Die frühere Luxusvilla des in Untersuchungshaft sitzenden Signa-Gründers René Benko in Innsbruck-Igls ist am Wochenende erneut Ziel eines Einbruchs geworden. Unbekannte drangen am Samstag in das leerstehende Anwesen ein und lösten den Alarm aus; mehrere Polizeistreifen und die Spurensicherung durchsuchten das Gebäude, fanden darin aber niemanden mehr. Die Tiroler Polizei bestätigte den Vorfall am Sonntag gegenüber der APA, allerdings nur allgemein. Medienberichten zufolge wurde diesmal nichts gestohlen.
Es ist bereits der zweite Sicherheitsvorfall seit Juli: Damals scheiterten Einbrecher an den Sicherungseinrichtungen, stahlen aber eine mehrere hundert Kilogramm schwere Dinosaurier-Skulptur des Künstlers Philippe Pasqua aus dem Garten. Die Villa auf rund 6.000 Quadratmetern gehört der von Benko gegründeten, insolventen Laura-Privatstiftung.
Unklar bleiben die genaue Täterzahl – Berichte über zwei flüchtige Täter stammen bislang nur aus einer Quelle –, ein möglicher Zusammenhang mit dem Juli-Vorfall sowie der künftige Umgang der Stiftung mit der Sicherung des Anwesens.
Was passiert ist
Die ehemalige Luxusvilla des in Untersuchungshaft sitzenden Signa-Gründers René Benko in Innsbruck-Igls ist am Wochenende erneut Ziel eines Einbruchs geworden. Unbekannte drangen am Samstag in das seit Monaten leerstehende Anwesen ein und lösten dabei den Alarm aus. Mehrere Polizeistreifen und die Spurensicherung rückten aus und durchsuchten das Gebäude, fanden darin aber niemanden mehr. Die Tiroler Polizei bestätigte den Einbruch am Sonntag auf Anfrage der Agentur APA – allerdings nur in allgemeiner Form, ohne Details zu Tätern oder möglicher Beute zu nennen. Medienberichten zufolge wurde bei diesem Einbruch nichts gestohlen. Die Kleine Zeitung berichtete zudem von zwei Tätern, die sich Zutritt verschafft hätten und auf der Flucht seien; diese Angabe wurde von anderen Medien bislang nicht bestätigt.
Die Vorgeschichte: Dinosaurier-Diebstahl im Juli
Es ist nicht der erste Sicherheitsvorfall bei dem Anwesen. Bereits im Juli 2026 hatten Einbrecher versucht, in die Villa einzudringen, waren dabei aber an den Sicherungseinrichtungen gescheitert. Aus dem weitläufigen Garten stahlen sie damals dennoch eine mehrere hundert Kilogramm schwere Dinosaurier-Skulptur des französischen Künstlers Philippe Pasqua. Die Villa liegt auf einem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück und gehört der von Benko gegründeten Laura-Privatstiftung, die sich derzeit in einem Insolvenzverfahren befindet.
Was die Quellen zeigen
Der aktuelle Einbruch wurde am Wochenende von mindestens sechs österreichischen Medien – darunter Kurier, Kleine Zeitung, ORF Tirol, Die Presse, Der Standard und die Tiroler Tageszeitung – übereinstimmend berichtet, und die Tiroler Polizei bestätigte den Vorfall gegenüber der APA. Der Kernvorgang – ein Einbruch in die leerstehende Villa am Samstag mit anschließendem Polizeieinsatz ohne Antreffen von Personen – gilt damit als gesichert. Einzelne Details wie die genaue Täterzahl, die exakte Tatzeit oder die Frage, ob wirklich nichts entwendet wurde, stützen sich dagegen bislang nur auf Medienberichte beziehungsweise einzelne Quellen und wurden von der Polizei nicht im Detail bestätigt.
Was unklar bleibt
Offen bleibt, wer für den Einbruch verantwortlich ist und ob ein Zusammenhang mit dem Diebstahl der Dinosaurier-Skulptur im Juli besteht. Auch die von der Kleine Zeitung berichtete Zahl von zwei flüchtigen Tätern ist nicht unabhängig bestätigt. Unklar ist zudem, welche Sicherheitsvorkehrungen an der Villa inzwischen bestehen und ob die Laura-Privatstiftung oder ein Insolvenzverwalter auf die wiederholten Vorfälle reagieren will.
Einordnung
Die Häufung von Einbrüchen binnen weniger Wochen lenkt den Blick auf den Zustand des seit dem Auszug der Familie Benko leerstehenden Anwesens, das durch das Signa-Insolvenzverfahren rechtlich und finanziell in der Schwebe hängt. Der Fall reiht sich in eine Serie öffentlichkeitswirksamer Meldungen rund um den in Untersuchungshaft sitzenden früheren Immobilienunternehmer ein, ohne dass sich daraus bislang neue rechtliche Konsequenzen für Benko selbst ergeben.

