist Mladenovics Bronzemedaille die insgesamt 32. österreichische Medaille im 50-m-Becken bei Langbahn-Europameisterschaften und die 13. in Bronze. Einen Europameistertitel über 200 m Brust gab es bei den österreichischen Männern demnach bislang nie, wohl aber bei den Frauen durch Mirna Jukic (2002 und 2004). Die jüngsten österreichischen EM-Goldmedaillen im Schwimmen datieren die Quellen auf Belgrad vor zwei Jahren, mit Erfolgen von Felix Auböck und einer Lagenstaffel. Das breite Weiterkommen mehrerer österreichischer Schwimmer und Schwimmerinnen am Tag nach Mladenovics Medaille deutet laut den Quellen auf eine insgesamt starke Form des OSV-Teams bei dieser EM hin, auch wenn die entscheidenden Semifinal- und Finalläufe noch ausstehen.