Mehr als zwei Tage nach dem Vorbeizug von Hurrikan „Lala“ an Hawaiis Big Island hat Gouverneur Josh Green das Schadensausmaß präzisiert: In einem am Sonntag veröffentlichten Video bestätigte er, dass auf Big Island mehr als 100 Wohnhäuser zerstört oder beschädigt wurden. „Lala“ war als Hurrikan der Kategorie 1 südlich an der Insel vorbeigezogen, ohne dort direkt auf Land zu treffen, und hatte sich danach zum Tropensturm abgeschwächt. Laut US-Agenturberichten sollen zudem mindestens 19 Gebäude ihre Dächer verloren haben und Teile des Pāhala Highway kollabiert sein, wodurch der Zugang zu einem Gebiet mit einem der wenigen Krankenhäuser der Region unterbrochen wurde — diese Details stammen bislang aus einer einzelnen Berichtslinie und sind nicht zusätzlich bestätigt.
Zum bereits gemeldeten tödlichen Autounfall im Süden von Big Island liegen nun genauere Angaben vor: Ein 45-jähriger Mann kam ums Leben, eine 21-jährige Frau wurde schwer verletzt. Anders als zunächst berichtet ist der Zusammenhang mit dem Sturm laut Polizei aber nicht bestätigt, sondern wird erst noch untersucht. Bei den Stromausfällen schwanken die Zahlen je nach Quelle und Zeitpunkt: Österreichische Medien meldeten am Montag landesweit mehr als 150.000 betroffene Haushalte, eine US-Quelle mit regionaler Aufschlüsselung kam auf rund 179.000 — mit inzwischen der größten Einzelzahl auf Oahu statt wie zuvor auf Big Island. Erdrutsche, beschädigte Brücken und umgestürzte Bäume schnitten laut Berichten weiterhin Teile von Big Island ab; Schulen, Behörden und Gerichte blieben am Montag geschlossen.
Bereits am 13. August hatte Green eine Notstandserklärung unterzeichnet — das bestätigt inzwischen auch eine offizielle Pressemitteilung seines Büros. Offen bleiben die endgültige Schadensbilanz, der Zeitrahmen für Reparaturen und vollständige Stromwiederherstellung, die Klärung des Unfallzusammenhangs sowie die Frage, ob sich „Lala“ wie vom US-Hurrikanzentrum prognostiziert Mitte der Woche erneut zu einem Hurrikan verstärkt.
Was neu ist
Mehr als zwei Tage nach dem Vorbeizug von Hurrikan „Lala“ an Hawaiis Big Island hat Gouverneur Josh Green in einem am Sonntag veröffentlichten Video das Ausmaß der Schäden präzisiert: Auf Big Island seien mehr als 100 Wohnhäuser zerstört oder beschädigt worden. „Lala“ war am Samstagabend als Hurrikan der Kategorie 1 südlich an der auch als Big Island bekannten Hauptinsel vorbeigezogen, ohne dort direkt auf Land zu treffen, und hatte sich anschließend zu einem Tropensturm abgeschwächt.
Zerstörungen auf Big Island
Laut US-Agenturberichten über die Pressekonferenz des Gouverneurs sollen zudem mindestens 19 Gebäude ihre Dächer verloren haben. Teile des Pāhala Highway seien eingebrochen und hätten den Zugang zu einem Gebiet mit einem der wenigen Krankenhäuser der Region unterbrochen; an der betroffenen Stelle sei ein neuer Wasserfall entstanden, kleinere Brücken seien beschädigt worden. Diese Detailangaben stammen aus einer einzelnen Berichtslinie (US-Agentur- und Senderquellen) und sind in der vorliegenden Auswahl nicht durch eine zweite, unabhängige Quelle bestätigt. Nach Angaben einer österreichischen Quelle schnitten Erdrutsche, beschädigte Brücken und umgestürzte Bäume weiterhin Teile von Big Island von der Außenwelt ab; das gesamte Schadensausmaß dürfte sich demnach erst im Lauf des Montags zeigen.
