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Der Kammersänger und langjährige Betriebsratsvorsitzende der Volksoper Wien, Josef Luftensteiner, ist tot. Wie die Volksoper in einem Nachruf sowie mehrere österreichische Medien übereinstimmend berichten, starb er am Montag, den 24. August 2026, im Alter von 68 Jahren nach langer, schwerer Krankheit in Wien. Zuletzt war er Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper und saß im Aufsichtsrat der Bundestheater-Holding sowie der Volksoper selbst.

Geboren wurde Luftensteiner am 23. Mai 1958 in Wallsee (Niederösterreich). Über die Wiener Sängerknaben und das Konservatorium Linz kam er 1984 ans Grazer Opernhaus, mit 28 Jahren engagierte ihn Direktor Eberhard Wächter an die Volksoper, wo er als Figaro debütierte. In 34 Jahren aktiver Bühnenlaufbahn sang er bis Oktober 2021 über 1.450 Vorstellungen in 45 Rollen und stand in 20 Premieren auf der Bühne, ehe er sich als Betriebsrat und Gewerkschafter engagierte.

Volksoper-Geschäftsführung, Bundestheater-Holding-Chefin Sonja Hammerschmid, Kulturminister Andreas Babler und die Gewerkschaft younion würdigten Luftensteiner übereinstimmend als engagierten Künstler und Interessenvertreter. Zur genauen Todesursache sowie zu einer möglichen Trauerfeier liegen bislang keine öffentlichen Angaben vor.

Was passiert ist

Der Kammersänger und langjährige Betriebsratsvorsitzende der Volksoper Wien, Josef Luftensteiner, ist tot. Wie die Volksoper in einem eigenen Nachruf auf ihrer Website sowie mehrere österreichische Medien übereinstimmend berichten, starb Luftensteiner am Montag, den 24. August 2026, im Alter von 68 Jahren nach langer, schwerer Krankheit in Wien. Er war zuletzt Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper und saß im Aufsichtsrat sowohl der Bundestheater-Holding als auch der Volksoper selbst.

Werdegang an der Volksoper

Laut dem Nachruf der Volksoper und einem ausführlichen ORF-Bericht wurde Luftensteiner am 23. Mai 1958 im niederösterreichischen Wallsee geboren und wurde nach der Volksschule Mitglied der Wiener Sängerknaben. Er besuchte das Konservatorium in Linz und wurde 1984 an das Grazer Opernhaus engagiert. Mit 28 Jahren holte ihn der damalige Volksoper-Direktor Eberhard Wächter nach Wien, wo er als Figaro debütierte. In 34 Jahren aktiver Bühnenlaufbahn stand Luftensteiner in 20 Premieren auf der Bühne, sang bis Ende Oktober 2021 über 1.450 Vorstellungen und war in 45 verschiedenen Rollen zu erleben. Später wechselte er in die Interessenvertretung und wurde Betriebsrat der Volksoper sowie Gewerkschafter für die Bundestheater.

Reaktionen

Die Geschäftsführung der Volksoper, Lotte de Beer und Christoph Ladstätter, zeigte sich laut ORF-Bericht „zutiefst erschüttert“ und sprach von einem „großen Menschen und lieben Freund“. Auch Sonja Hammerschmid, Geschäftsführerin der Bundestheater-Holding, würdigte Luftensteiner in der Nachruf-Mitteilung der Volksoper als bedeutenden Künstler und engagierten Interessenvertreter seiner Kolleginnen und Kollegen. Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) bezeichnete ihn laut ORF-Bericht als „echtes Urgestein unserer Bundestheater“, dessen Einsatz für die Beschäftigten auf und hinter den Bühnen in Erinnerung bleibe. Die Gewerkschaft younion würdigte Luftensteiner in einer Aussendung als jemanden, der „auf der Bühne und als engagierter Betriebsrat Maßstäbe gesetzt“ habe.

Was unklar bleibt

Zur genauen Todesursache liegen keine öffentlichen Angaben vor. Auch zu einer möglichen Trauerfeier oder Beisetzung ist bislang nichts bekannt. Reaktionen internationaler Opernkolleginnen und -kollegen über die österreichische Berichterstattung hinaus liegen derzeit nicht vor.