In Seitenstetten im Bezirk Amstetten ist am Dienstagnachmittag ein Gyrocopter mit zwei Insassen abgestürzt, unweit des dortigen Flugplatzes. Einer der beiden Männer wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber „Christophorus 15“ in ein Krankenhaus geflogen, der zweite erlitt leichtere Verletzungen und wurde bodengebunden in eine Klinik gebracht. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte aus und befreite die Männer aus dem Wrack.
Der Kurier berichtet unter Berufung auf Notruf Niederösterreich und Polizeiangaben, dass der Pilot wenige Minuten nach dem Start einen Notruf abgesetzt habe, bevor die Maschine auf einer Wiese landete. Laut ORF sollen beide Insassen rund 70 Jahre alt sein – diese Angabe stammt bislang jedoch nur aus einer der beiden gesichteten Quellen.
Die Ursache des Absturzes war zum Zeitpunkt der Berichterstattung unklar. Offen bleiben zudem Herkunft und Ziel des Fluges, das genaue Modell des Gyrocopters sowie der aktuelle Gesundheitszustand der beiden Verletzten.
Was passiert ist
Am Dienstag ist in Seitenstetten im Bezirk Amstetten (Niederösterreich) ein Gyrocopter mit zwei Insassen abgestürzt. Der Unfall ereignete sich am frühen Nachmittag unweit des Flugplatzes der Mostviertler Gemeinde, laut Polizeiangaben kurz vor 13.30 Uhr. Bei einem Gyrocopter, auch Tragschrauber genannt, handelt es sich um ein leichtes Luftfahrzeug, das optisch einem Helikopter ähnelt, seinen Auftrieb aber über einen frei drehenden, vom Fahrtwind angetriebenen Rotor erzeugt.
Einer der beiden Männer wurde schwer verletzt, der andere zog sich leichtere Verletzungen zu. Nach Angaben des Kurier, der sich auf Notruf Niederösterreich beruft, setzte der Pilot wenige Minuten nach dem Start einen Notruf ab, bevor die Maschine auf einer Wiese in der Nähe des Flugplatzes zum Stillstand kam.
Rettungseinsatz
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte aus, um die beiden Männer aus dem Wrack zu befreien; Feuerwehrkräfte standen auch im Löscheinsatz. Der Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ flog den schwerverletzten der beiden Männer in ein Krankenhaus, der zweite wurde mit leichteren Verletzungen bodengebunden in eine Klinik gebracht. Der ORF zitiert dazu einen Feuerwehrsprecher, der Kurier einen Sprecher von Notruf Niederösterreich, der die Angaben laut Bericht auch an die APA weitergab.
Was unklar bleibt
Die Ursache des Absturzes war nach den vorliegenden Quellen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht geklärt. Offen ist auch, woher der Flug kam und welches Ziel er hatte, ebenso wie das genaue Modell des Gyrocopters. Die kolportierte Altersangabe von rund 70 Jahren für beide Insassen stützt sich bislang nur auf eine der beiden gesichteten Quellen, ebenso die Schilderung des Notrufs kurz nach dem Start, die nur der Kurier unter Berufung auf die Polizei liefert. Der aktuelle Gesundheitszustand der beiden Verletzten sowie ein möglicher behördlicher Untersuchungsschritt sind aus den vorliegenden Berichten nicht ersichtlich.
Einordnung
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Kleinflugzeug- und Luftfahrtunfällen der vergangenen Wochen in Niederösterreich und Deutschland ein, über die „Neue Nachrichten“ bereits berichtet hat, etwa den Absturz in Gaming im Bezirk Scheibbs Ende Juli mit zwei Todesopfern sowie den Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Wohnhaus im deutschen Ganderkesee. Ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und dem aktuellen Gyrocopter-Absturz in Seitenstetten besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht; es handelt sich um ein eigenständiges Ereignis.
