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Die Kleine Zeitung veröffentlichte am 13. Juli 2026 ein Interview mit dem Investor und früheren Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner, das in ähnlicher Form auch Die Presse aufgriff. Titel beider Fassungen ist ein wörtliches Zitat Achleitners, wonach er sich das Recht verdient habe, nicht mehr mit „Arschlöchern“ zusammenarbeiten zu müssen. Laut dem frei zugänglichen Anriss geht es im Gespräch um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz, um Donald Trumps Verhalten, um gute Führung sowie um Achleitners Kriterien für den Einsatz von Zeit und Ressourcen.

Der vollständige Interviewtext ist bei Die Presse kostenpflichtig und war für diese Zusammenfassung nicht einsehbar. Kursierende weitere Details – etwa zu einem möglichen Oligopol bei großen Sprachmodellen, zur Energieeffizienz kleinerer Modelle, zu geringeren europäischen Rechenkapazitäten oder zu einer Anekdote über den früheren Google-Chef Eric Schmidt – ließen sich daher nicht bestätigen und werden hier ausdrücklich als offen gekennzeichnet.

Es handelt sich erkennbar um ein persönliches Meinungsgespräch mit einer einzelnen Wirtschaftsfigur ohne zweite Perspektive oder unabhängige Recherche, weshalb die inhaltliche Substanz der Aussagen derzeit nicht abschließend einzuordnen ist.

Was passiert ist

Am 13. Juli 2026 veröffentlichte die Kleine Zeitung ein Interview mit dem Investor Paul Achleitner, der bis 2022 dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank vorstand. Die Presse griff das Gespräch mit nahezu identischem Titel auf. Ob es sich um ein gemeinsam geführtes beziehungsweise zweitverwertetes Interview oder um zwei unabhängig voneinander entstandene Gespräche handelt, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht klären. Der Titel, unter dem beide Medien das Gespräch führen, ist ein wörtliches Zitat Achleitners: Er habe sich das Recht verdient, nicht mehr mit „Arschlöchern“ zusammenarbeiten zu müssen. Der vollständige Interviewtext ist bei Die Presse als Bezahlinhalt gekennzeichnet und war für diese Zusammenfassung nicht zugänglich.

Worum es laut Ankündigung geht

Laut dem frei zugänglichen Anriss der Kleinen Zeitung behandelt das Gespräch mehrere Themenfelder: die Zukunft der Künstlichen Intelligenz, das, was die Kleine Zeitung als „Because-I-Can-Attitude“ des US-Präsidenten Donald Trump bezeichnet, Achleitners Verständnis von guter Führung sowie seine persönlichen Kriterien dafür, wofür er heute noch Zeit und Ressourcen einsetzt. Diese Themenliste stammt ausschließlich aus dem kurzen Anriss der Kleinen Zeitung, nicht aus dem Volltext des Interviews.

Was unklar bleibt

Über den Anriss hinaus kursieren weitere mögliche Gesprächsinhalte, etwa dass Achleitner menschliche Fehleinschätzungen als größeres Risiko als Künstliche Intelligenz selbst einordnet, dass er bei großen Sprachmodellen eine Entwicklung hin zu wenigen dominanten Anbietern für möglich hält, während kleinere, spezialisierte Sprachmodelle als energiesparender gelten könnten, dass Europa im Vergleich zu den USA und China über geringere Rechenkapazitäten verfüge, sowie eine Anekdote, wonach der frühere Google-Chef Eric Schmidt bei einem Universitätsauftritt ausgepfiffen worden sei, als er Künstliche Intelligenz ansprach. Keine dieser Aussagen ließ sich anhand einer eingesehenen Primärquelle bestätigen, da der vollständige Interviewtext nicht zugänglich war. Sie werden hier ausdrücklich als ungeprüft gekennzeichnet und nicht als gesicherte Fakten übernommen.

Einordnung

Bei dem Interview handelt es sich erkennbar um ein persönliches Meinungs- und Porträtgespräch mit einer einzelnen, prominenten Wirtschaftsfigur, nicht um eine recherchierte Nachricht mit mehreren Quellen oder einer Gegenposition. Zugespitzte, persönliche Formulierungen wie die im Titel zitierte machen deutlich, dass es sich um subjektive Einschätzungen Achleitners handelt. Da der Volltext kostenpflichtig ist und keine unabhängige zweite Quelle mit eigener Recherche vorliegt, lässt sich die inhaltliche Substanz der einzelnen KI-bezogenen Aussagen derzeit nicht seriös bewerten. Diese Zusammenfassung beschränkt sich daher bewusst auf das, was aus den frei zugänglichen Ankündigungen hervorgeht, und markiert alle weiteren kursierenden Details als offen.