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Der norwegische Ruderer Olaf Tufte ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Er starb im Nationalkrankenhaus Rikshospitalet in Oslo, nachdem er tags zuvor bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden war; Rettungskräfte konnten sein Leben nicht mehr retten. Nach einer im Namen der Familie verbreiteten Mitteilung gab es keine Zeugen des Zusammenbruchs und keinen Hinweis auf einen Arbeitsunfall. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Tufte gilt als erfolgreichster Ruderer Norwegens: Er gewann 2004 in Athen und 2008 in Peking Olympia-Gold im Einer und wurde 2001 und 2003 Weltmeister. Auch mit 40 Jahren holte er 2016 in Rio de Janeiro noch Bronze im Doppelzweier, 2021 wurde er mit 45 Jahren Neunter im Doppelvierer in Tokio. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre würdigte ihn als einen der größten Sporthelden des Landes.

Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt, ebenso wenig der Termin einer Trauerfeier. Mehrere unabhängige Medien in Österreich, Norwegen und der Schweiz berichten übereinstimmend über den Kernverlauf des Geschehens.

Was passiert ist

Der norwegische Ruderer Olaf Tufte ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Er starb an einem Dienstag im Nationalkrankenhaus Rikshospitalet in Oslo, nachdem er tags zuvor bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden war. Rettungskräfte leiteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und brachten ihn in die Klinik, sein Leben konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Nach Angaben, die im Namen der Familie verbreitet wurden, gab es für den Zusammenbruch keine Zeugen und keinen Hinweis auf einen Arbeitsunfall. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Karriere und Erfolge

Tufte gilt als der erfolgreichste Ruderer Norwegens. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und 2008 in Peking gewann er jeweils Gold im Einer, dazu wurde er 2001 und 2003 Weltmeister in dieser Disziplin. Auch jenseits seiner sportlichen Hochphase blieb er über Jahre konkurrenzfähig: 2016 sicherte er sich mit 40 Jahren Olympia-Bronze im Doppelzweier in Rio de Janeiro, 2021 belegte er mit 45 Jahren bei den Spielen in Tokio den neunten Platz im Doppelvierer.

Reaktionen

Die Nachricht von Tuftes Tod löste in Norwegen unter Sportlerinnen, Sportlern und in der Politik große Betroffenheit aus. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre würdigte ihn als einen der größten Sporthelden Norwegens, einen hochdekorierten Olympiateilnehmer und für viele ein großes Vorbild, und sprach der Familie sein Mitgefühl aus.

Was unklar bleibt

Zur eigentlichen Todesursache liegen bislang keine gesicherten Angaben vor. Berichte, die sich auf eine Mitteilung im Namen der Familie stützen, halten lediglich fest, dass es keine Zeugen des Zusammenbruchs gab und kein Hinweis auf einen Arbeitsunfall bestehe. Eine offizielle amtliche oder medizinische Bestätigung zur Todesursache wurde bislang nicht bekannt. Ebenfalls offen ist, wann und in welcher Form Trauerfeierlichkeiten oder eine Beisetzung stattfinden werden.