Der Dieselpreis in Österreich hat binnen weniger Tage gleich zweimal einen neuen Höchststand erreicht: Nach 2,268 Euro je Liter am Mittwoch – dem höchsten Stand seit März 2026 – stieg er laut E-Control-Daten am Donnerstag weiter auf 2,279 Euro. Superbenzin gab dagegen leicht nach, von 1,959 auf 1,949 Euro je Liter. Auch in Deutschland (2,471 Euro) und der Schweiz (2,41 Franken, rund 2,55 Euro) erreichte Diesel neue Rekordwerte, während der Benzinpreis dort ebenfalls leicht zurückging. Parallel dazu hat Statistik Austria mit der detaillierten August-Auswertung die bereits bekannte Inflationsrate von 3,2 Prozent amtlich bestätigt, nach 2,8 Prozent im Juli. Treibstoffe verteuerten sich im Jahresabstand um 26,3 Prozent und blieben damit der stärkste Preistreiber unter den Warengruppen.
Für den anhaltenden Preisschub verweisen mehrere Medien – neben SN.at und MeinBezirk.at nun auch ORF, Der Standard und Kurier – weiterhin auf den Konflikt am Persischen Golf und Sorgen um die Ölversorgung, ohne dass neue konkrete Eskalationsereignisse benannt würden. Frühere Berichte hatten zudem einen auf über 108 US-Dollar je Barrel gestiegenen Brent-Ölpreis sowie Mehrkosten von rund 1,1 Milliarden Euro allein bei Diesel seit Kriegsbeginn genannt – diese Zahlen stammen bislang ausschließlich aus einzelnen Medienberichten, eine amtliche Bestätigung fehlt. Wie in einem weiteren eigenen Bericht dargestellt, fordern ÖAMTC und mehrere EU-Finanzminister angesichts der Rekordpreise erneut eine EU-weite Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne.
Wie im bisherigen Bericht zur August-Inflation dargestellt, war der 3,2-Prozent-Wert bereits als Schnellschätzung bekannt; offen blieb dort, wie stark sich Energiepreise am Persischen Golf auf die heimische Teuerung durchschlagen. In den August-Daten selbst sind die jüngsten Dieselpreis-Rekorde noch nicht abgebildet – ob sich der Effekt in der September-Inflation niederschlägt, ist weiterhin offen.
Dieselpreis steigt zwei Tage in Folge auf neue Rekordwerte
Der Dieselpreis in Österreich hat binnen weniger Tage gleich zweimal einen neuen Höchststand erreicht. Nachdem er laut Daten der Regulierungsbehörde E-Control am Mittwoch bereits auf 2,268 Euro je Liter gestiegen war – so hoch wie zuletzt im März 2026 –, legte er am Donnerstag laut übereinstimmenden Berichten von ORF, Der Standard und Kurier weiter auf 2,279 Euro je Liter zu. Der Preis für Superbenzin entwickelte sich gegenläufig: Er sank von 1,959 Euro am Mittwoch auf 1,949 Euro je Liter am Donnerstag und liegt damit weiterhin unter dem bisherigen Rekord vom Juni 2022.
Auch international zogen die Dieselpreise weiter an: In Deutschland kostete ein Liter Diesel zuletzt im Schnitt 2,471 Euro, in der Schweiz 2,41 Franken (umgerechnet rund 2,55 Euro) – jeweils neue Höchststände, während der Benzinpreis auch dort leicht zurückging. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits die August-Inflation geprägt hatte: Treibstoffe verteuerten sich im Jahresabstand um 26,3 Prozent, deutlich stärker als jede andere Warengruppe.
August-Inflation amtlich bestätigt
Parallel zum jüngsten Preisschub hat Statistik Austria mit der Veröffentlichung der detaillierten August-Zahlen den bereits aus der Schnellschätzung bekannten Wert bestätigt: Die Inflationsrate lag im August bei 3,2 Prozent, nach 2,8 Prozent im Juli. Der zuvor nur vorläufig ausgewiesene Wert gilt damit als amtlich festgeschrieben.
Medienberichte verweisen weiterhin auf Kriegsgeschehen im Nahen Osten
Für den anhaltenden Preisschub bei Diesel nennen mehrere Medien – neben SN.at und MeinBezirk.at nun auch ORF, Der Standard und Kurier – weiterhin einen Zusammenhang mit dem Konflikt am Persischen Golf und Sorgen um die Ölversorgung. Konkrete neue Eskalationsereignisse werden in den aktuellen Meldungen jedoch nicht benannt; frühere Berichte hatten auf einen auf über 108 US-Dollar je Barrel gestiegenen Brent-Ölpreis sowie auf seit Kriegsbeginn um rund 50 Cent je Liter gestiegene Spritpreise mit geschätzten Mehrkosten von rund 1,1 Milliarden Euro allein bei Diesel verwiesen.
Diese Angaben stammen weiterhin ausschließlich aus einzelnen Medienberichten; eine amtliche Bestätigung etwa durch E-Control, die Ölwirtschaft oder eine wirtschaftspolitische Stelle liegt nicht vor. Sie sind daher als Berichtslage und nicht als gesicherte Fakten zu verstehen. Wie in einem weiteren, auf dieser Seite veröffentlichten Bericht dargestellt, haben ÖAMTC sowie mehrere EU-Finanzminister angesichts der anhaltenden Rekordpreise zuletzt erneut eine EU-weite Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne gefordert – ob und wie die Politik darauf reagiert, ist offen.
Vorgeschichte
Wie im bisherigen Bericht zur August-Inflation dargestellt, war der Anstieg auf 3,2 Prozent bereits Anfang September als Schnellschätzung bekannt geworden, getragen von teureren Dienstleistungen und Energiepreisen sowie gedämpft durch die im Juli gesenkte Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. In den offiziellen August-Inflationsdaten selbst sind die zwischenzeitlich erreichten Dieselpreis-Höchststände laut Statistik Austria ohnehin noch nicht abgebildet – ihre Wirkung auf die Teuerungsrate würde frühestens in den September-Zahlen sichtbar. Ob sich der nun bereits zweifach übertroffene Rekordpreis dort niederschlägt, bleibt offen.

