In Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen ist am Mittwochvormittag ein Arbeiter bei einem Kranunfall tödlich verletzt worden. Auf einem Firmenlagerplatz hatten Arbeiter einen mobilen Schnelleinsatzkran zum Zwischenlagern aufgestellt, ein 59-jähriger Mann unterstützte dabei zwei Facharbeiter. Während der Aufstellarbeiten kippte der Kran aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich zur Seite, traf den Mann und schleuderte ihn zu Boden. Die Kollegen leisteten sofort Erste Hilfe und begannen mit Reanimationsmaßnahmen, der Rote Kreuz brachte den lebensgefährlich Verletzten ins Klinikum Wels-Grieskirchen, wo er starb.
Die Feuerwehren Meggenhofen, Wilhelmsberg und Aistersheim wurden um 10.51 Uhr alarmiert, zusätzlich war ein Kriseninterventionsteam der Rettungsorganisation im Einsatz. Eine Sprecherin des Klinikums bestätigte den Tod des Mannes gegenüber Medien.
Zur genauen Ursache des Kranumsturzes gab es zunächst keine Angaben der Polizei. Offen bleiben auch Name und Hintergrund der beteiligten Firma sowie mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen des Unfalls.
Was passiert ist
In Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen ist am Mittwochvormittag ein Arbeiter bei einem Kranunfall tödlich verletzt worden. Auf einem Firmenlagerplatz hatten Arbeiter einen mobilen Schnelleinsatzkran zum Zwischenlagern aufgestellt. Ein 59-jähriger Mann aus dem Bezirk Grieskirchen unterstützte dabei zwei Facharbeiter. Während der Aufstellarbeiten kippte der Kran aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich zur Seite, traf den 59-Jährigen und schleuderte ihn zu Boden.
Die beiden anderen Arbeiter leisteten unmittelbar Erste Hilfe und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde vom Roten Kreuz ins Klinikum Wels-Grieskirchen gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.
Was die Quellen zeigen
Die Presse und der Kurier berichten übereinstimmend über Ort, Zeitpunkt und Ablauf des Unfalls und stützen sich dabei auf Angaben der Polizei. Eine Sprecherin des Klinikums Wels-Grieskirchen bestätigte auf Anfrage den Tod des Mannes gegenüber Medien. Die Feuerwehren Meggenhofen, Wilhelmsberg und Aistersheim wurden laut beiden Berichten um 10.51 Uhr alarmiert; am Einsatzort war zudem ein Kriseninterventionsteam (KIT) der Rettungsorganisation im Einsatz. Der Landesfeuerwehrverband Oberösterreich hatte auf seiner Website zunächst allgemein von „Person unter Fahrzeug – Maschine“ gesprochen, ehe der tödliche Ausgang bekannt wurde. Ein Bericht von ORF Oberösterreich, veröffentlicht vor Bestätigung des Todesfalls, hielt zunächst nur eine schwere Verletzung fest.
Was unklar bleibt
Zur genauen technischen oder betrieblichen Ursache des Kranumsturzes lag am Nachmittag des Unfalltags noch keine Erklärung der Polizei vor. Offen ist außerdem, welche Baufirma bzw. welcher Lagerbetreiber betroffen war, ob und wann eine Arbeitsinspektion eingeschaltet wird und welche Sicherheitsvorkehrungen für die Aufstellung des Krans galten. Auch zu allfälligen arbeitsrechtlichen oder versicherungstechnischen Konsequenzen liegen keine Angaben vor.
Einordnung
Tödliche Arbeitsunfälle auf Baustellen und Lagerplätzen sind in Österreich meldepflichtig und werden in der Regel von der Polizei sowie gegebenenfalls von der Arbeitsinspektion untersucht. Da zum jetzigen Zeitpunkt weder ein offizielles Untersuchungsergebnis noch eine Stellungnahme der beteiligten Firma vorliegt, lässt sich die Ursache des Unfalls derzeit nicht bewerten. Namen von Beteiligten werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht genannt.
