Die Filmfestspiele von Venedig ehren Ellen Burstyn 2026 mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk. Das berichten ORF, Der Standard und Kurier übereinstimmend unter Berufung auf die Ankündigung der Biennale di Venezia, die vom 2. bis 12. September 2026 ihre 83. Ausgabe abhält. Laut internationalen Medien wie Variety und The Hollywood Reporter bezeichnete Festivalleiter Alberto Barbera die 93-jährige Schauspielerin als “von seltener Intensität und Wahrhaftigkeit” und verwies auf ihren Durchbruch mit “Die letzte Vorstellung”, ihren internationalen Bekanntheitsschub durch “Der Exorzist” sowie den Oscar-Gewinn 1975 für “Alice lebt hier nicht mehr”.
Die Ehrung reiht sich neben eine weitere prominente Auszeichnung des Jahrgangs: Bereits zuvor hatte die Biennale angekündigt, auch George Clooney mit einem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk zu ehren.
Offen bleibt, wie viele Filme Burstyns Werk exakt umfasst — Angaben dazu schwanken je nach Quelle. Die offizielle Original-Mitteilung der Biennale konnte nicht vollständig eingesehen werden, weshalb die Angaben trotz übereinstimmender Medienberichte nicht abschließend verifiziert sind.
Was passiert ist
Die Filmfestspiele von Venedig zeichnen Ellen Burstyn 2026 mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk aus. Das berichten ORF, Der Standard und Kurier übereinstimmend unter Berufung auf die Ankündigung der Biennale di Venezia. Die Verleihung findet im Rahmen der 83. Ausgabe des Festivals statt, das laut vorliegenden Quellen vom 2. bis 12. September 2026 in Venedig stattfindet. Die Entscheidung sei vom Vorstand der Biennale auf Empfehlung von Festivalleiter Alberto Barbera getroffen worden.
Was die Quellen zeigen
Mehrere internationale Medien, darunter Variety und The Hollywood Reporter, zitieren Barbera mit der Einschätzung, Burstyn sei eine Schauspielerin “von seltener Intensität und Wahrhaftigkeit”. Laut diesen Berichten hob Barbera hervor, dass Burstyn durch Peter Bogdanovichs “Die letzte Vorstellung” bekannt wurde, durch William Friedkins “Der Exorzist” internationalen Star-Status erlangte und 1975 für ihre Rolle in Martin Scorseses “Alice lebt hier nicht mehr” mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Übereinstimmend wird ihr Alter mit 93 Jahren angegeben. Die Übergabe des Preises soll laut Berichten im Rahmen der Vorführung von Maggie Gyllenhaals Kurzfilm “Flesh Impact” erfolgen, der Marilyn Monroe zu deren 100. Geburtstag gewidmet ist.
Einordnung
Die Auszeichnung reiht sich in eine Reihe prominenter Lebenswerk-Ehrungen der Filmfestspiele 2026 ein: Bereits Anfang Juli hatte die Biennale laut ORF (oe3) angekündigt, auch George Clooney mit einem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk zu ehren. Zwei derart hochkarätige Ehrungen im selben Jahrgang deuten laut vorliegender Berichterstattung auf ein Festival hin, das seine Eröffnungswoche stark auf US-amerikanische Filmgrößen ausrichtet. Eine tiefergehende Einordnung, etwa zur Auswahllogik des Festivals oder zu möglicher Kritik an der Konzentration auf Hollywood-Namen, liefern die vorliegenden Quellen nicht.
Was unklar bleibt
Die genaue Zahl der Filme in Burstyns Karriere wird in unterschiedlichen Medienberichten uneinheitlich beziffert und ist nicht offiziell dokumentiert, weshalb sie hier nicht übernommen wird. Die offizielle Mitteilung der Biennale di Venezia liegt der Redaktion nur als Suchergebnis-Auszug vor, ein vollständiger Abruf der Original-Aussendung war nicht möglich — die Angaben gelten daher als nicht abschließend verifiziert, auch wenn sie durch mehrere unabhängige Medien gestützt werden. Ebenfalls offen ist, ob Burstyn die Verleihung im September persönlich in Venedig entgegennehmen wird.


