Textlänge

Tadej Pogačar hat die Tour de France 2026 zum fünften Mal gewonnen. Der 27-jährige Slowene vom Team UAE beendete die dreiwöchige Rundfahrt mit 6:26 Minuten Vorsprung auf den Belgier Remco Evenepoel und reiht sich damit neben Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain in den Kreis der Fünffach-Sieger ein. Der Gesamtsieg stand bereits vor der Schlussetappe fest.

Diese wurde wegen der Waldbrände bei Bordeaux von 133 auf 89 Kilometer verkürzt und fand nur noch in Paris statt, samt Kopfsteinpflaster und Anstiegen am Montmartre. Sicherheitskräfte wurden dem Rennen entzogen, um die Einsatzkräfte in den Brandgebieten zu unterstützen. Mit Felix Großschartner und Marco Haller waren auch zwei Österreicher am Start. Eddy Merckx erwartet, dass Pogačar den gemeinsamen Rekord bald übertreffen wird.

Einzelne Detailangaben – etwa eine kolportierte Rekordzeit an der Alpe d’Huez und die genaue Zahl seiner Karriere-Etappensiege – stammen bislang nur aus einer Quelle und sind nicht unabhängig bestätigt. Ein direktes Statement Pogačars zu seinem fünften Sieg liegt nicht vor.

Was passiert ist

Tadej Pogačar hat die Tour de France 2026 gewonnen – zum fünften Mal in seiner Karriere. Der 27-jährige Slowene vom Team UAE beendete die dreiwöchige Frankreich-Rundfahrt mit einem klaren Vorsprung von 6:26 Minuten auf den belgischen Olympiasieger Remco Evenepoel. Der Gesamtsieg stand bereits vor dem Ende der Schlussetappe fest, weil die Zeitnahme fürs Gesamtklassement traditionell rund 48 Kilometer vor dem Ziel in Paris gestoppt wurde. Damit reiht sich Pogačar in den bisher exklusiven Kreis der Fünffach-Sieger neben Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain ein.

Wie der Sieg zustande kam

Schon vor dem Start war die Hoffnung der Konkurrenz auf einen schwächelnden Pogačar gering gewesen, und in den Bergen bestätigte sich das erneut: Rivale Evenepoel selbst sprach laut Medienberichten von einer „Mission Impossible“. Besonders in Erinnerung bleibt Pogačars Fahrt hinauf zur Alpe d’Huez, wo er einer starken Ausreißergruppe binnen kurzer Zeit mehrere Minuten abnahm. Die letzte Etappe verlief unter besonderen Vorzeichen: Wegen der Waldbrände bei Bordeaux wurde sie von ursprünglich 133 auf 89 Kilometer verkürzt und ausschließlich in Paris ausgetragen, samt Kopfsteinpflaster-Passagen und Anstiegen am Montmartre. Sicherheitskräfte wurden dem Rennen entzogen, um die Einsatzkräfte in den Waldbrandgebieten zu verstärken. Mit den Österreichern Felix Großschartner und Marco Haller waren auch heimische Fahrer bei der Schlussetappe am Start.

Was unklar bleibt

Einzelne Detailangaben stammen bislang nur aus einer der gelesenen Quellen und sind nicht unabhängig gegenbestätigt – etwa die kolportierte neue Bestzeit von 35:26 Minuten am Schlussanstieg zur Alpe d’Huez, die Pogačar rund 1:24 Minuten schneller als Marco Pantani 1995 gefahren sein soll, sowie die Gesamtzahl von 26 Tour-Etappensiegen in seiner Karriere. Auch wie sich der Abzug von Sicherheitskräften konkret auf die Sicherheitslage rund um die Waldbrände auswirkte, lässt sich aus den vorliegenden Berichten nicht abschließend klären. Ein direktes, im Volltext eingesehenes Statement Pogačars selbst zu seinem fünften Sieg liegt nicht vor.

Einordnung

Der fünfte Tour-Sieg festigt Pogačars Status als dominierender Fahrer seiner Generation, nachdem er zuvor schon 2020, 2021, 2024 und 2025 triumphiert hatte. Eddy Merckx, selbst einer der bisherigen Fünffach-Sieger, geht davon aus, dass Pogačar den gemeinsamen Rekord in absehbarer Zeit überbieten wird. Wie berichtet, war Pogačar während der laufenden Rundfahrt bereits Gegenstand nächtlicher Dopingkontrollen, die ein Pariser Gericht auf Antrag der International Testing Agency genehmigt hatte – ein Umstand, der die Einordnung seiner Dominanz zusätzlich begleitet, ohne dass daraus laut vorliegenden Quellen ein konkreter Vorwurf gegen ihn abzuleiten wäre.