Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat seinen Besuch bei der UNO-Vollversammlung in New York am Montagvormittag (Ortszeit) mit einem Gedenkakt begonnen. Am 9/11-Memorial in Lower Manhattan legte er beim sogenannten „Survivor Tree“ einen Kranz nieder – zum Gedenken an die Opfer der islamistischen Anschläge vom 11. September 2001, denen knapp 3.000 Menschen zum Opfer fielen.
Stocker sagte im Anschluss, der 11. September 2001 habe gezeigt, „was Terror bewirkt“. Das solle „auch eine Mahnung in Österreich sein“ – man müsse die Demokratie schützen. Der Survivor Tree, ein Callery-Birnbaum, überstand die Anschläge stark beschädigt und trieb nach Monaten unter Trümmern wieder aus; er gilt seither als Symbol der New Yorker Gedenkkultur.
Eine eigene Stellungnahme des Bundeskanzleramts liegt bislang nicht vor, die Angaben stammen aus übereinstimmender Medienberichterstattung. Offen bleiben weitere Termine Stockers im Rahmen des UNO-Besuchs sowie ein möglicher Bezug auf das Gedenken in seiner Rede vor der Vollversammlung.
Was passiert ist
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat seinen Besuch bei der UNO-Vollversammlung in New York am Montagvormittag (Ortszeit) mit einem Gedenkakt begonnen. Am 9/11-Memorial in Lower Manhattan legte er beim sogenannten „Survivor Tree“ einen Kranz nieder – zum Gedenken an die Opfer der islamistischen Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center, denen laut den vorliegenden Berichten knapp 3.000 Menschen zum Opfer fielen.
Die Worte des Kanzlers
Im Anschluss an die Kranzniederlegung sagte Stocker, der 11. September 2001 habe gezeigt, „was Terror bewirkt“. Das solle „auch eine Mahnung in Österreich sein“ – man müsse die Demokratie schützen. Eine ausführlichere Einordnung, etwa mit Bezug auf aktuelle sicherheitspolitische Themen in Österreich, geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.
Hintergrund: der Survivor Tree
Der „Survivor Tree“ ist ein Callery-Birnbaum, der die Anschläge stark beschädigt überstand. Nach dem Einsturz der Twin Towers lag die Pflanze wochenlang unter Trümmern vergraben, ehe Rettungskräfte den verkohlten Stumpf mit nur noch einem lebenden Ast entdeckten. Im folgenden Frühjahr trieb der Baum überraschend wieder aus und erholte sich vollständig. Er gilt seither als Symbol für die 9/11-Erinnerungskultur in New York und ist fester Bestandteil offizieller Gedenkbesuche am Memorial.
Was unklar bleibt
Eine eigene Aussendung des Bundeskanzleramts zu dem Termin liegt derzeit nicht vor, die vorliegenden Angaben stammen aus Medienberichten, die sich erkennbar auf dieselbe Agenturmeldung stützen. Offen bleibt außerdem, welche weiteren Gespräche und Termine Stocker im Rahmen seines UNO-Besuchs wahrnimmt und ob er in seiner Rede vor der Vollversammlung explizit auf das Gedenken oder auf Terrorismusprävention eingeht.


