Bei einem Rave-Event im Kanton Aargau in der Schweiz sind in der Nacht auf Sonntag Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau wurde getötet, mehrere weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter feuerte laut Polizeiangaben aus mindestens zwei unterschiedlichen Waffen. Zum Zeitpunkt der Tat sollen sich noch weit über 100 Personen auf dem Gelände aufgehalten haben, der Veranstalter hatte rund 3.500 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Die Polizei nahm in der Nacht zu Montag einen 43-jährigen Schweizer unter dringendem Tatverdacht fest und geht derzeit von einem Einzeltäter aus. Zuvor war zwischenzeitlich von einer internationalen Fahndung berichtet worden. Zum Motiv gibt es noch keine gesicherten Angaben: Medien berichten von mehreren kursierenden, ausdrücklich als spekulativ bezeichneten Thesen, darunter ein Terroranschlag, eine Amoktat oder eine kriminelle Abrechnung.
Offen bleiben genaue Opferzahlen und -nationalitäten sowie der Tathergang. Weitere Ermittlungsergebnisse werden erst bei einer für Anfang September angekündigten Pressekonferenz der Behörden erwartet.
Was passiert ist
Bei einem Rave-Event im Kanton Aargau in der Schweiz sind in der Nacht auf Sonntag Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau wurde getötet, mehrere weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Laut Polizeiangaben, die von mehreren Medien übereinstimmend wiedergegeben werden, feuerte der mutmaßliche Täter zahlreiche Schüsse aus mindestens zwei unterschiedlichen Waffen ab. Bei der Polizei gingen kurz nach dem Ende der Veranstaltung erste Notrufe ein, in denen von zahlreichen Schüssen die Rede war. Nach eigenen Angaben rückten die Einsatzkräfte daraufhin mit einem Großaufgebot aus. Zum Zeitpunkt der Schüsse sollen sich laut Polizei noch weit über 100 Personen auf dem Gelände aufgehalten haben; der Veranstalter hatte für den Rave rund 3.500 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Ermittlungen und Festnahme
Die Polizei des Kantons Aargau teilte mit, in der Nacht zu Montag gegen ein Uhr einen 43-jährigen Schweizer unter dringendem Tatverdacht festgenommen zu haben. Die Behörden gehen nach bisherigem Ermittlungsstand von einem Einzeltäter aus. Zuvor hatten Berichte von einer internationalen Fahndung nach einem Verdächtigen berichtet, ehe es zur Festnahme kam. Nähere Einzelheiten zum Ablauf der Festnahme und zur Person des Verdächtigen wollte die Polizei erst im Lauf der folgenden Tage mitteilen. Als Spur führten unter anderem am Tatort gefundene Patronenhülsen, die laut Polizei zu zwei unterschiedlichen Waffentypen passen – einer Pistole oder Maschinenpistole sowie einem Sturmgewehr.
Was zu Motiv und Hintergrund kursiert
Zum Motiv der Tat gibt es nach vorliegenden Quellen noch keine gesicherten Angaben. Schweizer Medien berichten, die Polizei ziehe mehrere Erklärungsansätze in Betracht, darunter einen Terroranschlag, eine Amoktat oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu. Ein Polizeisprecher soll dabei betont haben, dass es sich um bislang unbestätigte, spekulative Überlegungen handle. Belastbare Aussagen zu Identität, Hintergrund oder möglichen Motiven des Verdächtigen liegen nach den ausgewerteten Quellen nicht vor.
Was unklar bleibt
Offen ist weiterhin, wie viele Personen genau verletzt wurden und wie schwer, welche Staatsangehörigkeiten die Opfer hatten, sowie der genaue Tathergang. Einzelne Medienberichte nennen fünf Verletzte unterschiedlicher Nationalität, dies wurde jedoch nicht aus einer selbst eingesehenen, offiziellen Polizeimitteilung im Volltext bestätigt. Auch die drei kursierenden Motiv-Thesen sind ausdrücklich unbestätigt. Weitere Ermittlungsergebnisse werden laut Medienberichten erst bei einer für Anfang September angekündigten Pressekonferenz der Behörden erwartet.
