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Die Italienerin Sara Curtis hat bei der Schwimm-Europameisterschaft in Paris im Halbfinale über 50 m Rücken mit 26,63 Sekunden einen Weltrekord aufgestellt. Die noch 19-jährige Athletin unterbot damit die bisherige Bestmarke der Australierin Kaylee McKeown aus dem Oktober 2023 um 0,23 Sekunden und verbesserte zugleich den Europarekord um 47 Hundertstel. Das Finale über die Distanz sowie eine offizielle Ratifizierung des Rekords durch den Weltverband stehen noch aus.

Am selben Abend verfehlte David Popovici über 100 m Kraul den Weltrekord nur um 0,16 Sekunden, gewann aber seinen dritten EM-Titel über diese Strecke in Folge. Der Ungar Hubert Kos kam über 200 m Rücken dem Weltrekord auf 0,38 Sekunden nahe und holte Gold, der Deutsche Johannes Liebmann verbesserte über 800 m Kraul seinen eigenen Europarekord.

Sarah Sjöström gewann ihr sechstes Gold über 50 m Delfin und zog mit ihrem 18. Langbahn-EM-Einzelgold mit Rekordeuropameisterin Franziska van Almsick gleich. Die Angaben stützen sich auf übereinstimmende Berichte mehrerer unabhängiger Medien, eine amtliche Ergebnisliste wurde nicht eingesehen.

Was passiert ist

Die Italienerin Sara Curtis hat am Mittwochabend bei der Schwimm-Europameisterschaft in Paris für den ersten Weltrekord der Langbahn-EM-Bewerbe gesorgt. Im Halbfinale über 50 m Rücken schwamm die noch 19-jährige Athletin 26,63 Sekunden und unterbot damit die bisherige Weltbestmarke der Australierin Kaylee McKeown aus dem Oktober 2023 um 0,23 Sekunden. Zugleich verbesserte Curtis den bestehenden Europarekord um 47 Hundertstel. Das Finale über die Distanz steht zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch aus.

Die Fakten zum Rekord

Übereinstimmend berichten mehrere Medien dieselben Kernzahlen: 26,63 Sekunden als neue Weltbestzeit, ein Vorsprung von 0,23 Sekunden auf McKeowns bisherigen Rekord und ein um 47 Hundertstel verbesserter Europarekord. Die Meldung wurde von österreichischen Medien wie derStandard und ORF sowie von internationalen Portalen wie Olympics.com aufgegriffen, die den Rekord ebenfalls dem Halbfinale und dem Austragungsort Paris zuordnen. Diese Übereinstimmung mehrerer unabhängiger Quellen stützt die Kernaussage des Rekords, auch wenn keine der Quellen eine offizielle Ratifizierung durch den Weltverband World Aquatics vermeldet.

Weitere Rekorde und Ergebnisse des Abends

Vor Curtis’ Rekord hatte man in zwei anderen Bewerben eher mit einem Weltrekord gerechnet. David Popovici verfehlte über 100 m Kraul die seit den Olympischen Spielen 2024 bestehende Bestmarke des Chinesen Pan Zhanle von 46,40 Sekunden nur um 0,16 Sekunden, sicherte sich aber seinen dritten EM-Titel über diese Strecke in Folge. Der Ungar Hubert Kos kam im Semifinale über 200 m Rücken dem 17 Jahre alten Weltrekord des US-Amerikaners Aaron Peirsol auf 0,38 Sekunden nahe und gewann in 1:53,08 Minuten Gold. Der Deutsche Johannes Liebmann verbesserte über 800 m Kraul in 7:37,59 Minuten seinen eigenen Europarekord. Zudem feierte Ausnahmeschwimmerin Sarah Sjöström in 25,05 Sekunden ihr sechstes Gold über 50 m Delfin und zog mit ihrem 18. Langbahn-EM-Einzelgold mit Rekordeuropameisterin Franziska van Almsick gleich, die ihre Bilanz allerdings teilweise mit Staffelerfolgen erreicht hatte.

Was unklar bleibt

Offen ist, ob und wie Curtis den Rekord im kommenden Finale über 50 m Rücken bestätigt und ob sie dort auch die Goldmedaille gewinnt. Ebenfalls nicht dokumentiert ist eine offizielle Ratifizierung der Bestzeit durch World Aquatics, die bei Weltrekorden üblicherweise nachgereicht wird. Für die übrigen genannten Zeiten und Differenzen liegt bislang keine unabhängig eingesehene amtliche Ergebnisliste der Europameisterschaft vor, sodass sich die Angaben auf die übereinstimmende Medienberichterstattung stützen.

Einordnung

Die Europameisterschaften in Paris bestätigen mit dem Rekordabend die aktuell hohe Dichte an Spitzenleistungen im internationalen Schwimmsport, die sich zuletzt auch bei Olympia und Weltmeisterschaften gezeigt hatte. Dass gleich mehrere Fast-Weltrekorde und ein tatsächlicher Rekord an einem Abend zusammenfielen, unterstreicht den Charakter der Paris-EM als Championship-Ebene-Event mit internationaler Ausstrahlung, auch wenn kein direkter Österreich-Bezug besteht.