Am Sonntagnachmittag ist auf dem Trainingsgelände in Hinzenbach im Bezirk Eferding ein Neunjähriger mit seinem Elektro-Motocross-Bike von der Strecke abgekommen und in den Zuschauerbereich gekracht. Dabei wurden eine 72-jährige Frau, ein 50-jähriger Mann und ein siebenjähriger Bub verletzt; laut einem Bericht des ORF erlitt auch der Neunjährige selbst Verletzungen.
Der siebenjährige Bub trug die schwersten Verletzungen davon und wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen, die beiden Erwachsenen kamen in umliegende Krankenhäuser. Wie schwer die Verletzungen im Einzelnen sind, war zunächst nicht bekannt.
Die Unfallursache blieb laut Polizei vorerst unklar. Der Veranstalter gab an, das Kinder-E-Motocross sei geschwindigkeitsbegrenzt eingestellt gewesen – eine unabhängige Bestätigung dieser Angabe liegt bislang nicht vor. ORF Oberösterreich, Die Presse und Kurier berichteten unabhängig voneinander übereinstimmend über den Vorfall.
Was passiert ist
Am Sonntagnachmittag ist es auf dem Trainingsgelände in Hinzenbach im Bezirk Eferding zu einem schweren Unfall gekommen. Ein neunjähriger Bub trainierte dort mit einem Elektro-Motocross-Bike, als er gegen 16.40 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Strecke abkam und in den angrenzenden Zuschauerbereich geriet. Dort hielten sich mehrere Personen auf, darunter eine 72-jährige Frau, ein 50-jähriger Mann und ein siebenjähriger Bub, alle aus dem Bezirk Eferding. Nach der Kollision mit den beiden Erwachsenen prallte der Neunjährige auch gegen den siebenjährigen Zuschauer.
Die Verletzten und ihre Versorgung
Die 72-jährige Frau und der 50-jährige Mann wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der siebenjährige Bub erlitt die schwersten Verletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen. Laut ORF-Bericht erlitt auch der neunjährige Fahrer selbst Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert – die genaue Zahl der Verletzten variiert je nach Bericht zwischen drei und vier Personen, je nachdem, ob der Fahrer mitgezählt wird. Wie schwer die einzelnen Verletzungen tatsächlich sind, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bekannt.
Was unklar bleibt
Die Polizei bezeichnete die Unfallursache als vorerst unklar. Warum der Bub die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist damit weiterhin offen. Der Veranstalter gab gegenüber der Polizei an, das Elektro-Motocross-Bike sei speziell für Kinder eingestellt gewesen, sodass eine bestimmte Geschwindigkeit nicht habe überschritten werden können. Diese Angabe stammt von einer Partei mit eigenem Interesse an der Darstellung und wurde bislang nicht unabhängig überprüft. Offen bleibt auch, ob und welche Konsequenzen der Unfall für die Sicherheitsauflagen bei künftigen Kinder-Trainings auf dem Gelände hat.
Einordnung
Der Vorfall ist ein regionales Unfallgeschehen mit mehreren Verletzten, darunter zwei Kinder, ohne bislang erkennbare überregionale Dimension. Die vorliegenden Berichte von ORF Oberösterreich, Die Presse und Kurier stimmen in den Kernfakten – Ort, Zeitpunkt, Ablauf und Anzahl der betroffenen Personen – überein. Detailfragen zu Verletzungsgrad, Unfallursache und technischer Ausstattung des Fahrzeugs sind derzeit nicht abschließend geklärt und hängen vom weiteren Verlauf der Ermittlungen ab.

