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Ein 17-Jähriger ist Donnerstagabend in Wien-Brigittenau von einer Brücke auf die Gleise der U-Bahn-Station Jägerstraße gestürzt und schwer verletzt worden. Er war mit Freunden unterwegs und kletterte mit ihnen auf einer Brüstung, als er abstürzte. Er wurde in ein Spital gebracht.

Die alarmierten Rettungskräfte wurden laut Polizeiangaben von zwei 15-jährigen Begleitern des Verletzten wüst beschimpft, bedroht und aggressiv angegangen. Die beiden sprangen schließlich selbst unverletzt auf die Gleise und wurden von der Polizei festgenommen. Sie wurden wegen aggressiven Verhaltens, ungebührlicher Lärmerregung, Verletzung des öffentlichen Anstandes und Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt. Der U-Bahn-Betrieb musste zwischen Nussdorferstraße und Dresdnerstraße für rund eine Stunde eingestellt werden.

Warum die Jugendlichen auf die Brüstung kletterten, ist nicht bestätigt – möglicherweise handelte es sich um eine Mutprobe. Zum aktuellen Gesundheitszustand des 17-Jährigen sowie zum Stand weiterer Ermittlungen liegen keine Angaben vor.

Was passiert ist

Ein 17-Jähriger ist Donnerstagabend in Wien-Brigittenau von einer Brücke auf die Gleise der U-Bahn-Station Jägerstraße gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Er war laut übereinstimmenden Medienberichten mit Freunden unterwegs und kletterte mit ihnen auf einer Brüstung, als er abstürzte. Passagiere, die zu diesem Zeitpunkt auf die U-Bahn warteten, wurden nach Angaben der Presse Zeugen des Sturzes. Der Jugendliche wurde anschließend in ein Spital gebracht.

Eskalation bei der Rettung

Die alarmierten Einsatzkräfte wollten dem Verletzten helfen, wurden dabei aber laut Polizeiangaben von zwei 15-jährigen Begleitern des Jugendlichen wüst beschimpft, bedroht und aggressiv angegangen. Die beiden riefen zunächst von der Brüstung herunter, ehe sie selbst auf die Gleise sprangen – dabei blieben sie unverletzt. Weil sie die Rettungskräfte weiter bedrängten, musste die Polizei einschreiten und nahm die beiden 15-Jährigen fest.

Folgen: Anzeigen und U-Bahn-Unterbrechung

Die beiden Festgenommenen wurden wegen aggressiven Verhaltens, ungebührlicher Lärmerregung, Verletzung des öffentlichen Anstandes und Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt. Der U-Bahn-Betrieb musste wegen des Einsatzes zwischen den Stationen Nussdorferstraße und Dresdnerstraße für rund eine Stunde eingestellt werden. Die Polizei informierte am Freitag über den Vorfall vom Vorabend; mehrere österreichische Medien, darunter unter Berufung auf eine Agenturmeldung, berichteten übereinstimmend darüber.

Was unklar bleibt

Warum die Jugendlichen überhaupt auf die Brüstung kletterten, ist nach vorliegender Quellenlage nicht abschließend geklärt – Die Presse verweist selbst darauf, dass unklar sei, ob eine Mutprobe oder ein waghalsiger Zeitvertreib dahinterstand. Auch zum aktuellen Gesundheitszustand des 17-Jährigen, zum Stand etwaiger weiterer Ermittlungen sowie zu einer möglichen Stellungnahme der Wiener Berufsrettung liegen keine Angaben vor.

Einordnung

Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlich gelagerter Ereignisse in Wien ein, über die „Neue Nachrichten“ bereits berichtet hat: In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu Situationen, in denen junge Menschen im Bereich von Gleisanlagen oder Gewässern schwer verletzt wurden oder ums Leben kamen. Ob solche Einzelfälle auf ein breiteres Muster riskanten Verhaltens hindeuten, lässt sich aus der aktuellen Quellenlage nicht belegen.