Im Canal Grande von Venedig ist nahe der Rialto-Brücke ein Delfin gesichtet worden – mitten im dichten Verkehr aus Gondeln, Vaporetti und Motorbooten. Bürgermeister Simone Venturini veröffentlichte ein Video der Sichtung in sozialen Netzwerken und rief zu größter Vorsicht in der Schifffahrt auf, um das Tier nicht zu gefährden.
Die Sichtung ist durch mehrere unabhängige Quellen bestätigt: Neben ORF, Der Standard und Kurier berichtete auch die italienische Nachrichtenagentur ANSA über den Vorfall vom 13. August 2026. Laut ANSA empfahl die Stadtverwaltung zusätzlich konkrete Verhaltensregeln, etwa einen Sicherheitsabstand von 50 Metern sowie den Verzicht auf Füttern und Anlocken des Tieres.
Offen bleibt, ob es sich um den seit Monaten vor Venedig bekannten Delfin handelt, den Forscher Mimmo und viele Venezianerinnen und Venezianer Nane nennen. Zu weiteren Sichtungen nach diesem Tag liegen bislang keine Berichte vor.
Was passiert ist
Im Canal Grande von Venedig ist am 13. August 2026 ein Delfin gesichtet worden, und zwar im Bereich der berühmten Rialto-Brücke – einem der meistbefahrenen Abschnitte der Lagunenstadt. Bürgermeister Simone Venturini veröffentlichte ein Video der Sichtung in sozialen Netzwerken; darin ist zu sehen, wie immer wieder eine Rückenflosse aus dem Wasser auftaucht, während das Tier zwischen Gondeln, Vaporetti und Motorbooten hindurchschwimmt. Venturini rief die Bootsführerinnen und Bootsführer zu größtmöglicher Vorsicht auf, um das Tier nicht zu gefährden.
Was die Quellen zeigen
Die Sichtung ist über mehrere unabhängige Kanäle dokumentiert: Neben den Angaben des Bürgermeisters berichteten die österreichischen Medien ORF, Der Standard und Kurier ebenso wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA übereinstimmend über den Vorfall. Laut ANSA rief die Stadtverwaltung Venedigs zusätzlich zu konkreten Verhaltensregeln auf: ein Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern zum Tier, kein Anfüttern, kein Werfen von Gegenständen ins Wasser, kein Anlocken durch Rufe oder Klopfen ans Boot. Diese Übereinstimmung mehrerer, voneinander unabhängiger Quellen macht die Sichtung selbst gut abgesichert.
Was unklar bleibt
Offen ist, um welchen Delfin es sich handelt. Seit einiger Zeit hält sich ein Tier in der Gegend um Venedig auf, das von Forschern und vielen Medien Mimmo genannt wird, von den meisten Venezianerinnen und Venezianern aber Nane. Ob der nun bei der Rialto-Brücke gesichtete Delfin mit diesem Tier identisch ist, ließ sich laut den vorliegenden Berichten bislang nicht klären. Auch zu einer möglichen Herkunft, dem Zustand des Tieres oder weiteren Sichtungen nach dem 13. August liegen keine Angaben vor; eine unabhängige fachliche Einschätzung, etwa von Meeresbiologinnen und Meeresbiologen oder der Hafenbehörde, wurde in den ausgewerteten Quellen nicht zitiert.
Einordnung
Delfine im Umfeld Venedigs sind kein gänzlich neues Phänomen: Das als Mimmo beziehungsweise Nane bekannte Tier hält sich Berichten zufolge schon länger in den Gewässern rund um die Lagunenstadt auf, zuvor unter anderem im Becken von San Marco. Der dichte Boots- und Schiffsverkehr im Canal Grande macht Begegnungen wie diese jedoch riskant für die Tiere – daher der Appell der Stadtverwaltung zu Vorsicht und Abstand. Für die Stadt, die touristisch stark auf ihre Kanäle setzt, ist die Sichtung zugleich ein mediales Ereignis mit hoher Aufmerksamkeit, ohne dass sich daraus politische oder wirtschaftliche Konsequenzen ergäben.

