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Die NEOS Oberösterreich haben bei ihrer Landesversammlung in der Linzer Tabakfabrik ihren Landessprecher Felix Eypeltauer mit 89,9 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 gewählt. Sein einziger Gegenkandidat, der IT-Manager Franz Josef Reischenböck, erhielt 10,1 Prozent. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Generalsekretär Douglas Hoyos gratulierten Eypeltauer in einer eigenen Presseaussendung.

Listenplatz zwei geht an Linda Windbichler, dahinter folgen Katharina Ehrenfellner, JUNOS-Landeschef Gregor Stadler und Umdasch-Geschäftsführer Silvio Kirchmair. Die NEOS sind derzeit mit zwei Mandaten im Landtag vertreten – neben Eypeltauer durch die nicht mehr antretende Julia Bammer – und waren 2021 mit 4,2 Prozent erstmals eingezogen. Nach SPÖ und Grünen sind sie die dritte Landtagspartei mit fixiertem Spitzenkandidaten.

Offen bleiben Details zum Ablauf der Abstimmung, zur weiteren Listenreihung sowie zu den inhaltlichen Schwerpunkten, die Eypeltauer im noch bevorstehenden Wahlkampf setzen will.

Was passiert ist

Die NEOS Oberösterreich haben bei ihrer Landesversammlung am Samstag in der Linzer Tabakfabrik ihren amtierenden Landessprecher und Klubobmann Felix Eypeltauer zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 gewählt. Eypeltauer erhielt 89,9 Prozent der Stimmen. Sein einziger Gegenkandidat, der IT-Manager Franz Josef Reischenböck, kam auf 10,1 Prozent. Die NEOS-Bundespartei reagierte umgehend: Parteichefin Beate Meinl-Reisinger und Generalsekretär Douglas Hoyos gratulierten Eypeltauer in einer eigenen Presseaussendung zur Nominierung.

Die Liste im Detail

Neben der Kür des Spitzenkandidaten fixierte die Landesversammlung auch die weiteren aussichtsreichen Listenplätze. Platz zwei geht an Linda Windbichler. Dahinter wurden Katharina Ehrenfellner, der JUNOS-Landesvorsitzende Gregor Stadler sowie der Geschäftsführer der Umdasch-Gruppe, Silvio Kirchmair, gereiht. Wie die Liste danach weiterläuft, ist aus den vorliegenden Berichten nicht ersichtlich.

Einordnung: Ausgangslage der NEOS in Oberösterreich

Die NEOS sind derzeit mit zwei Mandaten im oberösterreichischen Landtag vertreten: durch Eypeltauer selbst sowie durch Julia Bammer, die bei der kommenden Wahl nicht mehr antritt. Den Einzug in den Landtag hatten die Pinken 2021 erstmals mit 4,2 Prozent der Stimmen geschafft. Mit der Fixierung Eypeltauers sind die NEOS laut Berichterstattung die dritte der im Landtag vertretenen Parteien, die ihre Spitzenkandidatur für 2027 festgelegt hat – nach der SPÖ mit Martin Winkler und den Grünen mit Stefan Kaineder. Ob und wann ÖVP und FPÖ folgen, ist offen.

Was unklar bleibt

Zum genauen Ablauf der Abstimmung – etwa Zahl der stimmberechtigten Delegierten oder Wahlmodus – liegen keine Details vor. Ebenso wenig ist bekannt, welche inhaltlichen Schwerpunkte Eypeltauer für den Wahlkampf setzen will oder wie die Landesliste über Platz fünf hinaus aussieht. Die Landtagswahl selbst findet erst 2027 statt, entsprechend liegt noch kein Wahlprogramm oder Kampagnenstart vor.