Das im Juli bekannt gewordene Übernahmeangebot von Stripe und dem Finanzinvestor Advent International für PayPal ist einem Bloomberg-Bericht zufolge vom Tisch. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf mit der Sache vertraute Personen; PayPal, Stripe und Advent lehnten gegenüber mehreren Medien eine Stellungnahme ab. Die zuvor offene Frage, wie der PayPal-Verwaltungsrat auf das rund 53-Milliarden-Dollar-Angebot reagiert, ist damit vorerst beantwortet: Es kommt zu keinem Deal.
An der Börse sorgte die Nachricht für einen deutlichen Einbruch. Laut heise-Bericht fiel die PayPal-Aktie im nachbörslichen US-Handel um bis zu 14 Prozent; Bloomberg und Forbes berichten für den vorbörslichen Handel von Verlusten zwischen rund 13 und 17 Prozent. Die genaue Zahl schwankt je nach Quelle und Zeitpunkt, ein zweistelliger Kursrückgang gilt aber als über mehrere unabhängige Berichte hinweg abgesichert. Die Aktie hatte seit dem Bekanntwerden des Übernahmeinteresses im Juli deutlich zugelegt – ein Teil dieser Gewinne dürfte nun wieder verloren gegangen sein.
Wie im bisherigen Bericht dargestellt, hatte das Konsortium 60,50 US-Dollar je Aktie geboten, gedeckt durch rund 50 Milliarden US-Dollar Bankfinanzierung. Laut Bloomberg reichen erste Signale für Übernahmeinteresse bereits in den Februar 2026 zurück, im zeitlichen Umfeld eines Wechsels an der PayPal-Unternehmensspitze hin zu Enrique Lores. Warum die Gespräche letztlich scheiterten, ist nicht offiziell bestätigt: Kursierende Hinweise auf Bewertungsstreit und regulatorische Bedenken stammen bislang nur aus anonymen Kreisen. Offen bleibt auch, ob es neue oder konkurrierende Übernahmeversuche für PayPal geben wird.
Übernahmegespräche abgebrochen
Das im Juli öffentlich gewordene Übernahmeangebot von Stripe und dem Finanzinvestor Advent International für den US-Zahlungsdienstleister PayPal ist einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge vom Tisch. Bloomberg beruft sich dabei auf mit dem Vorgang vertraute Personen; PayPal, Stripe und Advent äußerten sich auf Anfrage mehrerer Medien – darunter DER STANDARD und heise online – nicht offiziell zu der Entwicklung. Die zuvor offene Frage, ob der PayPal-Verwaltungsrat verhandelt, das Angebot ablehnt oder annimmt, ist damit vorerst beantwortet: Es kommt zu keinem Abschluss, die Käuferseite hat sich zurückgezogen.
Kursreaktion
An der Börse fiel die Reaktion deutlich aus: Laut heise-Bericht brach der PayPal-Aktienkurs nach Bekanntwerden der Nachricht im nachbörslichen US-Handel um bis zu 14 Prozent ein. Weitere Berichte, etwa von Bloomberg und Forbes, sprechen für den anschließenden vorbörslichen Handel von Kursverlusten zwischen rund 13 und 17 Prozent – die genaue Größenordnung schwankt je nach Meldezeitpunkt und Quelle, ein zweistelliger Einbruch gilt aber über mehrere unabhängige Berichte hinweg als gesichert. Die Aktie hatte seit dem Bekanntwerden des Übernahmeinteresses im Juli spürbar zugelegt; ein Teil dieser Kursgewinne dürfte mit dem Rückzug nun wieder verloren gegangen sein.
Hintergrund
Wie im bisherigen Bericht dargestellt, hatten Stripe und Advent International im Juli laut Reuters ein gemeinsames Angebot von rund 53,4 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 60,50 US-Dollar je Aktie für PayPal vorgelegt, gedeckt durch rund 50 Milliarden US-Dollar zugesagter Bankfinanzierung. Laut Bloomberg reichen erste Signale für Übernahmeinteresse bereits in den Februar 2026 zurück, als PayPal nach einer längeren Kursschwäche auch an der Unternehmensspitze einen Wechsel vollzog; seither führt laut heise-Bericht Enrique Lores das Unternehmen.
Was offen bleibt
Warum die Gespräche konkret scheiterten, ist nicht offiziell bestätigt. Angaben, wonach Streit über die Unternehmensbewertung und regulatorische Hürden eine Rolle gespielt haben sollen, stammen bislang ausschließlich aus nicht namentlich genannten Kreisen und wurden von keiner der beteiligten Parteien autorisiert. Unklar bleibt zudem, ob es künftig neue oder konkurrierende Übernahmeversuche für PayPal geben wird und wie sich das Unternehmen strategisch neu ausrichtet, nachdem sich der bislang bekannte Übernahmeversuch zerschlagen hat.