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In Graz treffen einander noch bis 8. August 2026 mehr als 1.100 Menschen aus 62 Ländern zum 111. Esperanto-Weltkongress, wie ORF Steiermark und die Kleine Zeitung übereinstimmend berichten. Die Plansprache Esperanto wurde 1887 vom polnischen Augenarzt Ludwik Lejzer Zamenhof entworfen und wird heute laut Verbandsangaben von schätzungsweise rund zwei Millionen Menschen weltweit gesprochen. Auch Graz hat eine eigene Esperanto-Vergangenheit, erkennbar etwa am Esperantoplatz in der Stadt.

Parallel zum Kongress hat die Österreichische UNESCO-Kommission die Esperanto-Kultur ins nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, nach Polen und Kroatien ist Österreich damit das dritte Land weltweit mit einer solchen Anerkennung. Für Graz bringt der Kongress laut Tourismus-Geschäftsführer Dieter Hardt-Stremayr auch einen spürbaren touristischen Effekt, da viele Gäste bereits vor Kongressbeginn anreisten und die ganze Woche blieben.

Offen bleiben genaue Zahlen zur tatsächlichen Teilnehmerzahl vor Ort, Details zum Kongressprogramm und zum konkreten wirtschaftlichen Effekt für die Stadt.

Was passiert ist

In Graz treffen einander noch bis 8. August 2026 Anhängerinnen und Anhänger der Plansprache Esperanto zum 111. Esperanto-Weltkongress. Nach übereinstimmenden Berichten von ORF Steiermark und der Kleinen Zeitung nehmen mehr als 1.100 Menschen aus 62 Ländern teil, das Programm reicht von Vorträgen über Konzerte bis zu weiteren Veranstaltungen. Laut dem Kongresskalender von Graz Tourismus läuft die vom Weltverband der Esperanto-Sprecherinnen und -Sprecher organisierte Veranstaltung vom 1. bis 8. August 2026 in der steirischen Landeshauptstadt.

Eine Sprache mit Geschichte

Esperanto wurde 1887 vom polnischen Augenarzt Ludwik Lejzer Zamenhof entworfen, der mit einer neutralen, leicht erlernbaren Sprache die Verständigung zwischen Völkern erleichtern und, so der Anspruch des Erfinders, zum Frieden beitragen wollte. Nach Angaben der steirischen Esperanto-Gesellschaft und des Esperanto-Verbands Graz, wie sie gegenüber dem ORF geschildert wurden, wird die Sprache heute von schätzungsweise rund zwei Millionen Menschen weltweit gesprochen. Auch Graz hat demnach eine eigene Esperanto-Vergangenheit, erkennbar etwa am Esperantoplatz in der Stadt.

UNESCO-Anerkennung für Österreich

Parallel zum Kongress hat die Österreichische UNESCO-Kommission die Esperanto-Kultur in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, wie aus dem entsprechenden Eintrag auf der Website der Kommission hervorgeht. Damit ist Österreich nach Polen (2014) und Kroatien (2019) das dritte Land weltweit, das die Esperanto-Kultur auf diese Weise würdigt. Der Österreichische Esperanto-Verband, der die Initiative mitgetragen hat, beschreibt Esperanto in einer eigenen Veröffentlichung nicht bloß als Plansprache, sondern als über Generationen gewachsene, gelebte Kultur mit eigenen Traditionen.

Bedeutung für Graz

Für Graz hat der Kongress laut Graz-Tourismus-Geschäftsführer Dieter Hardt-Stremayr, zitiert vom ORF, auch einen touristischen Effekt: Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten bereits vor Kongressbeginn an und blieben über die gesamte Woche. Genaue Zahlen zum wirtschaftlichen Effekt oder zur tatsächlichen Teilnehmerzahl vor Ort nannte bislang keine der Quellen.

Was unklar bleibt

Offen bleibt, wie viele der angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer tatsächlich vor Ort in Graz sind. Auch Details zum genauen Kongressprogramm, zur weiteren Grazer Esperanto-Geschichte vor dem erwähnten Esperantoplatz und zu konkreten wirtschaftlichen Effekten für die Stadt sind aus den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich.