Bei einem Messerangriff in einer Bankfiliale im deutschen Regensburg ist ein Mann lebensgefährlich verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Das berichten DER STANDARD, ORF und DIE PRESSE übereinstimmend unter Berufung auf eine Polizeisprecherin. Polizei und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an, darunter ein Hubschrauber und das Spezialeinsatzkommando, der Bereich um die Filiale wurde weiträumig abgesperrt.
Laut ORF handelt es sich beim Verdächtigen um einen 20-jährigen Mann; die Polizei gehe von einem Einzeltäter aus und ermittle wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls. Diese Details stammen bislang nur aus einer Quelle. Übereinstimmend berichtet wird hingegen, dass sich der Angreifer zunächst mit weiteren Personen im Gebäude befand, zwei Menschen von Spezialkräften herausgebracht wurden und zeitweise eine Geiselnahme befürchtet wurde.
Offen bleiben das Motiv der Tat sowie die Identität von Opfer und Verdächtigem. Auch die genaue Zahl der Menschen in der Filiale und mögliche weitere Personen im Gebäude sind laut Polizei noch nicht abschließend geklärt.
Was passiert ist
In einer Bankfiliale im deutschen Regensburg ist es am Donnerstag zu einem Messerangriff gekommen, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Er konnte zunächst noch von Rettungskräften erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden, starb dort aber an seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Nach übereinstimmenden Berichten von DER STANDARD, ORF und DIE PRESSE, die sich auf Angaben einer Polizeisprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur stützen, rückten Polizei und Rettungskräfte mit einem Großaufgebot an, darunter ein Hubschrauber und das Spezialeinsatzkommando; der Bereich um die Filiale wurde weiträumig abgesperrt.
Was die Quellen zeigen
Laut ORF handelt es sich beim mutmaßlichen Angreifer um einen 20-jährigen Mann; die Polizei gehe aktuell von einem Einzeltäter aus. Dieses Detail nennt bislang nur ORF, weshalb es hier als noch nicht unabhängig bestätigt gilt. Sowohl DER STANDARD als auch ORF berichten, dass sich der Verdächtige zunächst mit weiteren Menschen im Gebäude befand; Spezialkräfte brachten zwei Personen aus dem Gebäude, zwischenzeitlich wurde eine Geiselnahme befürchtet. Laut ORF ermittelt die Polizei inzwischen wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls – auch das eine Angabe, die bislang nur aus einer Quelle vorliegt.
Was unklar bleibt
Offen ist bislang das Motiv des mutmaßlichen Angreifers; laut Polizei muss dazu noch ermittelt werden. Unklar ist auch, wie viele Menschen sich insgesamt in der Bankfiliale aufhielten und ob neben dem Verdächtigen und dem späteren Opfer noch weitere Personen zeitweise als mögliche Geiseln galten – dazu müssten laut Polizeiangaben erst die Räumlichkeiten durchsucht werden. Namen und nähere Angaben zu Opfer und Verdächtigem liegen nicht vor, ebenso wenig eine genaue Adresse oder der Name der betroffenen Bankfiliale.
Einordnung
Die Darstellung stützt sich ausschließlich auf Angaben der Polizei, wie sie von einer Polizeisprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur gemacht und von österreichischen Medien wiedergegeben wurden. Eine eigene Stellungnahme des Verdächtigen, der Bank oder unabhängiger Ermittlungsbehörden liegt nicht vor; die Ermittlungen dauern an, weshalb sich einzelne Angaben – etwa zur genauen Zahl der beteiligten Personen oder zum Motiv – noch ändern können.

