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Ein bislang unbekannter Mann ist in der Nacht auf den 23. Juli 2026 unbemerkt auf das Vorfeld des Flughafens Košice in der Slowakei gelangt und hat dort eine geparkte Embraer E195 der Austrian Airlines betreten, in der er übernachtete. Die Crew entdeckte ihn am nächsten Morgen, als sie die Maschine für den Weiterflug nach Wien-Schwechat vorbereitete. AUA bestätigte, dass eine unbefugte Person Zugang zum Flugzeug erlangt habe, und ermittelt gemeinsam mit dem Flughafen Košice und lokalen Behörden zu den genauen Umständen.

Medienberichten zufolge kletterte der Mann über einen Zaun und war zuvor im Terminal aufgefallen; Details dazu sowie zu seinem Hintergrund, etwa Hinweisen auf eine psychiatrische Behandlung, sind bislang nicht behördlich bestätigt. Der Flug startete mit rund zwei Stunden Verspätung. Der Flughafen Košice gehört laut Berichten mehrheitlich dem Flughafen Wien.

Was passiert ist

In der Nacht auf den 23. Juli 2026 ist ein bislang unbekannter Mann unbemerkt auf das gesicherte Vorfeld des Flughafens Košice in der Ostslowakei gelangt. Dort betrat er eine geparkte Embraer E195 der Austrian Airlines, die über Nacht abgestellt war und am folgenden Morgen nach Wien-Schwechat starten sollte. Als die Crew das Flugzeug betrat, um es für den Weiterflug vorzubereiten, entdeckte sie den schlafenden Mann an Bord. Austrian Airlines bestätigte den Vorfall gegenüber mehreren Medien und sprach von einer „unbefugten Person“, die Zugang zu einem ihrer Flugzeuge erlangt habe.

Wie er auf das Flugzeug gelangte

Nach übereinstimmenden Medienberichten kletterte der Mann über einen Zaun auf das eigentlich streng bewachte Vorfeld und bewegte sich dort einige Zeit, ehe er die Maschine betrat. Österreichische Medien wie Die Presse berichten unter Berufung auf das Fachportal Austrian Wings und die slowakische Nachrichtenseite dennikn.sk, der Mann sei zuvor bereits im Flughafenterminal aufgefallen und von dort weggewiesen worden. Slowakische Medien schildern den Ablauf im Detail teils abweichend. Die slowakische Polizei hat den Vorfall aufgenommen; zur Identität des Mannes und seinem genauen Motiv liegen keine offiziell bestätigten Angaben vor.

Reaktion von AUA und Folgen für den Flugbetrieb

Austrian Airlines erklärte, der Vorfall sei Gegenstand laufender Ermittlungen, die genauen Umstände seien noch nicht vollständig geklärt. Man stehe in enger Abstimmung mit dem Flughafen Košice und den lokalen Behörden. Der betroffene Flug nach Wien-Schwechat hob den Berichten zufolge mit rund zwei Stunden Verspätung ab, weitere Beeinträchtigungen des Flugbetriebs habe es laut AUA nicht gegeben.

Was unklar bleibt

Offen ist, wie der Mann die Sicherheitskontrollen des Flughafens im Detail überwinden konnte und wer die Verantwortung für die Lücke trägt – diese Fragen sind laut AUA Teil der laufenden Untersuchung. Angaben zum Hintergrund des Mannes, etwa zu einer möglichen psychiatrischen Behandlung, stammen bislang nur aus einzelnen Medienberichten und sind nicht behördlich bestätigt. Ebenso wenig ist bekannt, ob und welche Konsequenzen der Flughafen Košice aus dem Vorfall zieht.

Einordnung

Der Vorfall hat auch einen österreichischen Bezug jenseits der betroffenen Fluglinie: Der Flughafen Košice gehört laut Medienberichten mehrheitlich dem Flughafen Wien, der slowakische Staat hält demnach rund 34 Prozent. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zur Zugangssicherung auf Vorfeldern auf, an denen üblicherweise nur autorisiertes Personal unterwegs sein darf – unabhängig davon, wie sich Identität und Motiv des Mannes im Zuge der Ermittlungen noch klären lassen.