Der Äthiopier Yomif Kejelcha hat sich in Buenos Aires den Weltrekord im Halbmarathon zurückgeholt. Der 29-Jährige lief die 21,0975 Kilometer in 56:51 Minuten und blieb damit unter der bisherigen Bestmarke von 57:20 Minuten, die der Ugander Jacob Kiplimo im März 2026 in Lissabon aufgestellt hatte. Kejelcha gilt damit als erster Läufer, der die Distanz unter regelkonformen Bedingungen unter 57 Minuten absolviert.
Beide Läufer liefern sich seit Jahren ein Duell um die Bestzeit: 2024 hatte Kejelcha in Valencia mit 57:30 Minuten selbst den Rekord gehalten, ehe Kiplimo ihn 2026 übernahm. Eine noch schnellere Zeit Kiplimos aus Barcelona (56:42 Minuten) war zuvor wegen nicht regelkonformer Streckenbedingungen nicht anerkannt worden. Auch über die Marathondistanz zählen beide zur Weltspitze.
Offiziell bestätigt ist die neue Bestzeit noch nicht: Sowohl Kejelchas als auch Kiplimos Marken stehen laut den vorliegenden Quellen weiterhin zur Ratifizierung durch World Athletics aus.
Was passiert ist
Der Äthiopier Yomif Kejelcha hat sich in Buenos Aires den Weltrekord im Halbmarathon zurückgeholt. Der 29-Jährige lief die 21,0975 Kilometer in 56:51 Minuten und blieb damit unter der bisherigen Bestmarke von 57:20 Minuten, die der Ugander Jacob Kiplimo im März 2026 in Lissabon aufgestellt hatte. Kejelcha ist damit nach übereinstimmenden Berichten der erste Mann, der die Distanz unter regelkonformen Bedingungen in weniger als 57 Minuten zurücklegt.
Ein jahrelanges Duell zweier Ausnahmeläufer
Kejelcha und Kiplimo liefern sich seit Jahren ein Wechselspiel um die Bestzeit über die Halbmarathon-Distanz. 2024 hatte Kejelcha in Valencia mit 57:30 Minuten selbst den Weltrekord aufgestellt, ehe Kiplimo ihn im Frühjahr 2026 in Lissabon mit 57:20 Minuten wieder übernahm. Im Vorjahr war Kiplimo in Barcelona sogar 56:42 Minuten gelaufen – diese Zeit wurde jedoch nicht als Weltrekord anerkannt, weil die Streckenbedingungen nicht vollständig den Regularien des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics entsprachen. Beide Läufer zählen auch über die Marathondistanz zur Weltspitze: Beim Weltrekordlauf des Kenianers Sebastian Sawe im April 2026 in London wurde Kejelcha mit 1:59:41 Stunden Zweiter, Kiplimo kam auf Platz drei.
Was unklar bleibt
Sowohl Kejelchas neue Zeit von 56:51 Minuten als auch Kiplimos bisherige Lissabon-Marke gelten laut den vorliegenden Berichten noch nicht als offiziell ratifiziert. Der übliche Prüfprozess von World Athletics steht damit noch aus. Offen ist zudem, ob und wann sich Kiplimo öffentlich zu dem erneuten Rekordverlust äußert oder einen zeitnahen Gegenversuch plant.
Einordnung
Der Wettlauf um die Halbmarathon-Bestzeit zwischen Kejelcha und Kiplimo ist mittlerweile eines der prägenden Duelle der Langstreckenleichtathletik. Dass sich beide Läufer den Rekord seit 2024 bereits mehrfach gegenseitig abgenommen haben, unterstreicht, wie eng die Zeiten an der Weltspitze inzwischen beieinanderliegen. Eine offizielle Bestätigung der neuen Marke durch World Athletics würde diesen Status endgültig festschreiben.

