Auf einem Radweg in Seiersberg-Pirka (Bezirk Graz-Umgebung) sind am Montagnachmittag, 28. September 2026, gegen 16.00 Uhr ein 72-jähriger Radfahrer und ein 50-jähriger Inlineskater zusammengestoßen. Der Radfahrer stürzte schwer und erlitt trotz Fahrradhelm lebensgefährliche Verletzungen. Nach Erstversorgung durch Rotes Kreuz und First Responder wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen. Der Inlineskater kam mit leichten Verletzungen ins UKH Graz.
Zum Hergang liegt bislang vor allem die Schilderung des Inlineskaters vor: Der Radfahrer sei trotz eines Ausweichmanövers frontal auf ihn zugefahren. ORF, Kurier und Kleine Zeitung berichten übereinstimmend davon, eine Stellungnahme des schwerverletzten Radfahrers oder eine offizielle Polizeiaussendung liegen nicht vor.
Die genaue Unfallursache ist laut Kurier weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen. Offen bleiben auch der aktuelle Gesundheitszustand des Radfahrers und die mögliche Rolle von Geschwindigkeit oder Streckenführung.
Was passiert ist
Auf einem Radweg im Bereich Robert-Koch-Straße/Maria-Pfeiffer-Straße in Seiersberg-Pirka (Bezirk Graz-Umgebung) sind am Montagnachmittag, 28. September 2026, gegen 16.00 Uhr ein 72-jähriger Radfahrer und ein 50-jähriger Inlineskater zusammengestoßen. Der Radfahrer stürzte bei dem Zusammenprall schwer und erlitt lebensgefährliche Verletzungen – obwohl er einen Fahrradhelm trug, konnte dieser die Schwere der Verletzungen nicht verhindern. Rotes Kreuz und ein First Responder versorgten die beiden Verletzten noch vor Eintreffen der Polizei. Anschließend wurde der Radfahrer mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus (LKH) Graz geflogen. Der Inlineskater erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Unfallkrankenhaus (UKH) Graz gebracht.
Was die Quellen zeigen
Zum genauen Hergang liegt bislang im Wesentlichen die Schilderung des Inlineskaters vor: Seinen Angaben zufolge sei der Radfahrer direkt auf ihn zugefahren, und trotz eines Ausweichmanövers sei es zur Frontalkollision gekommen. ORF Steiermark und Kurier berichten übereinstimmend von diesem Ablauf, ebenso die Kleine Zeitung. Eine eigene Darstellung des Radfahrers liegt in keiner der Quellen vor – naheliegend angesichts seiner schweren Verletzungen. Eine offizielle Aussendung der Polizei zu dem Vorfall wurde nicht aufgefunden; die Angaben zu Unfallzeit, -ort und Hergang stammen aus Medienberichten, die sich erkennbar auf dieselbe polizeiliche Auskunft vor Ort stützen.
Was unklar bleibt
Die genaue Unfallursache ist laut Kurier weiterhin Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen. Offen ist unter anderem, wie es tatsächlich zur Frontalkollision kam, welche Rolle etwa Geschwindigkeit oder die Streckenführung des Radwegs gespielt haben könnten, und wie es aktuell um den Gesundheitszustand des schwerverletzten 72-Jährigen steht. Auch eine Einschätzung der Ermittlungsbehörden liegt bislang nicht vor.
Einordnung
Kollisionen zwischen Radfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmenden auf gemeinsam genutzten Wegen sind in der Steiermark und anderen Bundesländern wiederholt Thema der Chronikberichterstattung – erst im August war in Thalgau (Salzburg) eine Radfahrerin bei einer Kollision mit einem Lkw ums Leben gekommen, wie berichtet. Der aktuelle Fall in Seiersberg-Pirka betrifft anders als jener Vorfall zwei Freizeitsportler ohne Kfz-Beteiligung, wirft aber ähnliche Fragen zu Sicherheit und Verantwortung im Mischverkehr auf Radwegen auf.
