Auf der Straße zwischen Zernez und Susch im Schweizer Kanton Graubünden ist am 10. September 2026 ein Reisebus verunglückt und umgekippt. Die Kantonspolizei Graubünden bezifferte die Opferzahlen: Fünf Menschen starben, rund 40 wurden verletzt – drei schwer, sieben mittelschwer, 30 leicht – bei insgesamt 45 Personen an Bord. Der Bus der niederländischen Reiseorganisation Oad war laut Polizei um 16:45 Uhr in Zernez losgefahren und in Richtung Susch unterwegs, als er gegen eine Leitplanke prallte, rechts von der Fahrbahn abkam und umkippte. Der Unfallort liegt Berichten zufolge in einem Baustellenbereich mit zeitweise nur einspurig befahrbarer Straße.
Diese Eckdaten werden unabhängig von Schweizer, niederländischen und österreichischen Medien übereinstimmend berichtet. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sicherte eine umfassende Aufklärung zu und sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus – bislang allerdings nur einfach belegt. Die Reisegruppe war laut Berichten bereits am Montag Richtung Österreich aufgebrochen und hatte für den Unglückstag eine Tagestour durchs Engadin mit Ziel Susch geplant.
Offen bleiben die genaue Unfallursache – eine Theorie über ein mögliches Ausweichmanöver des Fahrers ist unbestätigt –, die vollständige Identifizierung aller Opfer sowie deren Nationalitäten. Auch die Diskrepanz zur ursprünglich gemeldeten Passagierzahl von 48 gegenüber der später genannten Zahl von 45 ist offiziell nicht erklärt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gibt es keine Hinweise auf deutsche Staatsangehörige an Bord; ob Österreicher betroffen sind, bleibt unklar.
Was passiert ist
Auf der Straße zwischen Zernez und Susch im Osten des Schweizer Kantons Graubünden ist am 10. September 2026 ein Reisebus verunglückt und seitlich umgekippt. Die Kantonspolizei Graubünden bezifferte am Vormittag des 11. September die Opferzahlen: Fünf Menschen kamen ums Leben, rund 40 weitere wurden verletzt – drei schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht. Insgesamt seien 45 Personen an Bord des Busses gewesen.
Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Bus der niederländischen Reiseorganisation Oad, der laut Kantonspolizei um 16:45 Uhr in Zernez losgefahren und in Richtung Susch unterwegs war. Nach bisherigen Erkenntnissen prallte der Bus gegen eine Leitplanke, kam rechts von der Fahrbahn ab und kippte um. Der Unfallort liegt Berichten zufolge in einem Baustellenbereich, in dem die Straße zeitweise nur einspurig befahrbar war. Im Rettungseinsatz standen bis in die Nacht ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, darunter mehrere Helikopter.
Die Reisegruppe war laut Berichten bereits am Montag zu einem mehrtägigen Ausflug Richtung Österreich aufgebrochen; für den Unglückstag stand eine Tagestour durch das Engadin mit Fahrtziel Susch, nahe dem Schweizerischen Nationalpark, auf dem Programm. Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall geführt haben; zur genauen Ursache machte die Polizei bislang keine Angaben.
Was die Quellen zeigen
Die zentralen Eckdaten – Unfallort, die nun von der Kantonspolizei Graubünden bezifferten Opferzahlen sowie die niederländische Herkunft des Busses – werden nicht nur von der Polizei selbst mitgeteilt, sondern unabhängig voneinander auch von Schweizer Medien (ORF-Quellenrecherche zu SRF, watson.ch, polizeinews.ch), vom niederländischen Sender NOS sowie von mehreren österreichischen Medien wiedergegeben. Diese Bandbreite unabhängiger Quellen aus mehreren Ländern stützt den Kern der Meldung deutlich. Die Reiseorganisation Oad bestätigte über ihre Geschäftsführung, dass es sich um einen ihrer Busse handle, und erklärte laut ORF, die Gedanken seien bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sicherte laut ORF eine umfassende und gründliche Aufklärung des Unfalls zu und sprach den Angehörigen der Opfer über die Plattform X sein Mitgefühl aus; diese Angabe ist bislang nur einfach belegt. Ebenfalls nur einfach belegt sind die Angaben zum genauen Baustellenbereich sowie zur Abfahrtszeit und den eingesetzten Rettungsmitteln, die sich auf Rechercheergebnisse zu Schweizer Medien stützen, ohne dass eine Polizeimitteilung im Wortlaut vorläge.
Was unklar bleibt
Die technische oder umständebedingte Unfallursache ist weiterhin nicht geklärt. Eine bislang nur einfach belegte, aus niederländischen Medien stammende Angabe legt nahe, der Fahrer könnte einem Hindernis auf der Fahrbahn – möglicherweise einem Stein – ausgewichen sein; das gilt als unbestätigte Spekulation und nicht als gesicherte Ursache. Unklar ist auch, wie sich die Differenz zwischen der ursprünglich gemeldeten Passagierzahl von 48 und der später der Kantonspolizei zugeschriebenen Zahl von 45 Personen an Bord erklärt – letztere ist zwar rechnerisch konsistent mit den gemeldeten Toten und Verletzten, eine offizielle Klarstellung der Diskrepanz liegt aber nicht vor.
Die vollständige Identifizierung aller Toten und Verletzten war auch am 11. September noch nicht abgeschlossen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gibt es keine Hinweise auf deutsche Staatsangehörige an Bord; ob sich österreichische Staatsangehörige unter den Passagieren befanden, ist weiterhin nicht bekannt. Auch die Nationalitäten der Todesopfer und Verletzten insgesamt sind bislang nicht veröffentlicht.
Einordnung
Der Unfall reiht sich in eine Serie schwerer Reisebus- und Fährunglücke der vergangenen Wochen ein. Anders als bei manchen dieser Fälle gibt es bislang keine bestätigten Vorwürfe gegen Beteiligte oder gesicherte Hinweise auf ein Fehlverhalten – die vorliegenden Quellen beschreiben einen Unfallhergang, bei dem die Staatsanwaltschaft laut Recherchen unter anderem die Baustellensituation, den technischen Zustand des Busses und den genauen Unfallhergang prüft, ohne dass bislang eine Schuldfrage öffentlich thematisiert würde. Die von der Kantonspolizei Graubünden genannten Opferzahlen gelten als bisher verlässlichste Angabe, da sie von mehreren unabhängigen Quellen übereinstimmend der Polizei zugeschrieben werden und rechnerisch stimmig sind. Weitere Ermittlungsergebnisse zu Unfallursache und vollständiger Identifizierung der Opfer werden in den kommenden Tagen erwartet.

