Der österreichische Autor Elias Hirschl steht mit seinem im Paul Zsolnay Verlag erschienenen Roman „Schleifen“ als einziger Österreicher auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2026, die am 8. September bekanntgegeben wurde. Neben ihm sind Shida Bazyar, Franziska Gänsler, Valeria Gordeev, Peggy Mädler und Dana Vowinckel nominiert. Schon auf der im August veröffentlichten Longlist war Hirschl der einzige österreichische Autor gewesen.
Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Sieger oder die Siegerin erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Shortlist-Autorinnen und -Autoren jeweils 2.500 Euro. Die Siegerkür findet am 5. Oktober in Frankfurt statt, im Vorjahr war die Auszeichnung an Dorothee Elmiger gegangen.
Übereinstimmend berichten mehrere österreichische Medien über Zusammensetzung, Dotierung und Termin. Offen bleibt, wie die Jury ihre Auswahl begründet, wie Hirschl selbst reagiert und wer den Preis am Ende gewinnt.
Was passiert ist
Der österreichische Autor Elias Hirschl steht mit seinem im Paul Zsolnay Verlag erschienenen Roman „Schleifen“ als einziger Österreicher auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2026. Die Liste wurde am 8. September 2026 bekanntgegeben. Neben Hirschl haben es fünf weitere Autorinnen in die engere Auswahl geschafft: Shida Bazyar mit „Die Lücken“, Franziska Gänsler mit „Orca“, Valeria Gordeev mit „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“, Peggy Mädler mit „Selbstregulierung des Herzens“ und Dana Vowinckel mit „Anton und Alma“.
Einordnung für Österreich
Für Hirschl ist es bereits die zweite Bestätigung in diesem Auswahlprozess: Schon auf der im August veröffentlichten Longlist zum Deutschen Buchpreis war er der einzige Autor aus Österreich gewesen. Damit bleibt „Schleifen“ nach mehreren übereinstimmenden Medienberichten der einzige österreichische Titel, der es bis in die finale Runde des mit insgesamt 37.500 Euro dotierten Preises geschafft hat. Die Siegerin oder der Sieger erhält 25.000 Euro, die fünf übrigen Shortlist-Autorinnen und -Autoren jeweils 2.500 Euro.
Was die Quellen zeigen
ORF, Der Standard, Die Presse und Kurier berichten inhaltlich übereinstimmend über die Zusammensetzung der Shortlist, das Preisgeld und den Termin der Siegerkür am 5. Oktober in Frankfurt. Der ORF-Bericht ergänzt, dass der im Wiener Luftschacht Verlag erschienene Roman „Aus anderem Holz“ von Giuliano Musio es nicht auf die Shortlist geschafft hat – ein Detail, das aus den anderen ausgewerteten Quellen nicht unabhängig bestätigt werden kann. Im Vorjahr war die Auszeichnung an Dorothee Elmiger für „Die Holländerinnen“ gegangen, wie der ORF-Bericht festhält.
Was unklar bleibt
Keine der ausgewerteten Quellen enthält eine Stellungnahme der Jury zur inhaltlichen Begründung der Auswahl oder eine Reaktion Hirschls selbst auf die Nominierung. Auch der Ausgang ist offen: Wer den Hauptpreis am 5. Oktober tatsächlich gewinnt, steht noch nicht fest. Die Longlist zum Österreichischen Buchpreis sowie die Nominierungen zum Debütpreis werden laut ORF tags darauf veröffentlicht.


