In der westtürkischen Provinz Manisa hat ein bewaffneter Angreifer am Morgen des 22. September 2026 vor einer Berufsschule im Bezirk Turgutlu das Feuer eröffnet. Sicherheitskräfte nahmen den mutmaßlichen Angreifer kurz darauf fest.
Zur Zahl der Verletzten gibt es unterschiedliche Angaben: ORF.at und die Kleine Zeitung sprachen unter Berufung auf das Gouverneursbüro von mindestens acht Verletzten, DER STANDARD und türkische Medien unter Berufung auf Justizminister Akın Gürlek von mindestens elf, mehrere davon schwer. Eine einheitlich bestätigte Zahl liegt nicht vor.
Beim festgenommenen Verdächtigen soll es sich um einen Jugendlichen handeln, der laut türkischen Medien Schüler der Schule war; auch seine Mutter, sein Vater und sein Großvater, dem die Tatwaffe gehört haben soll, wurden festgenommen. Ermittler prüfen laut Berichten unter anderem einen möglichen Mobbing-Hintergrund; Motiv und genauer Gesundheitszustand der Verletzten bleiben offen.
Was passiert ist
In der westtürkischen Provinz Manisa hat ein bewaffneter Angreifer am Morgen des 22. September 2026 vor einer Berufsschule im Bezirk Turgutlu das Feuer eröffnet. Der Vorfall ereignete sich laut übereinstimmenden Berichten gegen acht Uhr Ortszeit im Umfeld der Schule, nach manchen Angaben auf dem Schulweg. Sicherheitskräfte nahmen den mutmaßlichen Angreifer kurz darauf fest. Zahlreiche Rettungswagen und Polizeifahrzeuge waren im Einsatz.
Widersprüchliche Angaben zur Zahl der Verletzten
Zur Zahl der Verletzten kursieren unterschiedliche Angaben. ORF.at und die Kleine Zeitung berichteten unter Berufung auf das regionale Gouverneursbüro von mindestens acht Verletzten. DER STANDARD sowie mehrere türkische Medien nannten unter Berufung auf den türkischen Justizminister Akın Gürlek mindestens elf Verletzte, zwei bis drei davon schwer. Auch die international verbreitete Berichterstattung, etwa von Al Jazeera, schwankt zwischen diesen Zahlen. Eine einheitlich bestätigte Opferzahl liegt bislang nicht vor.
Verdächtiger und Festnahmen
Bei dem festgenommenen Verdächtigen soll es sich laut mehreren Medienberichten um einen Jugendlichen handeln, der nach Angaben türkischer Medien Schüler der betroffenen Schule war. Neben ihm nahmen die Behörden auch seine Mutter, seinen Vater und seinen Großvater in Gewahrsam – Letzterer soll nach türkischen Medienberichten Besitzer der bei der Tat verwendeten Waffe gewesen sein. Aus Rücksicht auf den mutmaßlich minderjährigen Verdächtigen verzichtet dieser Artikel auf weitere Identifizierungsmerkmale.
Was unklar bleibt
Nach Angaben türkischer Medien wurden zwei Staatsanwälte mit der Untersuchung des Falls beauftragt; geprüft werden soll unter anderem, ob der Verdächtige an der Schule gemobbt wurde und wie er Zugang zur Schusswaffe erhielt. Diese Angaben stützen sich letztlich auf eine Aussage des Justizministers und sind unabhängig nicht überprüfbar. Offen bleiben damit das genaue Motiv, der aktuelle Gesundheitszustand der Verletzten sowie eine einheitlich bestätigte Opferzahl.

