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Ein 34-jähriger Mann muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten, nachdem er im März 2026 in der Linzer Innenstadt zwei Männer mit einem Messer attackiert haben soll. Ein 26-Jähriger starb wenig später im Spital, ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt. Mehrere österreichische Medien berichten übereinstimmend über den Fall und die inzwischen erhobene Anklage.

Laut Berichten hatte der Mann zuvor einen unbekannten Autofahrer angepöbelt, woraufhin drei in der Nähe befindliche Männer eingriffen. Nachdem diese später einen Barbershop verließen, soll er sie verfolgt und zwei von ihnen niedergestochen haben. Er soll seiner Frau zuvor angekündigt haben, Amok laufen zu wollen; sie alarmierte die Polizei, kurz darauf wurde er festgenommen.

Einem psychiatrischen Gutachten zufolge war er zurechnungsfähig, aber unter dem Einfluss psychischer Störungen. Die Staatsanwaltschaft Linz sieht Wiederholungsgefahr und will neben einer Strafe die Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum beantragen. Offen bleiben das genaue Tatdatum, Details zur Diagnose und der Termin der Verhandlung.

Was passiert ist

Ein 34-jähriger Mann muss sich vor Gericht wegen Mordes verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im März 2026 in der Linzer Innenstadt zwei Männer mit einem Messer attackiert zu haben. Ein 26-Jähriger starb wenig später im Spital an den Folgen der Verletzungen, ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft Linz hat inzwischen Anklage erhoben. Mehrere österreichische Medien – darunter Kleine Zeitung, Kurier, ORF, SN.at und die Oberösterreichischen Nachrichten – berichten übereinstimmend über den Fall.

Der Tathergang laut Medienberichten

Nach übereinstimmenden Berichten hatte der spätere Angeklagte zunächst einen ihm unbekannten Autofahrer in der Linzer Innenstadt angepöbelt. Drei in der Nähe befindliche Männer, die als Afghanen beschrieben werden, schritten in die Auseinandersetzung ein und wiesen ihn zurecht. Anschließend gingen die drei in einen Barbershop. Als sie diesen rund eine halbe Stunde später wieder verließen, soll der Mann immer noch vor Ort gewesen sein. Er soll die Männer verfolgt und zwei von ihnen mit einem Messer attackiert haben, während der dritte unverletzt blieb. Der Angeklagte selbst wird in Berichten als Kroate beschrieben.

Ankündigung und Festnahme

Laut Kurier-Bericht soll der Mann seiner Frau am Tag der Tat angekündigt haben, er wolle Amok laufen und einen Menschen töten. Die Frau habe daraufhin die Polizei alarmiert, die eine Fahndung nach ihm einleitete. Noch während dieser Suche sei ein Notruf eingegangen, wonach in der Linzer Innenstadt ein Mann niedergestochen worden sei. Der mutmaßliche Täter wurde den Berichten zufolge kurz darauf festgenommen.

Gutachten und Forderung der Staatsanwaltschaft

Einem psychiatrischen Gutachten zufolge war der Angeklagte zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig, stand aber unter dem Einfluss psychischer Störungen. Die Staatsanwaltschaft Linz geht laut den vorliegenden Berichten davon aus, dass die Gefahr besteht, dass er erneut schwere Straftaten begeht. Sie will deshalb neben einer Strafe auch die Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum (Maßnahmenvollzug) beantragen. Einzelne Berichte erwähnen zudem, dass die Anklage neben Mord auch versuchten Mord und schwere Erpressung umfassen könnte – dieses Detail ist nach der vorliegenden Quellenlage nicht abschließend verifiziert.

Einordnung und was unklar bleibt

Der Fall reiht sich in eine Serie von Berichten über den österreichischen Maßnahmenvollzug ein: „Neue Nachrichten“ hat zuletzt über einen tödlichen Vorfall in einem forensisch-therapeutischen Zentrum in Garsten berichtet, bei dem Fragen zu Personalausstattung und Gefährdungseinschätzung im Mittelpunkt standen. Ob und inwiefern der aktuelle Linzer Fall Auswirkungen auf diese Debatte hat, ist offen. Unklar bleiben zudem das genaue Datum der Tat im März, weitere Details zur psychiatrischen Diagnose, mögliche Vorstrafen des Angeklagten sowie der Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung. Eine Stellungnahme der Verteidigung liegt bislang nicht vor.