Textlänge

Die sechsteilige ORF/ARD-Serie „Hundertdreizehn“ ist bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 als beste Dramaserie ausgezeichnet worden. Die Gala fand am Mittwochabend statt, laut einem Medienbericht in Köln.

Weitere Preise gingen an Tom Schilling als besten Schauspieler für „Achtsam Morden“ (Netflix) und an Karin Hanczewski als beste Schauspielerin für „Call My Agent Berlin“ (Disney+). Markus Lanz wurde für seine ZDF-Talkshow in der Kategorie „Beste Information“ geehrt, Stefan Raab für seine RTL-Show „Wer weiß wie wann was war?“ und Laura Wontorra für ihre Moderation bei „Deutschland sucht den Superstar“. Den Ehrenpreis für das Lebenswerk erhielt der langjährige RTL-Moderator Peter Kloeppel.

Die Berichte von ORF.at und Die Presse stimmen in den Kernpunkten überein, gestützt durch eine begleitende Presseaussendung. Offen bleibt, wie sich ORF oder ARD offiziell zur Auszeichnung äußern und in welchen weiteren Kategorien die Serie nominiert war.

Was passiert ist

Die sechsteilige Serie „Hundertdreizehn“, eine Koproduktion von ORF und ARD, ist bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 als beste Dramaserie ausgezeichnet worden. Die Gala fand am Mittwochabend statt, laut einem Medienbericht in Köln. Für ORF und ARD bedeutet die Auszeichnung eine der prominentesten Trophäen des Abends in der Kategorie fiktionale Serien.

Die weiteren Preisträger

Als bester Schauspieler wurde Tom Schilling für seine Rolle in der Netflix-Serie „Achtsam Morden“ geehrt, er setzte sich damit unter anderem gegen Josef Hader durch, der für den ZDF-Zweiteiler „Sturm kommt auf“ nominiert war. Beste Schauspielerin wurde Karin Hanczewski für ihre Rolle in „Call My Agent Berlin“ (Disney+). Als bester Fernsehfilm/Mehrteiler wurde das Biopic „Olivia“ (ZDF) über die Dragqueen Olivia Jones ausgezeichnet. Markus Lanz gewann den Preis in der Kategorie „Beste Information“ für seine ZDF-Talkshow, Stefan Raab wurde für seine RTL-Show „Wer weiß wie wann was war?“ geehrt, und Laura Wontorra erhielt einen Preis für ihre Moderation von „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL). Den Ehrenpreis für das Lebenswerk nahm der langjährige RTL-Nachrichtenmoderator Peter Kloeppel entgegen.

Was die Quellen zeigen

ORF.at und Die Presse berichten übereinstimmend über den Ablauf der Gala und die Preisträger, gestützt durch eine Presseaussendung zur Auszeichnung von „Hundertdreizehn“. Laut dem Bericht der Presse nutzten mehrere Preisträger, darunter Markus Lanz und der für seine Late-Night-Sendung ausgezeichnete Komiker Fabian Köster, ihre Dankesreden auch für Anmerkungen zur politisch-gesellschaftlichen Lage in Deutschland. Diese Einzelheiten stammen aus einem einzelnen Medienbericht und sind entsprechend als dessen Darstellung des Abends zu verstehen, nicht als eigenständig geprüfte Zitatwiedergabe.

Was unklar bleibt

Aus den vorliegenden Quellen geht nicht hervor, ob ORF oder ARD sich offiziell zur Auszeichnung geäußert haben, in welchen weiteren Kategorien „Hundertdreizehn“ nominiert war oder wie viele Preise die Serie insgesamt erhielt. Auch zu Regie, Drehbuch und genauer Handlung der Serie liegen in den ausgewerteten Quellen keine Angaben vor.