Pollen Robotics, das Robotik-Team von Hugging Face, hat mit Microduck einen neuen Mini-Roboter vorgestellt. Seit 27. August 2026 lässt er sich für 399 US-Dollar – umgerechnet rund 340 Euro – vorbestellen, ausgeliefert werden soll er laut Hersteller noch vor Weihnachten 2026, zunächst in Nordamerika, Europa und Großbritannien.
Der entenförmige, zweibeinige Roboter ist deutlich unter 25 Zentimeter groß und mit Kamera, LiDAR-Sensor und Bewegungssensoren ausgestattet. Er kann auf Rollerskates fahren, Gegenstände aufheben, einem Laserpointer folgen und per Gamepad gesteuert werden. Jedes Exemplar entwickelt beim ersten Start eine eigene, computergenerierte Stimme, die ihm dauerhaft zugeordnet bleibt. Die Software ist wie beim Vorgängermodell Reachy Mini quelloffen und lässt sich um neue Verhaltensweisen erweitern.
Offen bleiben einzelne technische Detailwerte sowie die Frage, ob und zu welchem Preis das Gerät auch außerhalb der genannten Kernmärkte erhältlich sein wird. Eine offizielle Herstellerquelle wurde für diesen Artikel nicht direkt eingesehen, die Angaben stützen sich auf mehrere unabhängige Medienberichte.
Was passiert ist
Pollen Robotics, das Robotik-Team unter dem Dach der KI-Plattform Hugging Face, hat einen neuen Mini-Roboter namens Microduck vorgestellt. Seit dem 27. August 2026 lässt sich das entenförmige Gerät vorbestellen, der Preis liegt bei 399 US-Dollar – nach aktuellem Kurs rund 340 Euro. Laut Hersteller soll die Auslieferung noch vor Weihnachten 2026 beginnen, zunächst für Nordamerika, Europa und Großbritannien. Damit positioniert sich Microduck als eines der günstigsten derzeit erhältlichen Consumer-Geräte im noch jungen Markt für „Physical AI“, also KI-Systeme mit einem physischen Roboterkörper.
Was die Quellen zeigen
Übereinstimmend berichten Futurezone, The Verge und TechCrunch sowie weitere unabhängig recherchierte Medien wie Engadget und The Register über Produkt, Preis und Zeitplan. Der zweibeinige Roboter ist deutlich unter 25 Zentimeter groß, besitzt eine Kamera, einen kleinen LiDAR-Sensor sowie Bewegungssensoren und kann sich auf Rollerskates fortbewegen, Socken oder Stifte aufheben, einen Ball herumkicken und Laserpunkten folgen. Gesteuert werden kann er auch per Gamepad. Eine Besonderheit: Jedes Exemplar entwickelt beim ersten Einschalten eine eigene, computergenerierte Stimme und behält diese laut Herstellerbeschreibung dauerhaft – der Roboter soll dadurch eher wie ein Lebewesen als wie ein klassischer Assistent wirken. Wie schon beim Vorgängermodell Reachy Mini ist die gesamte Software quelloffen, sodass Nutzerinnen und Nutzer eigene Verhaltensweisen trainieren und dem Gerät neue Fähigkeiten beibringen können.
Was unklar bleibt
Einzelne technische Detailwerte, etwa das genaue Gewicht oder die Zahl der verbauten Motoren, finden sich bislang nur in Berichten, die nicht Teil der ursprünglich gesichteten Quellenauswahl waren, und lassen sich nicht auf eine direkt eingesehene Herstellerseite zurückführen. Offen ist zudem, ob und zu welchem Preis Microduck außerhalb der zunächst genannten Regionen – etwa in Österreich – verfügbar sein wird, und ob der für Weihnachten 2026 angekündigte Liefertermin eingehalten werden kann. Unabhängige Tests zur tatsächlichen Alltagstauglichkeit, etwa zur Akkulaufzeit oder Robustheit im Dauerbetrieb, liegen naturgemäß noch nicht vor, da das Gerät erst zur Vorbestellung freigegeben wurde.
Einordnung
Microduck ist bereits der zweite Consumer-Roboter, den Pollen Robotics unter dem Hugging-Face-Dach auf den Markt bringt, nach dem stationären Reachy Mini. Der Schritt fällt in eine Phase, in der Hugging Face als zentrale Plattform für offene KI-Modelle ohnehin im Rampenlicht steht: Wie „Neue Nachrichten“ berichtet hat, verhandelt Nvidia Medienberichten zufolge parallel über eine milliardenschwere Übernahme des Unternehmens. Ob und wie sich eine mögliche Übernahme auf die Hardware-Sparte um Pollen Robotics auswirken würde, ist bislang nicht Gegenstand der Berichterstattung zu Microduck.

