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Die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump ist laut einer Erhebung von Reuters/Ipsos auf 33 Prozent gefallen – den niedrigsten Wert seiner aktuellen Amtszeit und den schlechtesten seit Dezember 2017. In der am Montag abgeschlossenen Online-Umfrage unter 1.166 Erwachsenen äußerten sich 64 Prozent unzufrieden mit Trumps Arbeit im Weißen Haus, bei einer Fehlermarge von drei Prozentpunkten. Anfang August hatte Trump noch bei 35 Prozent gelegen.

Als Hauptgrund nennt die Umfrage die Sorge um ein lang andauerndes US-Engagement im Krieg gegen den Iran: Rund 80 Prozent der Befragten erwarten kein baldiges Ende, nur 16 Prozent rechnen mit einer Lösung innerhalb weniger Wochen. Der Konflikt hat laut Berichten einen erheblichen Teil des weltweiten Ölhandels beeinträchtigt und die Benzinpreise in den USA steigen lassen – eine Belastung, die auch Trumps Republikaner vor den Zwischenwahlen im November unter Druck setzen könnte.

Eine Reaktion des Weißen Hauses auf die Zahlen liegt bislang nicht vor, ebenso fehlt ein Vergleich mit anderen Meinungsforschungsinstituten. Wie stabil der Negativtrend ist, bleibt daher offen.

Was passiert ist

Die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump ist laut einer Erhebung von Reuters/Ipsos auf den niedrigsten Stand seiner aktuellen Amtszeit gefallen. In der am Montag abgeschlossenen Online-Umfrage äußerten sich 33 Prozent der befragten Erwachsenen zufrieden mit Trumps Arbeit im Weißen Haus, 64 Prozent äußerten sich unzufrieden. Damit erreicht Trump denselben Tiefstwert wie im Dezember 2017 während seiner ersten Amtszeit – den bislang schlechtesten Wert seiner Präsidentschaft. Für die landesweite Erhebung wurden den Berichten zufolge 1.166 Erwachsene befragt, die Fehlermarge liegt bei drei Prozentpunkten.

Was die Zahlen zeigen

Im Vergleich zur vorangegangenen Reuters/Ipsos-Erhebung Anfang August, bei der Trump noch auf 35 Prozent gekommen war, bedeutet der neue Wert einen weiteren Rückgang. Als zentralen Grund nennt der Bericht die Sorge der Befragten um ein lang andauerndes militärisches Engagement der USA gegenüber dem Iran: Rund 80 Prozent der Teilnehmer – darunter 87 Prozent der Demokraten und 71 Prozent der Republikaner – gehen demnach davon aus, dass der Einsatz noch länger anhalten wird. Nur 16 Prozent rechnen mit einem Ende innerhalb weniger Wochen. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, lange Kriege zu vermeiden, und nach den gemeinsamen Angriffen mit Israel zunächst ein rasches Ende in Aussicht gestellt.

Einordnung

Der Iran-Konflikt hat laut Berichterstattung rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels beeinträchtigt und in der Folge die Benzinpreise in den USA steigen lassen – eine Belastung, die auch politisch Gewicht bekommt: Trumps Republikaner müssen bei den Zwischenwahlen im November ihre Mehrheiten in beiden Kongresskammern verteidigen. Ob und wie stark sich der aktuelle Umfragewert auf den Wahlkampf auswirkt, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht ableiten.

Was unklar bleibt

Eine Stellungnahme des Weißen Hauses oder von Trumps Team zu den Umfragewerten liegt bislang nicht vor. Auch eine Einordnung der Methodik durch unabhängige Fachleute oder ein Vergleich mit zeitgleichen Erhebungen anderer Meinungsforschungsinstitute fehlt in den bisher vorliegenden Berichten. Wie tragfähig der beobachtete Negativtrend über einzelne Wochen hinaus ist und ob sich der Iran-Konflikt in absehbarer Zeit entspannt, bleibt offen.