Vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien kursiert laut Medienberichten seit Tagen ein Foto aus dem Jahr 2007, das den damals 20-jährigen Lionel Messi beim Baden des rund fünf Monate alten Lamine Yamal zeigen soll. Nun hat sich Messi laut mehreren unabhängigen internationalen Medienberichten (ESPN, Fox Sports, sowie österreichische Portale wie Die Presse) erstmals öffentlich dazu geäußert: Bei einem Fan-Event namens Fanatics Fest in Manhattan, wo er gemeinsam mit Emiliano „Dibu“ Martínez, Lionel Scaloni, Rodri und Luis de la Fuente auftrat, soll er gesagt haben, es sei „verrückt“, Yamal nun im WM-Finale gegenüberzustehen, nachdem er ihn einst als Baby gebadet habe. Er habe Yamal zudem als einen der aktuell besten Spieler der Welt bezeichnet.
Den ursprünglichen Berichten zufolge entstand das Foto bei einem Fotoshooting für einen Wohltätigkeitskalender mit Barcelona-Spielern und ihren Kindern, mutmaßlich mit Unicef-Bezug. Fotograf Joan Monfort erzählte demnach, sich zunächst kaum an die Aufnahmen erinnert zu haben – erst 2024, während der EM, sei das Foto viral gegangen, nachdem es Yamals Vater in sozialen Medien geteilt habe.
Mehrere voneinander unabhängige internationale Medien bestätigen Messis Zitat übereinstimmend, was die Verlässlichkeit dieses Teils gegenüber der ursprünglichen Fotografen-Interview-Kette erhöht. Ein Video-Mitschnitt oder offizielles Transkript des Panels wurde aber nicht eingesehen, ebenso wenig eine Stellungnahme von Yamal selbst, Unicef oder dem FC Barcelona. Der Auftritt fand zudem bei einem kommerziellen Fan-Event statt, was die Aussagen tendenziell positiv einfärben dürfte. Die Darstellung bleibt daher insgesamt vorsichtig einzustufen.
Was passiert ist
Vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien kursierte laut mehreren österreichischen Medienberichten seit Tagen erneut ein Foto aus dem Jahr 2007: Es soll den damals 20-jährigen Lionel Messi zeigen, wie er den erst rund fünf Monate alten Lamine Yamal in einer Plastikwanne badet. Nun hat sich Messi laut mehreren unabhängigen internationalen Medienberichten erstmals öffentlich dazu geäußert – bei einem großen Fan-Event namens Fanatics Fest in Manhattan, wo er gemeinsam mit seinem Nationalmannschaftskollegen Emiliano „Dibu“ Martínez, Trainer Lionel Scaloni sowie Spaniens Kapitän Rodri und dessen Trainer Luis de la Fuente auf einer Bühne stand.
Messis Stellungnahme beim Fanatics Fest
Den Berichten von ESPN, Fox Sports und einer Agenturmeldung zufolge, die auch von österreichischen Portalen wie Die Presse aufgegriffen wurde, sagte Messi sinngemäß, er habe das Foto gemacht, als Yamal noch ein Baby war, und dass es „verrückt“ sei, ihm nun im WM-Finale gegenüberzustehen. Zudem soll er Yamal als einen der aktuell besten Fußballspieler der Welt bezeichnet haben. Mehrere voneinander unabhängige internationale Medien zitieren die Aussage inhaltlich übereinstimmend, was die Verlässlichkeit dieses Teils der Geschichte deutlich erhöht gegenüber der ursprünglichen Herkunftsgeschichte des Fotos, die auf einem einzelnen Fotografen-Interview beruhte. Ein Video-Mitschnitt oder offizielles Transkript des Panels wurde jedoch nicht eingesehen, weshalb auch dieser Teil vorsichtig als „teilweise gestützt“ eingestuft wird.
Was die Quellen zum Ursprung des Fotos zeigen
Den ursprünglichen Berichten zufolge entstand das Foto im Rahmen eines Fotoshootings für einen Wohltätigkeitskalender, an dem mehrere Spieler des FC Barcelona gemeinsam mit ihren Kindern teilnahmen, mutmaßlich mit einem Unicef-Bezug. Yamals Mutter, Sheila Ebana, soll laut Kurier eine Verlosung für die Teilnahme gewonnen haben; neuere internationale Berichte bestätigen allgemein, dass lokale Familien für das Shooting verlost wurden. Fotograf Joan Monfort erzählte demnach, dass er sich zunächst gar nicht mehr an die konkreten Aufnahmen erinnert habe – erst 2024, während der Fußball-Europameisterschaft, sei das Bild viral gegangen, nachdem es Yamals Vater in sozialen Medien geteilt habe.
Was unklar bleibt
Auch nach Messis Stellungnahme liegt keine direkt zitierte Reaktion von Lamine Yamal selbst vor. Eine offizielle Einordnung von Unicef oder dem FC Barcelona zu dem historischen Shooting fehlt weiterhin. Unklar bleibt zudem, in welchem Ausmaß der Fotograf für die breite Nutzung seines Bildes in sozialen Netzwerken entschädigt wird oder ob er rechtliche Schritte in Erwägung zieht. Belastbare Zahlen zur tatsächlichen Reichweite des Fotos wurden in keinem der gesichteten Berichte genannt, und ein offizieller Video-Mitschnitt von Messis Aussagen beim Fanatics Fest wurde nicht eingesehen.
Einordnung
Es handelt sich weiterhin um eine leichte, unterhaltsame Begleitgeschichte zum sportlichen Großereignis. Neu ist, dass Messis eigene Aussage nun durch mehrere voneinander unabhängige internationale Redaktionen belegt ist, was die Verlässlichkeit dieses Aspekts gegenüber der reinen Fotografen-Interview-Kette verbessert. Der Auftritt fand jedoch im Rahmen eines kommerziellen Fan-Events statt, was die Aussagen tendenziell positiv und werbewirksam einfärben dürfte; eine kritische Gegenperspektive fehlt weiterhin. Ohne eingesehene Primärquelle wie ein Video oder Transkript bleibt die Gesamtdarstellung vorsichtig einzustufen.