Stromausfälle: Zahlen schwanken je nach Quelle
Die Angaben zur Zahl der betroffenen Haushalte gehen auseinander: Am Sonntagabend beziehungsweise in der Nacht auf Montag meldeten österreichische Medien unter Berufung auf die Plattform poweroutage.us landesweit mehr als 150.000 Haushalte ohne Strom. Eine US-Medienquelle mit regionaler Aufschlüsselung nannte für Montag eine Gesamtzahl von rund 179.000 betroffenen Haushalten – davon rund 45.000 auf Big Island, rund 7.000 auf Maui und mit rund 126.500 die mit Abstand größte Zahl auf Oahu. Anders als in der ersten Berichterstattung, die sich stark auf Big Island konzentrierte, ist damit inzwischen auch Oahu deutlich betroffen. Eine einzelne Quelle berichtet zudem, dass Stromausfälle in besonders stark beschädigten ländlichen Gebieten sich über längere Zeit hinziehen könnten; dazu liegt bislang keine belastbare, unabhängig bestätigte Zeitangabe vor.
Der tödliche Autounfall: neue Details, offene Frage zum Sturmzusammenhang
Zum bereits berichteten tödlichen Autounfall im Süden von Big Island liegen nun genauere Angaben vor: Laut Polizei kam dabei ein 45-jähriger Mann ums Leben, eine 21-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Anders als in früherer Berichterstattung stellt eine aktuellere Quelle klar, dass die Polizei erst noch prüft, ob der Unfall tatsächlich auf den Sturm zurückzuführen ist. Der Zusammenhang mit „Lala“ gilt damit nicht als bestätigt, sondern als offene Frage.
Vorgeschichte: Notstand vor dem Sturm
Bereits am 13. August, vor dem Erreichen der Inseln, hatte Gouverneur Josh Green eine Notstandserklärung unterzeichnet. Eine offizielle Pressemitteilung des Büros des Gouverneurs bestätigt dies inzwischen: Die Erklärung aktiviert den Katastrophenfonds des Bundesstaats, ermöglicht bei Bedarf die Mobilisierung der Nationalgarde von Hawaii und weist Behörden an, Personal und Ressourcen für die Notfallreaktion bereitzustellen sowie Aufräum- und Sicherungsmaßnahmen zu beschleunigen. Hurrikane treffen die Inselgruppe nur selten direkt: Seit Beginn der Aufzeichnungen der US-Wetterbehörde NOAA im Jahr 1950 sind laut einer österreichischen Quelle nur die Stürme „Dot“ (1959) und „Iniki“ (1992) unmittelbar auf Land getroffen.
Was weiterhin unklar ist
Eine offizielle, abschließende Gesamtschadensbilanz für Gebäude und Infrastruktur auf Big Island liegt weiterhin nicht vor, ebenso wenig ein verlässlicher Zeitrahmen für die vollständige Reparatur des Pāhala Highway oder die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung. Offen bleibt auch, ob sich der Autounfall tatsächlich als sturmbedingt herausstellt, sowie mögliche Folgen für den Tourismussektor auf Hawaii. Nach Prognose des US-Hurrikanzentrums besteht weiterhin Gefahr durch hohen Wellengang und mögliche Überflutungen an exponierten Küstenabschnitten; der Sturm könnte sich der Vorhersage zufolge Mitte der Woche erneut zu einem Hurrikan verstärken – der weitere Verlauf ist damit nicht abschließend absehbar.
Einordnung
Die zentralen Eckdaten des Ereignisses – kein direkter Landgang, mehr als 100 zerstörte oder beschädigte Häuser auf Big Island, ein Todesopfer, großflächige Stromausfälle – werden inzwischen von einer offiziellen Regierungsquelle, vom US-Hurrikanzentrum sowie von mehreren unabhängigen österreichischen und US-Medien übereinstimmend getragen und gelten damit als gesichert. Detailangaben zu Infrastrukturschäden (etwa dem Pāhala Highway), zur exakten Zahl der Stromausfälle und insbesondere zum Sturmzusammenhang des tödlichen Autounfalls beruhen dagegen auf einzelnen Quellen oder sind laut Polizei ausdrücklich noch ungeklärt und sollten entsprechend vorsichtig gelesen werden.

