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Der Taifun „Dujuan“ hat im Großraum Tokio mittlerweile neun Menschenleben gefordert. Ursprünglich waren zunächst zwei, dann vier Todesopfer gemeldet worden; laut der Nachrichtenagentur Kyodo, die sich auf örtliche Behörden beruft, stieg die Zahl seither weiter. Vier Menschen galten zuletzt in den Präfekturen Chiba und Kanagawa weiterhin als vermisst, die Suche dauerte an. Besonders in Chiba richtete der inzwischen abgezogene, mittlerweile 25. Wirbelsturm der Saison schwere Schäden durch Erdrutsche und Überschwemmungen an – die Region war bereits im August und Anfang September von heftigen Regenfällen betroffen gewesen, der Boden blieb entsprechend aufgeweicht.

Der Sturm störte zudem den Alltag erheblich: Mindestens 275 Flüge wurden gestrichen, der Zugverkehr war auf einzelnen Strecken eingestellt, und mehr als 4.000 Haushalte in Chiba waren zeitweise ohne Strom. Die Tokyo Game Show schloss einen Tag früher als geplant, ein Musikfestival und ein Baseballspiel wurden abgesagt.

Offen bleibt, ob die vier weiterhin Vermissten noch gefunden werden und ob die Zahl der Todesopfer noch weiter steigt. Auch zu Windgeschwindigkeit und genauem Ausmaß der Stromausfälle gibt es je nach Quelle leicht abweichende Angaben, eine offizielle Gesamtbilanz japanischer Behörden liegt weiterhin nicht vor.

Was passiert ist

Der Taifun „Dujuan“ hat im Großraum der japanischen Hauptstadt Tokio mittlerweile neun Menschenleben gefordert. Ursprünglich waren zunächst zwei, kurz darauf vier Todesopfer gemeldet worden; laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo, die sich auf örtliche Behörden beruft, ist die Zahl seither weiter auf neun gestiegen. Die Rettungskräfte suchten zum Zeitpunkt der jüngsten Meldung in den Tokio benachbarten Präfekturen Chiba und Kanagawa weiterhin nach vier vermissten Menschen. Der Sturm war zuvor mit hoher Geschwindigkeit auf die Region zugezogen und hatte bereits im Vorfeld zu Warnungen der Wetterbehörde vor Rekordregen, heftigem Wind und Erdrutschen geführt. Inzwischen ist der mittlerweile 25. Wirbelsturm der laufenden Saison über den Pazifik abgezogen, der Boden in den betroffenen Gebieten bleibt jedoch durch die vorangegangenen starken Regenfälle aufgeweicht und birgt laut Berichten weiterhin die Gefahr zusätzlicher Erdrutsche.

Schäden und Einschränkungen

Besonders in der Präfektur Chiba richtete der Taifun schwere Schäden durch Erdrutsche und Überschwemmungen an. Die Region war bereits im August und Anfang September von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden, sodass der Boden schon vor „Dujuan“ stark durchnässt war. Der Sturm führte zudem zu erheblichen Störungen im Luft- und Bahnverkehr: Nach Angaben des Kurier wurden mindestens 275 Flüge gestrichen, japanische Fluglinien strichen sowohl Inlands- als auch Auslandsverbindungen. In Teilen Tokios und der Umgebung wurde der Zugverkehr auf einzelnen Strecken eingestellt, mehr als 4.000 Haushalte in Chiba waren zeitweise ohne Strom. Auch der Veranstaltungskalender war betroffen: Die Tokyo Game Show schloss ihre Tore einen Tag früher als geplant, ein Freiluft-Musikfestival sowie ein Baseballspiel wurden abgesagt.

Was unklar bleibt

Offen ist weiterhin, ob die vier vermissten Personen in Chiba und Kanagawa noch gefunden werden und ob die Zahl der Todesopfer im Zuge fortlaufender Such- und Aufräumarbeiten weiter steigt. Zur genauen Windgeschwindigkeit des Taifuns gibt es je nach Quelle und Messzeitpunkt weiterhin leicht abweichende Angaben zwischen rund 130 und 144 Kilometern pro Stunde. Auch Reichweite und genaue Zahlen zu Stromausfällen und Flugausfällen werden in einzelnen Berichten unterschiedlich beziffert; eine einheitliche, offizielle Gesamtbilanz japanischer Behörden liegt in den vorliegenden Quellen weiterhin nicht vor.

Einordnung

„Dujuan“ reiht sich in eine Serie von Taifunen ein, die die Region im September 2026 getroffen haben; zuletzt hatten „Saudel“ und „Bavi“ vor allem in China und auf den Philippinen schwere Schäden und Todesopfer verursacht – laut eigener Berichterstattung forderte allein der Erdrutsch durch „Saudel“ in der chinesischen Provinz Jiangxi mindestens ein Todesopfer und elf Vermisste. Mit „Dujuan“ verlagerte sich das Sturmgeschehen direkt auf Japan und den dicht besiedelten Großraum Tokio, wo bereits vergleichsweise geringe zusätzliche Regenmengen wegen des aufgeweichten Bodens ein erhöhtes Erdrutschrisiko bedeuten – ein Umstand, der sich mit dem inzwischen auf neun gestiegenen Opferstand offenbar bestätigt hat.