Der ehemalige spanische Nationalspieler Joan Capdevila, Weltmeister von 2010, soll laut eigenen Angaben an einem US-Flughafen an der Einreise gehindert worden sein. Nach einem Bericht des Kurier wandte er sich öffentlich über X mit der Bitte um Hilfe an Donald Trump. Er wollte demnach mit seinen Kindern und früheren Teamkollegen von 2010 das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien verfolgen, das am 20. Juli 2026 in East Rutherford stattfinden soll.
Als möglicher Grund für die Einreiseverweigerung wird ein rund zehn Jahre zurückliegendes Fußballspiel im Iran genannt. Details zu Datum, Anlass oder Gegner sind nicht bekannt, eine offizielle Bestätigung der Behörden liegt nicht vor.
Offen bleibt, ob US-Behörden oder Trumps Umfeld reagiert haben und ob Capdevila am Finale teilnehmen konnte. Die Berichterstattung stützt sich bislang auf eine einzelne Quelle, weshalb die Einordnung vorsichtig bleibt.
Was passiert ist
Der ehemalige spanische Nationalspieler Joan Capdevila, Weltmeister von 2010, soll laut eigenen Angaben an einem US-Flughafen an der Einreise gehindert worden sein. Nach Berichten des Kurier wandte er sich daraufhin öffentlich über die Plattform X mit der Frage „Kann mir jemand helfen?“ an Donald Trump. Capdevila wollte demnach mit seinen Kindern und früheren Teamkollegen von 2010 das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien verfolgen, das für den 20. Juli 2026 in East Rutherford, New York, angesetzt ist.
Was die Quellen zeigen
Die vorliegende Berichterstattung stützt sich auf einen einzelnen Kurier-Artikel, der wiederum auf einen öffentlichen Social-Media-Post Capdevilas Bezug nimmt. Als möglicher Auslöser für die Einreiseverweigerung wird ein Fußballspiel im Iran genannt, das rund zehn Jahre zurückliegen soll. Genaue Angaben zu Datum, Anlass oder Gegner dieses Spiels liegen in den vorliegenden Unterlagen nicht vor. Eine unabhängige zweite Quelle, die den Vorfall bestätigt oder Details ergänzt, liegt derzeit nicht vor.
Was unklar bleibt
Offen ist, ob und wie US-Behörden die Einreiseverweigerung offiziell begründet haben – etwa im Rahmen bestimmter Beschränkungen des Visa-Waiver-Programms für Reisende mit früheren Iran-Aufenthalten, wie sie in den USA grundsätzlich existieren. Ob eine solche Regelung im konkreten Fall überhaupt greift, lässt sich anhand der vorliegenden Quellen nicht klären. Ebenso unklar ist, ob Donald Trump, sein Umfeld oder US-Behörden auf Capdevilas öffentliche Bitte reagiert haben, und ob er das Finale letztlich verfolgen konnte.
Einordnung
Der Fall fällt in eine Phase erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit rund um das bevorstehende WM-Endspiel, das auch in Österreich auf ORF 1 übertragen werden soll. Die Geschichte verbindet ein sportliches Großereignis mit Fragen der US-Einreisepraxis – ein Themenfeld, das grundsätzlich sensibel zu behandeln ist. Da bislang nur eine Quelle und keine Stellungnahme der Gegenseite vorliegt, ist Zurückhaltung bei der Bewertung geboten.

