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Der Tiroler Fotokünstler Paul Albert Leitner erhält den Österreichischen Staatspreis für künstlerische Fotografie 2026. Das Kulturministerium gab die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitag bekannt. Der Preis wird seit 1991 in unregelmäßigen Abständen vergeben, Leitner ist der elfte Preisträger; die Verleihung soll im Herbst folgen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Leitner wurde 1957 in Jenbach in Tirol geboren, absolvierte zwischen 1973 und 1976 eine Fotografen-Ausbildung und arbeitet seit den 1980er-Jahren freischaffend. Sein Werk war in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und ist in öffentlichen Sammlungen vertreten. Kulturminister Andreas Babler würdigte laut Ministeriumsangaben ein Oeuvre, das die Kunstszene über Jahrzehnte auf unverwechselbare Weise bereichert habe; die Kamera diene Leitner als „Werkzeug der Welterfahrung und Selbsterkenntnis“.

Zu früheren Preisträgern zählen etwa Inge Morath-Miller, Erich Lessing und Aglaia Konrad. Offen bleiben der genaue Verleihungstermin sowie Details zur Jury und den Auswahlkriterien, die den vorliegenden Quellen nicht im Volltext zu entnehmen waren.

Was passiert ist

Der Tiroler Fotokünstler Paul Albert Leitner erhält den Österreichischen Staatspreis für künstlerische Fotografie 2026. Das Kulturministerium gab die Auszeichnung am Freitag bekannt. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 1991 in unregelmäßigen Zeitabständen vergeben — Leitner ist damit der elfte Preisträger beziehungsweise die elfte Preisträgerin seit Bestehen der Auszeichnung. Die feierliche Verleihung ist für den Herbst angesetzt, ein genaues Datum wurde bislang nicht mitgeteilt.

Zur Person und zum Werk

Leitner wurde 1957 in Jenbach in Tirol geboren. Zwischen 1973 und 1976 absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen, in den 1980er-Jahren entschied er sich, ausschließlich freischaffend zu arbeiten. Seither war sein Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und ist in mehreren öffentlichen Sammlungen vertreten. Kulturminister Andreas Babler würdigte laut Ministeriumsangaben ein Werk, das die Kunstszene über Jahrzehnte hinweg auf unverwechselbare Weise bereichert habe. Leitner zeige, dass Fotografie weit mehr sein könne als das Festhalten eines Augenblicks — sie sei für ihn eine Form des genauen Hinschauens, der Neugier und der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. Das Ministerium beschreibt Leitners Zugang als Nutzung der Kamera als „Werkzeug der Welterfahrung und Selbsterkenntnis“, sowohl auf Reisen als auch in seiner unmittelbaren Umgebung. Sein vielseitiges, akribisch archivarisch geordnetes Oeuvre stehe quer zur Schnelllebigkeit und vermittle einen subjektiven künstlerischen Kosmos.

Der Preis und seine Geschichte

Der Österreichische Staatspreis für künstlerische Fotografie gilt als höchste Auszeichnung, die die Republik Österreich für herausragende Leistungen in diesem Bereich vergibt. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen laut ORF-Berichterstattung unter anderem Inge Morath-Miller, Franz Hubmann, Erich Lessing, Friedl Kubelka, Manfred Willmann, Margherita Spiluttini, Seiichi Furuya und Aglaia Konrad. Mit Leitner reiht sich nun ein weiterer Name in diese Liste ein, dessen Karriere laut vorliegenden Quellen über vier Jahrzehnte zurückreicht.

Was unklar bleibt

Aus den vorliegenden Quellen geht nicht hervor, an welchem konkreten Termin im Herbst die Preisverleihung stattfindet. Auch die genaue Zusammensetzung der Jury und die Kriterien, nach denen Leitner ausgewählt wurde, sind nicht abschließend dokumentiert — ein Hinweis auf eine unabhängige Fachjury stammt aus einer nicht im Volltext eingesehenen Zusammenfassung der Ministeriums-Aussendung und wird daher zurückhaltend eingeordnet. Welche einzelnen Werke oder Werkgruppen bei der Preisbegründung im Vordergrund standen, bleibt ebenfalls offen.