Der Wiener Heldenplatz stand am 26. September 2026 zum 25. Mal im Zeichen des „Tag des Sports“. Von 10 bis 18 Uhr luden bei freiem Eintritt rund 80 Mitmachstationen ein, darunter ein 60 Meter hoher Bungee-Kran, eine mobile Skisprungschanze und eine Rodelstartrampe, begleitet von einem Bühnenprogramm. Wer fünf Stationen absolvierte, konnte an einer Verlosung mit Preisen von mehr als 25.000 Euro teilnehmen, etwa einem VIP-Wochenende beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg 2027.
Laut Presseaussendung des Veranstalters waren rund 100 Sportvereine und -verbände sowie mehr als 500 Sportlerinnen und Sportler eingebunden, darunter Olympiasiegerin Janine Flock, die Olympiasieger Benjamin Karl und Alessandro Hämmerle sowie Radprofi Felix Gall. Neu zum Jubiläum war ein Sportmuseum mit Olympia-Medaillen, dem originalen Bundesliga-Meisterteller und der NIKI-Trophäe. Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt würdigte das Jubiläum als Treffen der „Heldinnen und Helden von damals und heute“ mit der nächsten Generation. Die Polizei nutzte die Veranstaltung zudem, um laut eigener Presseaussendung Skirennläuferin Julia Scheib als Polizeisportlerin des Jahres und Snowboardcrosser Jakob Dusek als Polizeisportler des Jahres zu ehren; rund 52 Polizeisportlerinnen und -sportler waren am Polizei-Stand vor Ort.
Offen bleibt, wie viele Besucherinnen und Besucher tatsächlich kamen, ob der angekündigte Rekord erreicht wurde und ob alle angekündigten Sportlerinnen und Sportler letztlich anwesend waren – dazu liegen ebenso wie zur Polizeiehrung noch keine unabhängig bestätigten Zusatzinformationen vor.
Was passiert ist
Der Wiener Heldenplatz stand am 26. September 2026 zum 25. Mal im Zeichen des „Tag des Sports“. Von 10 bis 18 Uhr luden rund 80 Mitmachstationen bei freiem Eintritt zum Ausprobieren verschiedenster Sportarten ein, begleitet von einem Eventprogramm auf drei Bühnen. Zu den Attraktionen zählten ein 60 Meter hoher Bungee-Kran, ein Riesenwuzzler, eine mobile Skisprungschanze, eine Rodelstartrampe und ein Kletterturm. Wer fünf Stationen absolvierte, konnte an einer Verlosung mit Hauptpreisen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro teilnehmen – darunter ein VIP-Wochenende beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg von 9. bis 11. Juli 2027, ein VIP-Besuch bei einem ÖFB-Länderspiel und ein Besuch bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle.
Was die Quellen zeigen
Laut Presseaussendung des Veranstalters waren rund 100 Sportvereine, -verbände und -institutionen sowie mehr als 500 Sportlerinnen und Sportler aus Vergangenheit und Gegenwart in das Programm eingebunden. Angekündigt für Autogramme und Selfies waren unter anderem Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock, die Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl und Alessandro Hämmerle, Skirennläuferin Katharina Huber, das Rodler-Duo Selina Egle und Lara Kipp, Radprofi Felix Gall, Kletterweltmeisterin Jessica Pilz, Judoka Michaela Polleres sowie Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger, dazu Spieler des ÖFB-Nationalteams. Neu zum 25. Jubiläum war ein eigens zusammengestelltes Sportmuseum, das Olympia-Medaillen und -Fackeln, den originalen Meisterteller der Fußball-Bundesliga und die NIKI-Trophäe – Österreichs höchste Sportauszeichnung – zeigte. Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ) sagte laut ORF-Bericht, der Tag des Sports bringe „die Heldinnen und Helden von damals und heute mit der nächsten Generation zusammen“, und genau diese Begeisterung mache das Jubiläum besonders.
Am Rande der Veranstaltung nutzte die Polizei den Tag des Sports zudem, um ihre eigenen Spitzensportlerinnen und -sportler zu ehren. Laut einer eigenen Presseaussendung wurde Skirennläuferin Julia Scheib zur Polizeisportlerin des Jahres gekürt, Snowboardcrosser Jakob Dusek zum Polizeisportler des Jahres. Rund 52 Polizeisportlerinnen und Polizeisportler waren im Lauf des Tages am Polizei-Stand präsent und standen Besucherinnen und Besuchern persönlich gegenüber. Eine unabhängige Bestätigung dieser Personalie liegt bislang nicht vor, es handelt sich um eine Eigenmeldung der Polizei zu ihrer eigenen Ehrung.
Was unklar bleibt
Offen ist, wie viele Besucherinnen und Besucher tatsächlich kamen und ob der von der Veranstalter-Presseaussendung in Aussicht gestellte Rekord erreicht wurde – belastbare Zahlen dazu liegen nach Ende der Veranstaltung noch nicht vor. Ebenso lässt sich nicht unabhängig bestätigen, ob sämtliche im Vorfeld angekündigten Sportlerinnen und Sportler tatsächlich vor Ort waren, zumal verschiedene Quellen teils unterschiedliche Namen aus dem offenbar deutlich größeren Aufgebot von mehr als 500 Personen nennen. Zur Ehrung der Polizeisportlerin und des Polizeisportlers des Jahres liegt bislang nur die Presseaussendung der Polizei selbst vor; ob und wie unabhängige Medien darüber berichten, ist offen.
Einordnung
Der „Tag des Sports“ ist mittlerweile ein etabliertes jährliches Großereignis am Wiener Heldenplatz und wird vom Veranstalter als Europas größtes Open-Air-Sportfestival beworben. Das 25. Jubiläum wurde sowohl vom Veranstalter selbst als auch von mehreren Medien mit Fokus auf Programmvielfalt, prominente Sportlerbeteiligung und die neue museale Rückschau begleitet. Die Ehrung der Polizeisportlerin und des Polizeisportlers des Jahres reiht sich als wiederkehrender Programmpunkt der Polizei in diesen Rahmen ein. Für eine abschließende Bilanz zu Besucherzahlen und tatsächlicher Teilnahme braucht es weitere Berichterstattung nach Veranstaltungsende.


