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Bei den Schüssen am Rave auf der Pferderennbahn im Schachen in Aarau ist laut einer Pressekonferenz der Kantonspolizei Aargau eine 22-jährige Italienerin gestorben; fünf weitere Menschen – vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren – wurden teils schwer verletzt. Laut italienischem Außenministerium erlitten zudem zwei weitere italienische Staatsbürger leichte Verletzungen. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni sprach den Angehörigen der Getöteten ihr Beileid aus; von den Schweizer Behörden hieß es, alle Opfer hätten ihren Wohnsitz in der Schweiz.

Die Angaben stammen von der Polizei selbst und werden von zwei unabhängigen Medien übereinstimmend wiedergegeben, womit die zuvor nur vereinzelt kursierenden Opferzahlen im Kern bestätigt sind. Ein Anschlag gilt laut Polizeisprecher als eher unwahrscheinlich, da der Rave bereits in Auflösung begriffen war; eine Auseinandersetzung wird als mögliches Szenario genannt. Augenzeugen schilderten laut der Zeitung „Blick“ Panik und eine Evakuierung der rund 3.500 erwarteten Besucherinnen und Besucher in eine Turnhalle.

Offen bleibt weiterhin, wer die Schüsse abgegeben hat: Die Täterschaft ist auf der Flucht, die Polizei hat nach eigenen Angaben keine Kenntnis über Identität, Zahl der Beteiligten oder Aufenthaltsort. Auch das Motiv der Tat ist ungeklärt. Weitere Erkenntnisse der Kantonspolizei Aargau werden im Zuge der laufenden Ermittlungen erwartet.

Was passiert ist

In der Nacht auf Sonntag sind bei einer Rave-Veranstaltung auf der Pferderennbahn im Schachen in der Schweizer Stadt Aarau Schüsse gefallen. Bei einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag bestätigte die Kantonspolizei Aargau, dass eine 22-jährige Italienerin bei dem Vorfall starb und fünf weitere Menschen teils schwer verletzt wurden: vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren. Nach Angaben des Polizeisprechers Bernhard Graser muss von einer „größeren Zahl“ abgegebener Schüsse ausgegangen werden.

Bestätigte Opferzahlen und internationale Reaktion

Das italienische Außenministerium in Rom bestätigte die Nationalität des Todesopfers und teilte mit, zwei weitere italienische Staatsbürger seien leicht verletzt worden. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach den Angehörigen der Getöteten laut ihrem Büro ihr tiefstes Beileid aus; ihr Gedanke gelte auch den Verletzten. Von den Schweizer Behörden hieß es, alle Opfer hätten ihren Wohnsitz in der Schweiz.

Was die Quellen zeigen

Die Angaben zur Zahl der Toten und Verletzten stammen von der Kantonspolizei Aargau selbst und wurden bei einer öffentlichen Pressekonferenz gemacht, über die zwei voneinander unabhängige Medien – ORF und Die Presse – übereinstimmend berichten. Damit sind die zuvor nur vereinzelt kursierenden, nicht offiziell bestätigten Opferzahlen im Kern bestätigt. Laut Polizeisprecher Graser sei ein Anschlag eher unwahrscheinlich, weil der Rave zum Tatzeitpunkt bereits in Auflösung begriffen gewesen sei; denkbar sei auch eine Auseinandersetzung. Die Veranstalter hatten laut eigener Website rund 3.500 Besucherinnen und Besucher für den als „größten Rave in der Nordwestschweiz“ beworbenen Event erwartet. Laut Zeugenberichten, die die Schweizer Zeitung „Blick“ eingeholt hat, hielten Besucherinnen und Besucher die Schüsse zunächst für ein Feuerwerk, bis jemand zum Hinlegen aufrief; die Anwesenden wurden von der Polizei in eine Turnhalle gebracht. Der auftretende DJ äußerte sich in einer Instagram-Story tief betroffen.

Was unklar bleibt

Offen bleibt weiterhin, wer die Schüsse abgegeben hat. Laut Polizei gibt es keine Erkenntnisse dazu, wo sich die Täterschaft aufhält, und auch nicht, ob es sich um eine oder mehrere Personen handelt. Ein Motiv wurde bislang nicht genannt; die Einschätzung des Polizeisprechers zu Anschlag versus Auseinandersetzung ist eine vorläufige Einordnung, keine abschließende Festlegung. Die Angabe zu den zwei leicht verletzten weiteren Italienern stützt sich bislang ausschließlich auf das römische Außenministerium und wurde nicht eigenständig durch Schweizer Stellen bestätigt gesehen. Die Zeugenschilderungen liegen nur über eine indirekte Quellenkette (Blick-Zitate, wiedergegeben durch Die Presse) vor.

Einordnung

Mit der Pressekonferenz der Kantonspolizei Aargau ist der zentrale Kern des Ereignisses – ein Todesopfer und fünf teils schwer Verletzte – nun von der zuständigen Behörde selbst bestätigt und durch zwei unabhängige Medien sowie eine offizielle Reaktion der italienischen Regierung gestützt. Die für die öffentliche Sicherheitsbewertung entscheidenden Fragen nach Täterschaft, Motiv und dem aktuellen Fahndungsstand bleiben jedoch offen. Weitere Angaben der Kantonspolizei Aargau werden im Zuge der laufenden Ermittlungen erwartet.