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Der aus Lingenau stammende Extremsportler Elias Schwärzler ist am Dienstagabend in Bulgarien mit dem Mountainbike von einem Heißluftballon gesprungen. Nach eigenen Angaben wählte er den Ort bewusst, weil ein solcher Stunt in Österreich rechtlich nicht möglich gewesen wäre. An der Umsetzung waren laut seiner Schilderung rund 20 Personen beteiligt, für den Aufstieg entwickelte er eine eigene Strategie mit Kletterseil.

Schwärzler selbst bezeichnet den Sprung als „World’s First“, eine unabhängige Bestätigung dafür liegt in den vorliegenden Quellen nicht vor. Ebenfalls nur durch seine eigenen Aussagen belegt sind Details wie die rund 100 Grad Celsius in der Höhe. Bereits 2022 hatte er nach eigenen Angaben mit 272,93 km/h einen Mountainbike-Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.

Als nächstes Projekt kündigte Schwärzler einen Versuch mit rund 300 km/h an, gezogen von einem Formel-1-Auto. Ob und wann dieser Plan umgesetzt wird, ist offen – ebenso wie die Sponsorensuche, von der er die Realisierung abhängig macht.

Was passiert ist

Der aus Lingenau stammende Extremsportler Elias Schwärzler ist am Dienstagabend in Bulgarien mit dem Mountainbike von einem Heißluftballon gesprungen. Laut seinen eigenen Angaben gegenüber dem ORF Vorarlberg wählte er bewusst einen Ort außerhalb Österreichs, weil der Stunt hierzulande rechtlich nicht möglich gewesen wäre. Die Aktion wurde von seinem Team dokumentiert und auf seinen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

Wie der Stunt abgelaufen sein soll

Nach eigener Schilderung entwickelte Schwärzler für den Sprung eine eigene Aufstiegsstrategie: Einen Teil der Strecke habe er an einem Kletterseil hängend zurückgelegt, den Rest sei er hochgeklettert. In der Höhe habe es rund 100 Grad Celsius gehabt. Insgesamt seien 20 Personen an der Umsetzung beteiligt gewesen, die Sicherheit des Teams habe für ihn oberste Priorität gehabt. Diese Details stammen ausschließlich aus seiner eigenen Darstellung im ORF-Bericht und wurden nicht durch weitere Quellen bestätigt.

Was die Quellenlage zeigt

Sowohl der ORF als auch die Kleine Zeitung berichten übereinstimmend über den Sprung mit dem Mountainbike von einem Heißluftballon, was das Kernereignis auf eine vergleichsweise solide Basis stellt. Der von Schwärzler selbst verwendete Begriff „World’s First“ sowie Detailangaben zu Teilnehmerzahl, Ablauf und Temperaturen sind hingegen nur in einer der beiden Quellen dokumentiert und beruhen auf seinen eigenen Aussagen, ohne dass eine unabhängige Stelle sie bestätigt. Schwärzler ist für spektakuläre Projekte bekannt: 2022 fuhr er nach eigenen Angaben als erster Mensch mit einem Mountainbike 272,93 km/h, gezogen von einem Motorrad aus der Moto-GP-Klasse. Das Video dazu soll über 400 Millionen Aufrufe erzielt haben.

Was unklar bleibt

Offen ist, ob der Sprung tatsächlich als weltweit erstmalige Aktion gilt oder ob dies allein Schwärzlers eigene Einschätzung ist – eine Bestätigung durch eine unabhängige Rekord-Instanz wird in den vorliegenden Berichten nicht erwähnt. Auch technische und sicherheitsrelevante Details der Aktion sind nur aus seiner Schilderung bekannt. Unklar ist zudem, ob und wann sein angekündigtes nächstes Projekt – ein neuer Geschwindigkeitsrekord von rund 300 km/h mit einem Formel-1-Auto – tatsächlich umgesetzt wird; laut eigenen Worten sucht er dafür noch nach einem passenden Fahrzeug und Sponsoren.

Einordnung

Schwärzler ist in Vorarlberg auch abseits spektakulärer Stunts aktiv: Er ist als Projektentwickler am geplanten Bikepark in Schetteregg beteiligt und betreibt eine Online-Mountainbikeschule. Nach eigenen Angaben übt er seit elf Jahren Extremsport aus, ohne sich dabei je einen Knochen gebrochen zu haben. Wie bei früheren Projekten hängt die Umsetzung neuer Vorhaben laut seiner Darstellung wesentlich von Sponsoring ab.