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In einem im Umbau befindlichen Hochhaus in der Brüsseler Innenstadt, das als „Oxy“-Gebäude bekannt ist, kam es zu einem Brand, der auch auf einen Aufzugsschacht übergriff. Die Feuerwehr fand in einem blockierten Aufzug sechs leblose Menschen. Nach Öffnung einer zweiten, zunächst unzugänglichen Kabine wurden laut mehreren übereinstimmenden österreichischen Medienberichten (Kurier, Der Standard, Die Presse) keine weiteren Opfer entdeckt – die Gesamtzahl der Todesopfer bleibt damit bei sechs Personen.

Laut Staatsanwaltschaft, wiedergegeben durch Medien, sollen die Opfer belgische oder rumänische Staatsangehörige sein; Namen werden hier bewusst nicht genannt, da eine forensische Identifizierung und Verständigung der Angehörigen noch aussteht. Bereits zuvor hatten ORF, Der Standard, Die Presse, Kurier sowie die belgischen und internationalen Quellen VRT und Brussels Times übereinstimmend über den Brand berichtet; zwei Arbeiter sollen Verbrennungen erlitten haben und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Offen bleiben weiterhin die genaue Identität der Opfer, die Ursache des Brands sowie die Frage, wodurch die beiden Aufzüge abstürzten und ob es Sicherheitsmängel auf der Umbau-Baustelle gab. Die vorliegenden Angaben stammen aus von Medien wiedergegebenen Einschätzungen der Behörden und können sich noch ändern.

Was passiert ist

In der Brüsseler Innenstadt kam es in einem im Umbau befindlichen Hochhaus, das laut Berichten unter dem Namen „Oxy“ bekannt ist, zu einem Brand, der auf einen Aufzugsschacht übergriff. Nachdem die Feuerwehr eine Öffnung zu einem der blockierten Aufzüge geschaffen hatte, wurden darin sechs leblose Menschen gefunden. Laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten wurde in der Folge auch eine zweite, zunächst unzugängliche Aufzugkabine geöffnet – dort wurden keine weiteren Opfer entdeckt. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit nach aktuellem Stand bei sechs Personen.

Was die Quellen zeigen

Mehrere österreichische Medien – Kurier, Der Standard und Die Presse – berichteten am Folgetag übereinstimmend über die Öffnung der zweiten Aufzugkabine und darüber, dass darin keine weiteren Opfer gefunden wurden. Damit bestätigt sich die zuvor kolportierte Zahl von rund sechs vermissten Personen als identisch mit den im ersten Aufzug entdeckten Todesopfern. Laut Staatsanwaltschaft, wie sie von Medien wiedergegeben wird, sollen die Opfer belgische oder rumänische Staatsangehörige sein; Namen von Privatpersonen werden hier bewusst nicht genannt, da eine forensische Identifizierung und Verständigung der Angehörigen noch aussteht. Bereits am Vortag hatten ORF, Der Standard, Die Presse, Kurier sowie die belgischen und internationalen Medien VRT und Brussels Times unabhängig voneinander über den Brand und die Funde im ersten Aufzug berichtet, ebenso über zwei Arbeiter, die laut Feuerwehrangaben Verbrennungen erlitten und ins Krankenhaus gebracht wurden.

Was unklar bleibt

Die genaue Identität der sechs Todesopfer ist nach derzeitigem Stand der Berichterstattung nicht bestätigt; die Angabe zur Nationalität stammt aus einer von Medien wiedergegebenen Einschätzung der Staatsanwaltschaft. Weiterhin ungeklärt ist, wodurch der Brand ausgelöst wurde und wie es zum Absturz der beiden Aufzüge kam. Ob im Zusammenhang mit der laufenden Umbauarbeit Sicherheitsmängel eine Rolle gespielt haben könnten, ist ebenfalls offen. Die Ermittlungen richten sich laut Berichten gegen Unbekannt; eine Stellungnahme der für den Umbau verantwortlichen Firmen liegt weiterhin nicht vor.

Einordnung

Mit der Öffnung der zweiten Aufzugkabine ist eine der zuvor zentralen offenen Fragen – ob es weitere, bislang unentdeckte Opfer geben könnte – nach vorliegenden Quellen beantwortet: Die Zahl der Toten bleibt bei sechs. Die vorliegenden Angaben stammen weiterhin überwiegend aus Lagemeldungen der Staatsanwaltschaft, wie sie von Medien wiedergegeben wurden, nicht aus eigens eingesehenen amtlichen Dokumenten. Fragen zu Identität der Opfer, Brandursache und möglichen Sicherheitsmängeln sind offen und können sich in den kommenden Tagen noch klären. Dieser Artikel wird bei belastbareren Informationen zu Identität, Ursache und Ermittlungsstand aktualisiert.