Niederösterreichs Landtagspräsident Karl Wilfing (ÖVP) hat am Montag während eines Radausflugs auf dem Thayatal-Radweg einen Herzinfarkt erlitten. Der 65-Jährige wurde per Notarzthubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen, wo er intensivmedizinisch betreut wird. Mehrere unabhängige Medien – darunter ORF Niederösterreich, Kleine Zeitung, Die Presse und die Salzburger Nachrichten – bestätigen übereinstimmend diese Diagnose. Die Landtagsdirektion erklärte, die Rettungskette habe rasch und hervorragend funktioniert.
Berichten von „Kurier“ und „Krone“ zufolge soll Wilfing zusätzlich einen Herzstillstand erlitten haben und reanimiert worden sein; weitere Medienberichte schildern eine Notoperation mit positivem Verlauf und einen künstlichen Tiefschlaf, in den er versetzt worden sei. Diese Details sind bislang nicht offiziell bestätigt.
Nach Bekanntwerden des Vorfalls sandten Politikerinnen und Politiker aller im Landtag vertretenen Parteien sowie erstmals auch Bundeskanzler Christian Stocker, NEOS-Chefin Indra Collini und Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec Genesungswünsche an Wilfing. Offen bleiben der aktuelle Gesundheitszustand, die Genesungsprognose und die Frage der Vertretung des Landtagspräsidenten während seiner Abwesenheit.
Was passiert ist
Niederösterreichs Landtagspräsident Karl Wilfing (ÖVP) hat am Montag während eines Radausflugs auf dem Thayatal-Radweg einen Herzinfarkt erlitten. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der 65-Jährige mit dem Notarzthubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen, wo er seither intensivmedizinisch betreut wird. Mehrere voneinander unabhängige Medien – darunter ORF Niederösterreich, Kleine Zeitung, Die Presse und die Salzburger Nachrichten – berichten inzwischen übereinstimmend über diese Diagnose; ursprünglich war lediglich von einem „medizinischen Notfall“ die Rede.
Was die Quellen zeigen
Die Landtagsdirektion erklärte laut Kleine Zeitung und Die Presse, die Rettungskette habe „rasch und hervorragend“ funktioniert – von der medizinischen Erstversorgung vor Ort bis zur Behandlung im Universitätsklinikum St. Pölten hätten Einsatzkräfte und medizinisches Personal schnell und professionell gehandelt. Zum genauen Gesundheitszustand und zur Prognose äußerte sich die Landtagsdirektion nicht näher.
Berichten von „Kurier“ und „Krone“ zufolge, die von Die Presse wiedergegeben werden, soll Wilfing zusätzlich einen Herzstillstand erlitten haben und reanimiert worden sein. Ein Bericht der Kronen Zeitung, den DER STANDARD wiedergibt, sowie ein ähnlich lautender Bericht von Heute.at schildern zudem eine Notoperation mit positivem Verlauf und einen künstlichen Tiefschlaf, in den Wilfing versetzt worden sei. Diese Angaben beruhen bislang ausschließlich auf Medienberichten, die sich teils gegenseitig oder auf weitere, nicht namentlich genannte Quellen berufen, und sind von der Landtagsdirektion oder dem Krankenhaus nicht unabhängig bestätigt worden.
Reaktionen aus der Politik
Nach Bekanntwerden des Vorfalls sandten Spitzenvertreterinnen und -vertreter aller im NÖ Landtag vertretenen Parteien Genesungswünsche an Wilfing. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wünschte ihm „von ganzem Herzen viel Kraft“, Landesvize Udo Landbauer (FPÖ) hofft, Wilfing bald wieder im Landtag begrüßen zu können. Auch der Zweite Landtagspräsident Gottfried Waldhäusl (FPÖ), die Dritte Präsidentin Elvira Schmidt (SPÖ) sowie weitere Spitzenvertreter der Landes-SPÖ und Grünen-Landessprecherin Helga Krismer äußerten sich. Erstmals meldeten sich zudem Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), der sich auf der Plattform X „tief betroffen“ zeigte, NEOS-Landesparteivorsitzende Indra Collini sowie Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec zu Wort – Wilfing war im Februar 2026 zum Obmann des niederösterreichischen ÖVP-Seniorenbundes gewählt worden.
Was unklar bleibt
Als gesichert gelten inzwischen der Herzinfarkt als Ursache des Zusammenbruchs, der Hubschraubertransport und die intensivmedizinische Betreuung. Nicht unabhängig bestätigt sind dagegen die Berichte über einen Herzstillstand mit Reanimation sowie über eine Notoperation und einen künstlichen Tiefschlaf. Ebenso offen bleiben der aktuelle Gesundheitszustand Wilfings, die Prognose für seine Genesung sowie die Frage, wer seine Aufgaben als Landtagspräsident während seiner Abwesenheit übernimmt.
