In der Athener Altstadt Plaka, nahe der Akropolis, ist am Freitagmorgen, dem 26. September 2026, gegen 7.30 Uhr nach einer Explosion ein dreistöckiges Wohnhaus eingestürzt, zusätzlich brach ein Feuer aus. Aus den Trümmern wurden im Tagesverlauf sechs Tote geborgen – alle, die zunächst als vermisst gegolten hatten. Frühere Meldungen hatten noch von zwei Toten beziehungsweise fünf Vermissten gesprochen, ehe sich die Bilanz auf sechs Tote erhöhte.
Vermutet wird, dass die Opfer ein im Haus wohnhaftes älteres Ehepaar sowie vier US-amerikanische Feriengäste waren, die eine Wohnung im ersten Stock bewohnt hatten. Offiziell identifiziert sind sie bislang nicht. Als mögliche Ursache gilt ein Gasleck, nachdem Anwohner schon vor der Explosion Gasgeruch bemerkt haben sollen – bestätigt ist das nicht. Die Bergungsarbeiten wurden durch einsturzgefährdete Mauern und gefährdete Nachbarhäuser erschwert, ein Passant wurde leicht verletzt, zwei Frauen aus einem Nachbarhaus vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Sämtliche Angaben stammen aus österreichischen Medienberichten, die sich auf den griechischen Sender ERTNews und eine APA/dpa-Meldung stützen; eine unabhängige Behördenbestätigung zu Opferidentität und Explosionsursache steht noch aus.
Was passiert ist
In der Athener Altstadt Plaka, nur wenige Gehminuten von der Akropolis entfernt, ist am Freitagmorgen, dem 26. September 2026, gegen 7.30 Uhr ein dreistöckiges Wohnhaus nach einer heftigen Explosion eingestürzt. Zusätzlich zum Einsturz brach ein Feuer aus. Aus den Trümmern des Gebäudes wurden im Lauf des Tages sechs Tote geborgen – damit waren alle Menschen erfasst, die zunächst als vermisst gegolten hatten. Vermutet wird, dass es sich um ein älteres Ehepaar handelt, das im zweiten Stock des Hauses gewohnt haben soll, sowie um vier US-amerikanische Staatsbürger, die eine Ferienwohnung im ersten Stock bewohnt hatten. Eine offizielle Identifizierung der Opfer durch die Behörden liegt bislang nicht vor.
Was die Quellen zeigen
Die Berichterstattung entwickelte sich im Tagesverlauf sichtbar weiter: Frühere Meldungen österreichischer Medien sprachen zunächst von zwei Toten beziehungsweise von fünf Vermissten, ehe die Bilanz auf sechs geborgene Tote korrigiert wurde. Als Kernquelle fungiert dabei durchgehend der griechische Nachrichtensender ERTNews, der sich auf Angaben der Rettungskräfte vor Ort beruft; Die Presse führte ihre aktuelle Meldung zusätzlich auf eine Agenturmeldung von APA/dpa zurück. Der Standard, Kurier und Kleine Zeitung übernahmen im Kern dieselbe Informationskette, mit unterschiedlichem Veröffentlichungsstand. Eine davon unabhängige zweite Quelle, etwa eine direkte Stellungnahme griechischer Behörden oder der Feuerwehr, liegt nicht vor.
Was unklar bleibt
Offen ist zunächst die offizielle Identität der sechs Todesopfer – die Zuordnung zu einem älteren Ehepaar und vier US-amerikanischen Feriengästen beruht bislang auf einer Einschätzung der Rettungskräfte, nicht auf einer amtlichen Bestätigung. Auch die Ursache der Explosion gilt als nicht geklärt: Ermittler richten ihr Augenmerk auf ein mögliches Gasleck, nachdem Anwohner bereits vor der Explosion Gasgeruch bemerkt haben sollen, eine endgültige Feststellung steht aber aus. Unklar bleiben zudem das Ausmaß der Schäden an den als einsturzgefährdet eingestuften Nachbargebäuden und ob dort weitere Menschen evakuiert werden mussten.
Einordnung
Die Explosion in Plaka reiht sich in eine Serie schwerer Vorfälle in Griechenland im Spätsommer und Frühherbst 2026 ein. Erst wenige Wochen zuvor hatten Waldbrände auf griechischen Inseln wie Skyros und Salamis Menschenleben gefordert und ganze Landstriche verwüstet, wie berichtet. Der aktuelle Vorfall unterscheidet sich davon jedoch grundlegend: Es handelt sich um ein technisches Unglück in einem historischen Altstadtviertel, nicht um eine Naturkatastrophe. Angesichts der betroffenen ausländischen Staatsbürger ist auch mit einer diplomatischen und medialen Nachverfolgung in den USA zu rechnen, sobald eine offizielle Identifizierung vorliegt.

