Ein 18-jähriger Wiener ist am Samstagabend in Tulln an der Donau mit einem E-Scooter gegen ein massives zweiflügeliges Stahltor geprallt. Der Unfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr auf der Donaulände beim Donauhafen. Durch den Aufprall wurde die Metallverankerung des Tors abgerissen, der Jugendliche erlitt schwere Verletzungen. Er wurde vom Notarzt in ein künstliches Koma versetzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.
Laut Landespolizeidirektion Niederösterreich war der Jugendliche vor dem Aufprall mit rund 115 km/h unterwegs, was aus Aufzeichnungen seiner GoPro-Kamera hervorgehen soll. Als möglichen Grund für den Unfall nennt die Polizei die spärliche Beleuchtung an der Unfallstelle, wodurch der Jugendliche das Stahltor übersehen haben dürfte. Mehrere Medien berichten inhaltlich übereinstimmend über den Vorfall, offenbar gestützt auf dieselbe Polizeimeldung.
Offen bleiben der aktuelle Gesundheitszustand des Jugendlichen, der Stand etwaiger behördlicher Ermittlungen sowie Details zum verwendeten E-Scooter-Modell. Eine Stellungnahme des Grundstücks- oder Toreigentümers zum Sachschaden liegt bislang nicht vor.
Was passiert ist
Ein 18-jähriger Wiener ist am Samstagabend in Tulln an der Donau mit einem E-Scooter gegen ein massives zweiflügeliges Stahltor geprallt. Der Unfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr auf der Donaulände beim Donauhafen im Gemeindegebiet von Tulln. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Metallverankerung des Tors aus der Verankerung gerissen, der Jugendliche kam kurz danach zu liegen. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Notarzt noch vor Ort in ein künstliches Koma versetzt, ehe ihn ein Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten brachte.
Was die Quellen zeigen
Die Landespolizeidirektion Niederösterreich teilte am Sonntag mit, dass der 18-Jährige vor dem Aufprall mit rund 115 km/h unterwegs gewesen sein dürfte. Grundlage dafür sind Aufzeichnungen einer GoPro-Kamera, die der Jugendliche bei der Fahrt offenbar mitführte. ORF Niederösterreich, Die Presse und der Kurier berichten inhaltlich übereinstimmend über Ablauf, Ort, Zeitpunkt und Verletzungsfolgen und berufen sich dabei erkennbar auf dieselbe Polizeimeldung. Laut Polizei war der Jugendliche zum Zeitpunkt der Erstversorgung noch ansprechbar, bevor sich sein Zustand offenbar so weit verschlechterte, dass eine Sedierung durch den Notarzt nötig wurde. Als möglichen Grund für den Unfall nennt die Polizei die spärliche Beleuchtung an der Unfallstelle, wodurch der Jugendliche das Stahltor übersehen haben dürfte.
Was unklar bleibt
Zum aktuellen Gesundheitszustand des Jugendlichen nach der Erstversorgung liegen keine Angaben vor. Ebenso offen ist, ob und in welcher Form die Behörden die Unfallursache weiter untersuchen, etwa im Hinblick auf technische Aspekte des verwendeten E-Scooters oder auf die Beschilderung beziehungsweise Beleuchtung der Unfallstelle. Auch zum Modell des E-Scooters und dazu, ob dieser bauartbedingt überhaupt für derart hohe Geschwindigkeiten ausgelegt war, gibt es aus den vorliegenden Quellen keine Angaben. Eine Stellungnahme des Grundstücks- oder Toreigentümers zum entstandenen Sachschaden liegt ebenfalls nicht vor.
Einordnung
Der Fall reiht sich in eine wiederkehrende öffentliche Debatte über die Sicherheit von E-Scootern in Österreich ein, die von hohen erreichbaren Geschwindigkeiten bis zu Fragen der Verkehrsinfrastruktur reicht. Die vorliegende Berichterstattung stützt sich ausschließlich auf die Darstellung der Landespolizeidirektion Niederösterreich, wie sie von mehreren Medien wiedergegeben wurde. Eigene Stellungnahmen des Betroffenen oder unabhängiger Fachstellen zu Unfallhergang oder Fahrzeugtechnik liegen nicht vor, weshalb Details zur genauen Unfallursache vorerst offen bleiben.

