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Frank Beard, langjähriger Schlagzeuger der US-Rockband ZZ Top, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Bandmitglied Billy Gibbons gab den Tod öffentlich bekannt und würdigte ihn gemeinsam mit Bandkollege Elwood Francis als „großartigen Freund und Mitarbeiter“ und einen der innovativsten Schlagzeuger überhaupt; Bandsprecher Bob Merlis bestätigte, dass Beard im Kreis seiner Familie verstarb. Nach übereinstimmenden Medienberichten befand er sich zuletzt in einem Hospiz auf seiner eigenen Ranch in Richmond, Texas. Zur genauen Todesursache liegen keine Angaben vor. Auch aus der Rock-Szene gab es Würdigungen, etwa von der Band Lynyrd Skynyrd sowie den Schlagzeugern Matt Sorum und Brad Wilk – diese Reaktionen stammen bislang aber nur aus einer einzelnen Quelle.

Nach vorliegenden Angaben wurde Beard am 11. Juni 1949 in Frankston, Texas, geboren. ZZ Top wurde 1969 in Houston von Billy Gibbons gegründet, Beard stieß kurz darauf dazu und holte Bassist Dusty Hill; die erste gemeinsame Show fand demnach im Februar 1970 in Beaumont statt. Der Durchbruch gelang 1973 mit dem Album „Tres Hombres“, ein weiterer Meilenstein folgte 1983 mit „Eliminator“. Beard war über sechs Jahrzehnte Teil der Band; 2021 war bereits Dusty Hill gestorben, für ihn kam später Elwood Francis dazu.

Die Band befand sich zuletzt auf der „The Big One!“-Tour und hatte Anfang August ein Konzert wegen gesundheitlicher Probleme Beards abgesagt. Nach seinem Tod strich ZZ Top zwei weitere Auftritte, will laut einer Quelle aber bereits am kommenden Wochenende in Austin wieder spielen – eine Stadt, die für Beard fast ein zweites Zuhause gewesen sei. Offen bleibt, wie es mit den weiteren Tourterminen danach weitergeht und ob sich Elwood Francis noch eigenständig äußern wird.

Was passiert ist

Frank Beard, langjähriger Schlagzeuger der texanischen Rockband ZZ Top, ist tot. Er wurde 77 Jahre alt. Wie Bandmitglied Billy Gibbons und der Bandsprecher Bob Merlis bekanntgaben, verstarb Beard im Kreis seiner Familie. Nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Medien befand er sich zuletzt in einem Hospiz auf seiner Ranch in Richmond im US-Bundesstaat Texas – die Hospizpflege fand demnach direkt auf dem eigenen Anwesen statt. Über die genaue Todesursache wurde nichts bekannt.

Wie die Nachricht bekanntgegeben wurde

Billy Gibbons, Frontmann und Mitgründer von ZZ Top, teilte den Tod seines langjährigen Weggefährten öffentlich mit. Er und Bandkollege Elwood Francis hätten „einen großartigen Freund und Mitarbeiter verloren, und die Welt hat einen der von Natur aus innovativsten Schlagzeuger und einen großartigen und wahren Sohn von Texas verloren“, so Gibbons laut Medienberichten. Bandsprecher Bob Merlis bestätigte zusätzlich die Umstände des Todes im Familienkreis.

Auch aus anderen Teilen der Rock-Szene gab es Würdigungen: Die Band Lynyrd Skynyrd nannte Beard laut einem Bericht „ein wahres Original“ und „einen großartigen Freund“, der frühere Guns-N’-Roses-Schlagzeuger Matt Sorum würdigte ihn als „das Rückgrat von ZZ Top für 57 Jahre“. Auch Brad Wilk, der zeitweise bei Rage Against the Machine spielte, äußerte sich anerkennend über den Verstorbenen. Diese Reaktionen liegen bislang nur aus einer einzelnen Quelle vor und sind entsprechend vorsichtig zu lesen.

Zum Hintergrund

Frank Beard wurde nach einer vorliegenden Angabe am 11. Juni 1949 in der texanischen Stadt Frankston geboren und spielte demnach zunächst in Schulbands, ehe er zu einer Größe der Musikszene von Dallas wurde. ZZ Top ging demnach aus einer Initiative von Billy Gibbons hervor, der die Band im Sommer 1969 in Houston gründete; Beard stieß wenig später dazu und holte seinerseits Bassist Dusty Hill in die Besetzung. Die erste gemeinsame Show soll im Februar 1970 im texanischen Beaumont stattgefunden haben.

Der kommerzielle Durchbruch gelang der Band – mittlerweile von zwei unabhängigen Medien übereinstimmend berichtet – 1973 mit dem heute als Klassiker geltenden dritten Studioalbum „Tres Hombres“. Einen weiteren Wendepunkt markierte 1983 das Album „Eliminator“, mit dem die Band ihren Sound um Synthesizer, Drumcomputer und Sequenzer erweiterte und einen ihrer größten kommerziellen Erfolge feierte. Beard gehörte über sechs Jahrzehnte zur Besetzung. Bereits 2021 war mit Dusty Hill ein weiteres Gründungsmitglied im Alter von 72 Jahren gestorben; seither übernahm Elwood Francis den Bassposten.

Wie es mit der Tour weitergeht

Die Band befand sich zum Zeitpunkt von Beards Tod auf der „The Big One!“-Tour durch die USA und hatte Anfang August ein Konzert wegen gesundheitlicher Probleme Beards kurzfristig abgesagt. Nach seinem Tod strich ZZ Top laut einer vorliegenden Quelle zwei weitere geplante Auftritte. Bereits am kommenden Wochenende wollen Gibbons und Francis den Angaben zufolge im texanischen Austin wieder auf der Bühne stehen – die Stadt sei für Beard fast ein zweites Zuhause gewesen, teilte die Band mit. Diese Angabe zur weiteren Tourplanung stammt bislang aus nur einer Quelle.

Was unklar bleibt

Offen ist, welche gesundheitlichen Probleme letztlich zum Tod führten – eine genaue Todesursache wurde bislang nicht mitgeteilt. Ebenfalls unklar ist, wie es mit der Tour über den geplanten Auftritt in Austin hinaus weitergeht und ob sich Bandkollege Elwood Francis noch mit einer eigenen, unabhängigen Stellungnahme äußern wird – bislang wird er nur gemeinsam mit Gibbons in dessen Mitteilung zitiert. Auch zu einer möglichen Trauerfeier oder einem Gedenkkonzert liegen bislang keine Informationen vor.