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Sepp Puschnig, der als „Karawankenbär“ bekannte langjährige Stürmer des Eishockey-Rekordmeisters KAC, ist im Alter von 79 Jahren in seiner Heimatstadt Klagenfurt gestorben. Der Verein gab den Tod laut übereinstimmenden Medienberichten am Sonntagabend beziehungsweise Montag bekannt. Puschnig spielte seine gesamte Karriere für den KAC, gewann mit dem Verein zwischen 1964 und 1977 insgesamt 13 österreichische Meistertitel und erzielte laut einem ORF-Bericht 387 Tore.

Auch im Nationalteam gehörte er über Jahre zu den prägenden Spielern: Er nahm dreimal an Olympischen Winterspielen teil und absolvierte 123 Länderspiele. 1999 war er als erster Österreicher in der Hall of Fame des Eishockey-Weltverbands IIHF vertreten, 2012 wählte ihn der Verband zu Österreichs Eishockey-Spieler des Jahrhunderts. Seine Rückennummer 7 wird beim KAC seit 2016 nicht mehr vergeben.

Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner, Sportdirektor Arno Arthofer und Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider drückten den Angehörigen ihr Beileid aus. Offen bleiben die genaue Todesursache sowie Details zu einer möglichen Trauerfeier.

Was passiert ist

Sepp Puschnig, der als „Karawankenbär“ bekannte langjährige Stürmer des Eishockey-Rekordmeisters KAC, ist im Alter von 79 Jahren in seiner Heimatstadt Klagenfurt gestorben. Nach übereinstimmenden Medienberichten gab der Verein den Tod am Sonntagabend beziehungsweise Montag bekannt. Puschnig war laut ORF-Angabe im 80. Lebensjahr; er wurde am 12. September 1946 geboren. Mehrere voneinander unabhängige Redaktionen – neben Der Standard und ORF auch Kleine Zeitung, Die Presse und Kurier – berichteten am selben Tag über seinen Tod.

Karriere beim KAC

Puschnig spielte seine gesamte Karriere ausschließlich für den Klagenfurter Athletiksportclub und debütierte bereits 1961/62 als 15-Jähriger in der Kampfmannschaft. In den folgenden anderthalb Jahrzehnten entwickelte er sich zur prägenden Figur der dominierenden KAC-Ära der 1960er- und 1970er-Jahre: In jeder der elf Meistersaisonen zwischen 1964 und 1974 sowie 1976 und 1977 gehörte er zu den Stamm- und Führungsspielern und gewann so insgesamt 13 österreichische Meistertitel. International erreichte der KAC mit ihm dreimal das Halbfinale des Europacups und 1969 das Finale des Bewerbs. Laut ORF-Bericht erzielte Puschnig insgesamt 387 Tore für den Verein, davon 312 in Bewerbsspielen. Bereits 1977 dachte er über einen Rücktritt nach, im Sommer 1978 beendete er seine Laufbahn im Alter von 31 Jahren.

Nationalteam und Auszeichnungen

Auch im österreichischen Nationalteam zählte Puschnig über viele Jahre zu den prägenden Spielern. Er nahm laut ORF-Bericht dreimal an Olympischen Winterspielen sowie elfmal an Weltmeisterschaften der B- und C-Gruppe teil und kam insgesamt auf 123 Länderspiele. Für seine Leistungen wurde er mehrfach geehrt: 1999 war er als erster österreichischer Spieler in der Hall of Fame des Eishockey-Weltverbands IIHF vertreten, 2012 wählte ihn der Österreichische Eishockeyverband zu Österreichs Eishockey-Spieler des Jahrhunderts. 2014 erhielt er das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Seit 2016 wird seine Rückennummer 7 beim KAC nicht mehr vergeben, das entsprechende Banner hängt seither in der Klagenfurter Halle.

Reaktionen

Laut ORF-Bericht drückten Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und Sportdirektor Arno Arthofer den Angehörigen ihr Beileid aus. Arthofer bezeichnete Puschnig als „Herzstück des Eishockeysports“, Fellner sprach von einer Legende, die Eishockeygeschichte geschrieben habe. Auch Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider äußerte sich im Namen der Stadt mit Beileidsbekundungen.

Was unklar bleibt

Zur genauen Todesursache liegen keine Angaben vor, keine der eingesehenen Quellen nennt Details zu den Umständen. Ebenso offen ist, wann und in welcher Form eine Trauerfeier stattfindet und ob sich der Österreichische Eishockeyverband oder die IIHF noch gesondert offiziell äußern werden.