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MTV hat im Vorfeld der Video Music Awards (VMA) 2026 am 27. September in Los Angeles zwei Ankündigungen gemacht: Taylor Swift wird erstmals mit dem neu geschaffenen Sonderpreis „Artist Director Honors“ für ihre Arbeit als Regisseurin von Musikvideos ausgezeichnet. Zugleich wird Madonna die Gala eröffnen und dabei erstmals seit 23 Jahren – zuletzt 2003, gemeinsam mit Britney Spears und Christina Aguilera – wieder live auf der VMA-Bühne auftreten.

Bei der Zahl der Nominierungen widersprechen sich die Quellen: Laut einem Kurier-Bericht führt Madonna mit elf Nominierungen vor Taylor Swift mit neun, das US-Medium Billboard nennt hingegen 13 beziehungsweise 11 Nominierungen. Welche Angabe zutrifft, bleibt unklar.

Da die Gala erst am 27. September stattfindet, ist offen, ob alle angekündigten Auftritte und Ehrungen wie geplant über die Bühne gehen und wer die übrigen Award-Kategorien gewinnt. Eine direkt eingesehene MTV-Originalmitteilung liegt nicht vor, alle Angaben stammen aus Medienberichten.

Was MTV angekündigt hat

Der US-Sender MTV hat im Vorfeld der Video Music Awards (VMA) 2026 am 27. September in Los Angeles zwei Ankündigungen gemacht, die international aufgegriffen wurden. Taylor Swift wird erstmals mit dem neu geschaffenen Sonderpreis „Artist Director Honors“ ausgezeichnet, der laut MTV-Mitteilung Künstlerinnen würdigt, deren Arbeit hinter der Kamera das visuelle Erzählen in Musikvideos erweitert hat. Zugleich kündigte der Sender an, dass Madonna die Gala eröffnen und dabei erstmals seit 23 Jahren wieder live auf der VMA-Bühne auftreten wird.

Madonnas Rückkehr nach 23 Jahren

Übereinstimmend berichten DER STANDARD, Kurier und das US-Branchenmedium KRMG, dass Madonnas letzter musikalischer VMA-Auftritt aus dem Jahr 2003 stammt – damals gemeinsam mit Britney Spears und Christina Aguilera, mit einem Bühnenkuss, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Seither war sie zwar mehrfach bei der Gala präsent, etwa 2021 als Moderatorin des Abends zum 40. MTV-Geburtstag, jedoch ohne musikalische Darbietung. Die Rückkehr fällt in ein Jahr, in dem Madonna im Juli mit „Confessions on a Dance Floor II“ ihr erstes Studioalbum seit 2019 veröffentlicht hat.

Widersprüchliche Angaben zu den Nominierungen

Bei der Zahl der Nominierungen weichen die Quellen voneinander ab. Laut Kurier führt Madonna die Liste mit elf Nominierungen an, Taylor Swift folge mit neun. Das US-Branchenmedium Billboard nennt hingegen 13 Nominierungen für Madonna und 11 für Swift – und schreibt, der neue Sonderpreis mache Swift zur meistausgezeichneten Künstlerin in der VMA-Geschichte. Welche Zahl zutrifft, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht klären.

Was unklar bleibt

Die Gala steht zum Zeitpunkt dieses Artikels noch bevor. Offen ist damit, ob Madonnas angekündigter Eröffnungsauftritt und die Übergabe des Sonderpreises an Swift wie angekündigt stattfinden, wer die regulären Award-Kategorien gewinnt und welche der widersprüchlichen Nominierungszahlen sich als zutreffend erweist. Eine direkt eingesehene Original-Mitteilung von MTV liegt der Berichterstattung nicht vor; alle Angaben stammen aus der Wiedergabe durch Medien.